Eine Reise nach Frankreich und Spanien
Reisebericht von Nina Jordan
Anfang September haben sich mein Mann und ich wieder einmal nach einer längeren Pause auf den Weg gemacht, um neue und uns bekannte Tierheime und Tierschützer zu besuchen.
Mit einem Wohnmobil und unseren eigenen vier Hunden machten wir uns auf die Reise.


Monique und Karl Heinz bei den Welpen

Unsere 1. Station lag in Frankreich, südwestlich von Toulouse. Dort haben wir, nach einer Kontaktaufnahme zu einer Deutschen, die sich seit kurzem mit dem französischen Tierschutz befasst, ein Tierheim unter französischer Leitung besucht. Zusammen mit zwei Franzosen, Monique und Gerald, und einer deutschen Dolmetscherin gewährte man uns nach anfänglichem Sträuben, dank Moniques hartnäckigem und diplomatischem Verhandlungsgeschick, Einlass in das Heim. Uns wurde das Tierheim als sehr schlecht beschrieben, bzw. dass dort ausgesprochen katastrophale Verhältnisse bestünden. Auf diesem Wege haben wir uns ein eigenes Urteil bilden können und folgende Bilanz ziehen dürfen:


Jagdhunde in kleinen Einzelzwingern in 2. Reihe ohne Auslauf

In diesem Tierheim sind ungefähr 100 Hunde untergebracht, vornehmlich Jagdhunde, meist in Einzelboxen. Alle haben ein Dach zum Schutz vor Regen und Sonne, die Zwinger waren sauber ausgespritzt worden, verfügten überwiegend jedoch kaum über Tageslicht. Die Hunde wurden mit Trockenfutter und Brot ernährt. Ca. 8 Hunde wurden auf dem Gelände an Ketten gehalten, zum Schutz hatte jeder eine eigene Hundehütte.
Dies sind die traurigen Fakten, und hätten wir im Laufe der Jahre nicht schon viele, wenn auch spanische, Tierheime gesehen, die in einem noch schlechteren Zustand waren, dann würden wir verzweifeln.


Hunde in der ersten Reihe haben mehr Tageslicht

Denn leider war das Tierheimpersonal sehr abweisend, zumindest die Angestellte, die wir kennen gelernt haben. Ständig lief sie hinter uns her und schrie: Heute gehen keine Hunde raus, kein Hund darf adoptiert werden! Was die ganze Angelegenheit noch trauriger macht ist die Tatsache, dass die meisten Hunde schon einige Jahre dort verbringen. Viele von ihnen sind schon als Welpen dort abgegeben worden, entweder von Hundefängern oder von ihren früheren Besitzern. Nicht selten sitzen die Hunde mehr als 7 Jahre in diesem Tierheim.


Zwinger der besseren Art mit Auslauf und Tageslicht

Es bedarf einer gehörigen Portion diplomatischen Geschicks und Einfühlungsvermögens, um dort bei einheimischen Tierschützern ein Umdenken und damit eine Verbesserung der Situation der Tiere zu bewirken. Unserer Auffassung nach sind dafür nur Tierschützer geeignet, die schon lange dieser Tätigkeit nachgehen und mit der Mentalität ihrer Landsleute umgehen können. Auf keinen Fall dürfen wir hier mit deutschen Maßstäben rechnen. Man findet also auch in Frankreich inzwischen ein Nord-Südgefälle im Tierschutz, vergleichbar mit Spanien. Je weiter man sich in diesen Ländern nach Süden bewegt, desto mehr steckt der Tierschutz noch in den "Kinderschuhen". Teilweise muten die Verhältnisse mittelalterlich an. Aber wir haben in Südfrankreich auch einen sehr positiven Eindruck von Tierschutz erfahren dürfen und dabei wunderbare Menschen kennen gelernt.


Kiste mit Welpen - Zwinger mit 1 oder 2 Hunden. Abdeckplanen gegen Kälte und Wind

Wir trafen Monique und Gerald vom Tierschutzverein: Maison de Retraite des 4 Pattes.


