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Bericht des Tierheimleiters Fermin Perez - Tierheim Scooby (Medina del Campo)
Liebe Freunde
Wir sind einer weiteren Tragödie gewahr geworden und dabei, nach einer Lösung zu suchen.
Dieses Mal in einer Stadt in der Gegend von Sevilla, El Cuervo, einer schönen Stadt, in der ein Mann namens Antonio sich der Rettung von Hunden, speziell Galgos, Podencos und ein paar Mischlingen, verschrieben hat. Wir schätzen, dass dort annähernd 200 Hunde zusammengewürfelt waren, alle gemischt, Rüden, Hündinnen, Kleine, Große, was die Situation absolut unhaltbar macht. Die Kontrollorganisationen hatten dem Mann eine Frist bis zum
10. November gesetzt, um die Zustände zu verbessern. Wir erhielten einen Anruf von Sandra, einer Frau, die dort wohnt, und setzten uns in Bewegung.
Erst fuhren wir hin, um uns ein Bild von der Lage zu verschaffen, und was wir sahen, war eine absolute Tragödie. Viele Hunde, dicht gedrängt, einige von ihnen in einem schrecklichen Zustand, zu dürr, mit furchtbaren Hautproblemen, voller Flöhe, trächtige Hündinnen kurz vor der Niederkunft, Hunde mit frischen Wunden und solche mit Narben von früheren Kämpfen.
Als wir zur Rückseite des Hauses gingen, wurde es noch schlimmer. Auf einem Olivenhain hatte Antonio um die 30 Hunde an sehr kurzen Ketten angebunden, die meisten von ihnen unterernährt. Überall Hundeknochen und das ging wohl schon einige Jahre so. Antonio erzählte uns sogar, dass eine Galga vor einigen Tagen Junge zur Welt gebracht hatte und die anderen zuerst die Welpen gefressen haben und dann die arme Mutter. Wir sahen auch einen toten Hund im Hof.
Angesichts der Situation entschieden wir, etwas zu unternehmen und fuhren am nächsten Tag mit dem Van wieder los, um einige Hunde mitzunehmen. Wir sind jetzt schon zweimal dort gewesen. Beim ersten Mal haben wir die mitgenommen, die in der schlechtesten physischen Verfassung waren, die dürrsten und die trächtigen Hündinnen, beim zweiten Mal, die stärker traumatisierten, manche von ihnen so verstört, dass sogar die arme Maria in das Körperteil gebissen wurde, das bei Frauen zum Teil etwa voluminöser ist. Gott sei Dank war es nur ein Kratzer. Wir haben die Hunde eingeladen und uns auf den Rückweg gemacht. Zwischendurch mussten wir anhalten, damit Maria sich umziehen konnte, da sie ernste Hautprobleme von den Flohbissen bekommt. Nach jedem Trip war sie voller Pusteln. Zu allem Unglück sahen wir noch eine streunende Galga und konnten sie nicht einfangen.
Wieder stehen wir vor einem großen Problem, das wir mit eurer Hilfe lösen müssen. Wieder brauchen wir euch, brauchen eure Hilfe, um denen zu helfen, die es wirklich nötig haben. Wir brauchen finanzielle Hilfe, Organisationen, die diese Tiere aufnehmen möchten, und Tierärzte um sie zu sterilisieren und auf ihr neues Zuhause vorzubereiten. Wir brauchen Familien für sie und Freiwillige, weil diese Hunde einer besonderen Behandlung bedürfen. Also brauchen wir sozusagen euch alle. Sie werden es euch danken. Helft uns, sie zu retten, damit wir noch mehr retten können.
Unten könnt ihr die Dia-Show anklicken, um euch die Hunde anzusehen. Die schlimmsten Bilder sind nicht dabei, weshalb wir euch freundlich bitten möchten, sie euch anzuschauen, damit ihr seht, dass wir eure Hilfe brauchen.
Danke, sie alle zählen auf Euch.
LA RAZÓN Solidaria
10 November de 2007
Die Farm mit den 200 herrenlosen Hunden
Die Seprona (Umweltpolizei) findet 200 verwahrloste Hunde auf einem Besitz in Sevilla * Sie waren nie bei einem Tierarzt * Die Guardia Civil sucht nach Plätzen oder einem Tierheim für die Tiere.
Esther S. Sieteiglesias
Madrid - Es ist nicht das erste Mal, dass eine ältere Person eine große Anzahl von Tieren aufnimmt und diese unter nicht wünschenswerten Bedingungen hält. Dies ist kein Fall von direkter Misshandlung, da der Besitzer der Hunde sich als Hundeliebhaber sieht. Die Wahrheit ist jedoch, dass sich die Hunde, laut Aussagen der Leute, die vor Ort waren, in einem erbärmlichen Zustand befanden.
Es passierte in Sevilla. Antonio hat die Kontrolle über die Dinge verloren. Er hatte sich weder vorstellen können, dass es so viele Tiere werden würden, noch, dass er nicht in der Lage sein würde, sie alle zu ernähren. Das liegt daran, dass das Füttern so vieler Tiere, selbst wenn man Eigentum hat, mehr kostet, als man an Rente einnimmt.
Ein Tierarzt des Agrarian Regional Office (ARO) stattete ihm einen Besuch ab, da sein Anwesen nicht für die Haltung derart vieler Hunde ausgelegt war. Seitdem versuchten Antonio, die Seprona und ARO eine Lösung zu finden.
Mindestens 100 Einschläferungen
Zuerst entschied man, ihm mindestens 100 Tiere wegzunehmen, und da sich keine Auffangstationen oder Tierheime fanden, sollten sie heute, am 10. November 2007, eingeschläfert werden. Durch E-Mails wurde die Geschichte bekannt gemacht. Menschen aus El Cuervo, wo sich der Besitz befindet, wollten den Tod der Hunde nicht und schlugen Alarm. “Antonio erzählte mir, was los war, und ich begann schnell damit, E-Mails an alle mir bekannten Tierheime und Organisationen zu versenden“, sagt Sandra Bellido und fügt hinzu: “Ganz egal, wie sehr Antonio sie liebt, er hält Rüden und Hündinnen zusammen, alle unkastriert, manche haben sogar Krebs“.
Tatsächlich zeigten Sandras E-Mails Wirkung. Das Scooby-Tierheim von Medina del Campo (Valladolid) war als erstes vor Ort. Sein Präsident, Fermín Perez hat bereits 60 Galgos abgeholt und wird möglicherweise dieses Wochenende mit seinem Van kommen und 30 weitere mitnehmen. “ Antonio drohte mit Selbstmord, falls man ihm die Hunde wegnehmen werde“, berichtet Fermín. “Das Anwesen ist recht ordentlich und ziemlich groß, aber Fakt ist, dass die Tiere nie bei einem Tierarzt waren.“
Wir waren uns alle einig, und der Termin für die Einschläferungen wurde aufgeschoben“, sagt Sandra. “Ich gebe jetzt die Telefonnummer von Scooby weiter, sodass jeder, der helfen oder einen Hund adoptieren möchte, es direkt über das Tierheim machen kann. Außerdem scheinen der Besitzer und Fermín gut miteinander zurechtzukommen, wenn andere Leute kommen würden, wäre das sehr hart für Antonio“.
Die Organisation Scooby, vor 20 Jahren zur Gründung von streunenden Hunden und Katzen gegründet, übernimmt die Kosten: Transport, tierärztliche Versorgung, Sterilisationen und Mikrochips und die tägliche Versorgung. Die Organisation ist für derartige Rettungsaktionen gerüstet und das Tierheim ist vorbereitet. Dort hofft man, schnell ein Zuhause für die Hunde zu finden, und sie werden wahrscheinlich noch mehr Hunde holen. “Ich habe über 150 gezählt, aber dort sind noch abgeschiedene Hütten“, bemerkt Fermín.
http://www.larazon.es/noticias/noti_soc29021.htm
 
