No a la caza

Quelle: https://www.facebook.com/hashtag/NoALaCaza/?__gid__=591934271012977
 
Nein zur Jagd!
 
Zahlreiche Protestmärsche machen Anfang Februar auf die Situation der Jagdhunde in Spanien aufmerksam. Am 01. Februar findet zudem der "Tag des Galgos" / Dìa del Galgo statt. Doch warum? 
 
In Spanien wird die Jagd mit Hunden wie Galgos, Podencos oder Settern von deren Anhängern weiterhin als Tradition angesehen, die schützenswert ist. Der Protest gegen diese extreme Misshandlung wird auch im Land Spanien selbst immer stärker. So gehen mehrere tausend Menschen dort vor Ort auch auf die Straße. Das Motto dort: no a la caza - also: Nein zur Jagd!
 
Doch das Leid der Hunde zeigt sich in verschiedensten Situationen, insbesondere jetzt zum Ende der Jagdsaison. Zum einen selektieren die Jäger ihre Hunde nach sehr harten Kriterien, sortieren bereits die Welpenwürfe und dann nochmal die Junghunde nach dem perfekten Jäger aus. Zum Ende der Jagdsaison werden die Hunde, die nicht gut genug gelaufen oder schlicht zu alt und zu langsam sind, entsorgt.
 
Und dabei sind die Besitzer nicht gerade zimperlich! Die Hunde werden erhängt, mit gebrochenen Beinen in den Bergen ausgesetzt, in Erdlöcher geworfen, ertränkt oder „nach alter Tradition“ erhängt. Im besten Fall werden die Hunde nur ausgesetzt oder sogar im Tierheim abgegeben. Im Durchschnitt werden 50.000 Jagdhunde pro Jahr in Spanien vertrieben und entsorgt.
 
In über 40 Städten, wir beispielsweise in Madrid oder Zaragossa, fanden allein am Wochenende mit tausenden Demonstranten statt, die den Hunden ihre Stimme geben - denn sie haben keine: #voiceforthevoiceless Wir müssen die Aufmerksamkeit auf Spanien lenken, auf die Situation und extreme Misshandlung der Hunde dort vor Ort. Zu viele Menschen wissen immer noch nicht, was den Hunden in Spanien angetan wird.
 
In Deutschland steht allen voran die größte friedliche Demonstration, der Kölner Galgomarsch. Dieser findet immer am letzten Samstag im Januar statt, um auf das Ende der Jagdsaison in Spanien aufmerksam zu machen. 
 
Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es gibt uns allen Hoffnung, dass sich auch in Spanien selbst etwas ändert! Wenn wir in Spanien mit Windhunden vor Ort sind, wird das von den Spaniern immer öfter positiv gesehen, viele junge Leute zeigen Herzchen mit den Fingern für die Galgos. Das Verhalten hat sich unglaublich geändert! Die Tierschutzvereine vor Ort leisten extrem gute Arbeit. 
 
 
 
 
  
 
 
Quelle: https://www.facebook.com/defensaanimalelcasar/?ref=page_internal
 
 

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