Monique mit einer Übersetzerin, Renate - die alte Dame geht noch gerne ein paar Schritte mit den alten Hunden spazieren

Dieser Verein besteht schon seit rund 20 Jahren und seit rund 16 Jahren arbeiten die beiden dort ehrenamtlich. Sie haben uns durch das Seniorenheim für Hunde geführt, welches vom Verein in ganz historischen alten Gemäuern aus dem Jahr 1768 untergebracht ist. Das Gebäude gehört zu einem Schloss aus dem 12. Jahrhundert und die Besitzerin, eine über 90-jährige alte Dame, hat dem Verein gestattet, dort dieses Altenheim für Hunde unterzubringen, bzw. einzurichten. Auch nach ihrem Tod hat die Patronin testamentarisch festgelegt, dass der Verein dort noch weitere 50 Jahre das Tierheim betreiben darf.Wir können mit Worte das Glück dieser ehrwürdigen alten Dame nicht beschreiben, das ihrem Gesichtausdruck abzulesen war. Die Patronin, die bestimmt nicht über viel Geld verfügt, ist so unfassbar glücklich inmitten der alten Tiere, denen sie ein Dach über dem Kopf gewährt, dass wir zutiefst berührt waren, einen solchen Menschen kennen lernen zu dürfen.

Hund an der Kette

Dieser Tierschutzverein beherbergt zwar keine Windhunde, aber in Anbetracht der großartigen Arbeit, die in bescheidensten Verhältnissen und mit geringsten Mitteln geleistet wird, bitten wir Sie, dieses Tierheim zu unterstützen. Wenn Sie Geld spenden möchten, so wird die vorwiegend zur Renovierung bzw. Abdeckung des Gebälks benötigt, da auch wilde Tauben in dem Gemäuer nisten und der Taubenkot von der Decke auf die Hunde rieselt. Auch der Mauerputz muss an einigen Stellen erneuert werden. Bitte überweisen sie Ihre Spende an folgende Organisation:

M.R.$.P.
Caubinot 32350 Ordan Larroque
Maison de retraite des 4 Pattes
IBAN: FR 7616906010224100568304003
BIC / Swift: AGRIFRPP869

Dringend werden auch folgende Medikamente für die alten Tiere benötigt:
Oro Medrol 16 mg
Rimadyl 100 mg
Cosequin DS
Metacam
Lyproflex
Vetmedin

Jagdhund mit völlig vereiterten Augen / rechtes Bild Hund wahrscheinlich Bichon Frisé starrte nur gegen die Wand

Mit den Erinnerungen an dieses eindrucksvolle Erlebnis machten wir uns weiter auf den Weg nach Spanien.


Hier trafen wir unsere langjährige Freundin Andrea, die seit 10 Jahren in der Nähe von Barcelona lebt


Andrea mit einer Bekannten und meinem Mann Karl-Heinz Jordan - Sozialgebäude und Operationsraum

Schon auf der Terrasse eines Cafes, auf der ausnahmsweise Hunde erlaubt waren, machten wir die Bekanntschaft mit Spaniern, die sehr verwundert auf unsere Galgohündin reagierten. Ein Gast erzählte uns, dass er selber zwei Galgos hatte. Seine Frau berichtete, dass einer der Galgos eine Wunde am Bein gehabt habe, welche schließlich, da unversorgt, aufgegangen sei und der Hund an dieser Wunde verendet sei. Weiterhin erzählte sie, WÄHREND SIE UNSERE HÜNDIN STREICHELTE, dass sie Galgos schön findet, sie aber keinen Hund für den Garten haben möchte. Dies sollte bedeuten, dass man nach spanischen Verhältnissen Galgos nur draußen, bzw. im Garten halten kann. Es sei keine Rasse für die Wohnungshaltung. So besteht dieses hartnäckige Gerücht, dass man Galgos nicht im Haus hält, sogar auch in der katalanischen Region Spaniens. Eine Region, die eigentlich bekannt ist für einen fortschrittlichen Tierschutz, im Gegensatz zum Süden oder der Region um Madrid.

kleine Hunde in einem schönen großen Auslauf

Natürlich haben wir mit Andrea und unseren Hunden auch viele Spaziergänge gemacht. Auch ins Gebiet rund um das ortansässige Tierheim führten uns unsere Spaziergänge.


