Redeah

Einer der schlimmsten Unglücke die einem Tierschutzverein passieren kann, ist eingetreten.

Bei der Vermittlung eines Windhundes ist dieser fortgelaufen und von einem Zug erfasst worden.

So ein Unglück kann nur durch eine Verkettung von mehreren Handlungen entstehen. Bei uns waren es ca. 10 Menschen die im falschen Moment die falsche Entscheidung getroffen haben.

Doch wir werden aus unseren Fehlern lernen!

Und derjenige der sich absolut sicher ist vollkommen ohne Fehler zu leben, darf gerne den ersten Stein schmeißen. Doch Vorsicht, entweder hat man eine Fehleinschätzung des eigenen Handelns oder man bemerkt die selbstgemachten Fehler gar nicht.

Fehler machen ist menschlich! Und wer uns genauer kennt weiß wie schwer wir mit so einem Fehler leben!

Wer viel macht, macht auch mehr Fehler. Und wir, das GPI Team, bewegen zur Zeit so viel , wie es in der 19-jährigen Vereinsgeschichte noch nicht der Fall war.

Doch das soll uns nicht freisprechen. Wir werden aus diesem Unglück Konsequenzen ziehen.

  • Die Vermittlung unserer Schützlinge wird durch eine neu eingeführte Sicherheitskette erfolgen.
  • In Zukunft müssen mindestens 3 Personen, von einem genau definierten Personenkreis, einstimmig einer Vermittlung zustimmen.
  • Beim Eintreffen unserer Pflegehunde werden Angsthunde schon bei der Abholung mit einem GPS Sender versehen.
  • Wir werden Merkblätter entwerfen, so dass jeder Adoptant genau informiert ist, wie er sich zu verhalten hat , wenn doch ein Hund wegläuft.

Wir haben den Ruf einer der besten Tierschutzvereine im Windhundbereich zu sein. Und Redeah ist verunglückt damit wir noch besser werden.

In liebevollen Gedanken an Redeah

das GPI Team

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