| Freiwillige Helfer! |
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Freiwillige Helfer Im Frühjahr spendete GPI einen gebrauchten Wohnwagen älteren Baujahrs, um die freiwilligen Helfer vor Ort besser unterbringen zu können. Karl Sewastianiuk kennt das Tierheim noch aus seinen Anfängen in einer grossen, alten Halle. Die erschwerten Bedingungen, unter denen er damals innerhalb von 2 Monaten 200 Hunde kastrierte, sind ihm noch gut im Gedächtnis. Kein Vergleich mehr zum heutigen Gelände und den Räumlichkeiten inkl. des relativ modernen Medical-Center, das nur mit der Unterstützung und den Spenden vieler Tierschutzorganisationen realisiert werden konnte. Dank einiger GPI-Mitglieder konnten ein komplettes Narkosegerät, ein EKG-Monitor, diverse OP-Instrumente, eine fahrbare OP-Lampe, Sterilisator sowie benötigtes Verbands- und Nahtmaterial nach Scooby geschickt werden. Auch leistet die von GPI auf dem Sommerfest 2006 an Fermin Perez überreichte Waage den Tierärzten vor Ort gute und sinnvolle Dienste. Mit einem von Sonja Gosejacob gespendeten Betäubungsblasrohr können nun beispielsweise Ziegen und Schafe sediert werden um diese zu kastrieren. Dies war ohne dieses Hilfsmittel immer schwierig, denn das Scooby-Gelände ist groß und ein normales Einfangen der Tiere problematisch. Aber auch ein scheuer Galgo konnte mit dem Blasrohr eingefangen werden. Karl und Fermin zeigten viel Geschick im Umgang mit dem Gerät. In den Osterferien 2007 hat Karl Sewastianiuk aber nicht nur Hunden und Katzen helfen können. Auch 6 Ziegen und Schafe, 2 Schweine und 1 Hase wurden von ihm medizisch versorgt. Im letzten Jahr wurden in den Osterferien unter anderem ca. 70 Greyhound-Damen von der Rennbahn Barcelona von ihm und seinem ebenfalls freiwilligen Kollegen Kees Bakker kastriert. Aber nicht immer handelt es sich um solche Routineeingriffe. Manche Fälle hängen auch den routinierten Tierärzten nach. So mußte Karl z.B. in diesem Jahr einem Hund ein Auge entfernen, der mit einer schweren Augenverletzung ins Tierheim gebracht wurde. Vermutlich irrte er schon tagelang mit dieser Verletzung durch den Ort, bis sich jemand erbarmte, ihn einzufangen und bei Scooby abzugeben
Mit diesem Artikel möchten wir Euch nicht nur eine Geschichte erzählen. Wir möchten auch aufmerksam machen auf die weiß Gott nicht selbstverständlichen, ehrenamtlichen Tätigkeiten von Menschen wie Karl und Friederike, die sie für die Tiere bei Scooby leisten. Freiwillige Tierärzte und Tierarzthelfer werden dringend gebraucht. Die Erfahrung zeigt aber leider, daß sich deutsche Tierärzte sehr selten zu solchen ehrenamtlichen Einsätzen bereit erklären, während holländische und amerikanische Ärzte und deren Helfer in Scooby schon fast zum "Inventar" gehören. Handwerker und auch handwerklich Begabte sind ebenfalls jederzeit willkommen. So wird derzeit dringend ein Elektriker benötigt, der eine Deckenverteilung bzw. Steckdosen über dem OP-Tisch anbringt, damit die Kabel nicht im Bodenbereich herumliegen. Auch fliegt der FI-Schalter beim Einsatz des dringend benötigten Sterilisators des OP-Bestecks immer wieder heraus. Interessierte können sich bei Friederike unter volunteering@scoobymedina.com melden. Außerdem besteht noch dringender Bedarf an Silberspray. Tierhaarschneidemaschinen und Braunülen wurden über GPI schon auf den Weg nach Scooby gebracht.
Last but not least nochmals ein besonderer Dank für den süddeutschen Zweig der GPI-ler für das engagierte "Sammeln" der Sachspenden und in der Hoffnung das noch mehr Mitglieder im Süden hinzukommen und ebenso engagiert unseren Verein unterstützen! |