Andreas Hündin Paula läuft mit einem Rollwagen, da ihre Hinterläufe gelähnt sind

Wie nicht anders zu erwarten begegneten uns dort drei ausgesetzte Hunde. Andrea erzählte uns, dass es wohl ursprünglich vier Hunde gewesen waren. Einen, einen Schäferhund hatte sie schon tot im Gelände gefunden. Die drei anderen Hunde, ein ca. 45 cm hoher Schäferhund-Mix, ein ca. 40 cm hoher, schwarz-weißer Pinscher-Mix und ein noch recht junger etwa 8 Monate alter kniehoher brauner Mix, laufen schon seit ein paar Wochen dort herum und werden vom Tierheim vor dem Eingangstor gefüttert. So haben sich diese drei Hunde, die aus welchen Gründen auch immer nicht im Tierheim aufgenommen werden, zusammengeschlossen und sich ihre Bleibe rund um das Tierheim gesucht. Diese Verhältnisse machen uns natürlich Sorgen, denn ein Hund ist schon gestorben und bald beginnt die Jagdsaison. Gerade in dieser Region gibt es viele Jäger, denen es egal ist, was ihnen vor die Flinte läuft. Auf unserem Spaziergang wurden wir dann auch von dem kleinen Rudel in sicherem Abstand verfolgt.


Die kleine braune junge Hündin hatte große Neugier an uns und wir versuchten, sie mit Futter einzufangen, doch leider war es schon zu dunkel geworden.
Anmerkung (19.12.06):
Zwei der kleinen Hunde, die vor dem TH herliefen, konnten von der Streunerhilfe Katalonien eingefangen werden und haben glücklicherweise auch schon eine Pflegestelle in Deutschland gefunden (DADA und LYNA)!

Plötzlich tauchte ein Polizeifahrzeug hinter uns auf dem Waldweg auf. Es waren Beamte der Guardia Seprona, Beamte, die für Tiere und Umweltschutz zuständig sind. Sie sind genau so uniformiert und ausgestattet wie die Guardia Civil. Die beiden Beamten waren sehr nett und fragten uns, ob wir drei Hunde vermissen würden. Andrea erklärte ihnen, was es mit den drei Hunden auf sich hatte. Noch bevor sie erklären konnte, wer wir waren, lächelte einer der Polizisten unsere Sidra an und sagte, dass er Galgos sehr mag. Die Auskunft, dass wir uns von Deutschland aus für das Wohlergehen der Galgos in Spanien einsetzen, nahmen die Polizisten sehr positiv auf und wünschten uns für unsere Arbeit viel Glück.
Am nächsten Tag machten wir einen Besuch im Tierheim von Odena. Vor drei Jahren waren wir zum letzten Mal dort gewesen und kannten nur das alte Heim auf dem Gelände neben einem Schrottplatz. Damals stand das Heim noch unter der Leitung einer alten Frau, die offensichtlich mit den vielen Tieren restlos überfordert war. Sie hatte die Tiere nicht kastrieren lassen, Hündinnen und Rüden zusammen untergebracht, und somit, wie Sie sich vorstellen können, ein heilloses Chaos verursacht.

Auch Federvieh findet hier Obdach

Dies ist jedoch zum Glück "Geschichte", denn mit Hilfe deutscher und spanischer Tierschützer wurde ein neues Tierheim auf einem Gelände gebaut, das die Stadt zur Verfügung stellte. Wir waren beeindruckt von der gut durchdachten und großzügigen Anlage des neuen Tierheims, das den Tieren viele Auslaufmöglichkeiten bietet. Isaak, ein junger Mann, der dort hauptberuflich arbeitet, wird vom spanischen Tierschutzverein bezahlt. Er hat seinen gut bezahlten Beruf als Stuckateur aufgegeben, um sich seinen eigentlichen Berufswunsch zu erfüllen. Sein Einkommen ist bestimmt wesentlich geringer, dafür wird er aber durch die dankbaren Hunde- und Katzenaugen belohnt.

Andreas Bekannte besucht den Hund, den sie aus schrecklichen Verhältnissen gerettet hat. Die nette junge Frau hat den braunen Hund aus einer Nachbarwohnung. Der Besitzer hatte den Hund in seiner dunklen Besenkammer eingeschlossen, damit er nicht mehr bellt und in der Wohnung herumläuft. Die blonde Frau hatte die Courage, den Hund bei dem Nachbarn herauszuholen und ihn ins Tierheim zu bringen. Dort spielt der gerettete Hund und ist fröhlich und wir hoffen, daß er bald ein schönes Zuhause findet.

Nähere Informationen und Fotos zu diesem Heim finden Sie unter: www.tierhilfe-odena.de
Manchmal, so erzählt uns Dolores die Tierheimleiterin, werden auch Galgos aufgenommen. Um so dankbarer ist sie, dass sie sich zukünftig an Greyhound Protection wenden kann, damit diese Hunde ein Zuhause finden.


Ein geschundener Galgo-Grey-Mix mit vielen Narben und Liegestellen. Besonders unterm Bauch hatte er dicke Geschwülste, die auf ein langjähriges Liegen auf hartem Boden zurückzuführen sind.

Wäre er nicht schon für Adoptiveltern versprochen gewesen, hätten wir ihn gerne nach Deutschland mitgenommen. Aber bald hat er es gut, dann beginnt sein Leben!

Natürlich hat das Tierheim in Odena immer noch mit vielen Schwierigkeiten von Seiten der Bevölkerung und der Behörden zu kämpfen. Man wollte dem Heim keinen Stromanschluss gewähren, obwohl das Gelände doch von der Stadt zugeteilt wurde. Dieses Problem konnte inzwischen gelöst werden, so dass das Tierheim nun über Strom verfügt. Doch den Anschluss an die Wasserversorgung verwehrt man ihnen bis auf den heutigen Tag, nachdem die Bevölkerung protestiert hat und "ihr Wasser" nicht mit den Tieren teilen will. So muss das Tierheim das Wasser mit großen Tanklastern anliefern lassen, die zwei große Tanks befüllen und sich dies entsprechend teuer bezahlen lassen. Dieses Heim finanziert sich hauptsächlich durch Spenden, lediglich für jeden aufgenommenen Hund bezahlt die Gemeinde 30 Euro.

großzügiges Katzengehege

Andrea, die schon so viele Jahre Tierschutz in Spanien betreibt und vieles kennen gelernt hat, hat sich mit einigen Spaniern zusammengetan und nimmt im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu ihren drei eigenen Hunden immer wieder "Findlinge" auf. Sie päppelt sie wieder auf, lässt sie medizinisch versorgen und vermittelt sie dann über das Internet nach Deutschland: www.streunerhilfe-katalonien.de . Zu diesen jungen spanischen Tierschützer gehört auch Marc, der neben seinem Vollzeitberuf und seinem Nebenjob (am Wochenende in der Disco) ein kleines Tierheim für 15 bis 20 Hunde unterhält. Marc hat in der Bergregion, in der er lebt, z. B. einen Mann entdeckt, der etwa 15 Hunde hielt, darunter viele Welpen, unterernährt und mit Räude. Einem erwachsenen Hund hatte der Mann eine Pfote am Halsband hochgebunden, so dass er sich nur mühsam auf drei Pfoten fortbewegen konnte. Auf die Frage nach dem Grund antwortete der Mann, dass der Hund ihn genervt hätte, weil er ständig hinter ihm hergelaufen sei. Marc wandte sich an die zuständige Gemeinde, und da der Mann einsichtig war, durfte Marc einige Hunde in sein Tierheim übernehmen. Der Mann gestand gegenüber den Beamten, die Situation mit den Hunden sei ihm über den Kopf gewachsen. Bleibt zu hoffen, dass diese Einsicht auch anhält!

Am folgenden Tag sind wir nach Barcelona gefahren, um uns die ehemalige Rennbahn anzuschauen. Sie wurde, wie Sie ja sicher wissen, dieses Jahr erst geschlossen und wir wollten uns noch einmal ein Bild vor Ort machen. Unvorstellbar, dass dieses Stadion (canodrom), mitten in Barcelona gelegen, funktionieren konnte. Inmitten großer Wohnblocks in einem Gewirr aus Straßen gelegen wurden hier wöchentlich mehrmals die Greyhounds über die kleine und viel zu enge Bahn "gejagt". Wir standen davor und glaubten noch das Hundegebell und die Schreie der ausgebeuteten Tiere zu hören
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die geschlossene Windhundrennbahn von Barcelona

Am Morgen vor unserer Abreise nach Deutschland haben wir noch ein Tierheim in Torredembarra (Costa Dorada) besucht. Auch dieses Heim haben wir uns vor drei Jahren schon einmal, jedoch an einem anderen Ort gelegen, angesehen. Das alte Heim, welches direkt neben der städtischen Müllkippe (Calaffel) lag, wurde glücklicherweise geschlossen. Alle Insassen dieses Heimes sind in das schon existierende Tierheim von Torredembarra umgezogen. Alle Tiere machten einen gepflegten Eindruck, das Heim selbst war sauber und ordentlich. Eigens für unseren Besuch, den wir durch Birte vom Tierschutzverein "Tierschutzengel" hatten ankündigen lassen, kam ein Helfer, der uns in englischer Sprache durch das Heim führte. Im Moment sind dort keine Galgos, dies kann sich aber zu Beginn der Jagdsaison in absehbarer Zeit schlagartig ändern. Im Verlauf unseres Besuches erfuhren wir durch unseren Begleiter, dass das Heim vor kurzem 9 Galgos und 5 Podencos aufgenommen hatte, die sie teilweise schwerstverletzt auf der Autobahn eingesammelt hatten. Die Tür eines Transporters hatte sich während der Fahrt geöffnet (oder wurde sie absichtlich geöffnet???) und die Hunde stürzten auf die Fahrbahn. Man konnte an den Verletzungen der Windhunde erkennen, dass sie aus einem fahrenden Auto gefallen sein mussten, denn sie hatten durch das Rutschen über den Asphalt verbrannte Hautstellen, wenn Haut denn überhaupt noch vorhanden war! Natürlich hatte sich der Jäger und Besitzer nicht gemeldet und das Tierheimpersonal benötigte mehrere Tage, bis alle Hunde eingefangen waren. Ein Galgo, der frontal in ein Auto gelaufen war, die Helfer mussten dies mit ansehen ohne helfen zu können, konnte nicht mehr gerettet werden. Die anderen haben wohl ein kleines Rudel Schutzengel an ihrer Seite gehabt. Anders kann man sich ihr Überleben auf einer stark befahrenen Autobahn nicht erklären.

So sind wir mit vielen Eindrücken nach Deutschland zurückgekehrt. Für uns war es sehr wichtig uns ein eigenes Bild davon zu machen, wie es in Spanien vor Ort mit dem Tierschutz aussieht und was sich im Laufe der Jahre verändert hat. Wir möchten auf diesem Wege noch einmal unsere Bewunderung und Anerkennung für die Menschen zum Ausdruck bringen, die wir auf unserer Reise kennen gelernt haben und die tagtäglich, oftmals bis ans Ende ihrer Kraft, für die Tiere arbeiten. Alle werden täglich mit dem Leid der unschuldigen Tiere konfrontiert und müssen die Energie aufbringen ihren Beruf auszuüben, damit sie es sich finanziell leisten können die aufgegriffenen Tiere zu versorgen und ihre eigenen Tiere (oft sind es mehrere) zu unterhalten. Darum lassen sie uns gemeinsam hier in Deutschland weiter für diese Tiere kämpfen, im Rahmen unserer Möglichkeiten mit Aufklärungsarbeit, Sammelaktionen und Vermittlungen dieser wunderbaren Tiere.

Vielen Dank!

Nina Jordan