 
 
Ein kurzes Update, um euch über die Hunde aus Sevilla zu informieren, weitere Neuigkeiten später. Nach unserem letzten Update sind wir noch mal nach Sevilla zurückgekehrt, um mehr Hunde zu holen, sodass wir jetzt um die 80 geretteten Hunde bei uns im Tierheim haben. Aber es ist ein neues Problem aufgetaucht, weil Antonio keine weiteren Hunde abgeben will. Das ist ein Riesenproblem, da er eine Privatperson ist und die Hunde sein Eigentum. Wir haben den Fall der Guardia Civil gemeldet, aber es wird lange dauern, bis das Gericht darüber entschieden hat. So können wir nur hoffen, dass wir, mit Hilfe der Leute vor Ort, Antonio umstimmen können, um mehr Hunde zu retten. Wir sind darauf eingestellt, jedoch können wir im Moment nur abwarten.
Einigen der geretteten Hunde geht es sehr gut. Die dünnen Hunde gewinnen sehr schnell an Gewicht und werden schneller zur Adoption bereit sein, als wir gedacht haben. Aufgrund ihrer Vorgeschichte hat ihre Vermittlung hohe Priorität. Ihr werdet sie, sobald sie gesund und kastriert sind, auf unserer Adoptionsseite finden.
Während der vergangenen Woche haben wir viel Mitgefühl, Spenden und Hilfsangebote aus ganz Europa erhalten. Wir möchten uns bei allen beteiligten dafür bedanken, bei denen, die die Neuigkeiten verbreitet haben, und bei denen, die reagiert und entschlossen haben, uns zu helfen. Bitte unterstützt uns weiter, ohne euch können wir es nicht schaffen. Bis jetzt haben wir 80 Hunde aufgenommen und die Kosten für ihr Futter und die medizinische Betreuung sind eine enorme Belastung.
Fermín
Scooby
KBC Bank
Baarle Hertog, Belgien
Nr: 733-0462538-72
IBAN: BE38 7330 4625 3872
BIC: KREDBEBB
Scooby International
ABN-Amro Bank,
Oegstgeest, Niederlande
Nr: 48.87.11.525
IBAN: NL95ABNA0488711525
BIC: ABNANL2A


Da erhebliche Kosten für die medizinische Versorgung, Benzinkosten für den Transport der Tiere von Sevilla und zu den Tierärzten etc. anfallen, ist Scooby wirklich für jeden Euro dankbar!
Bankverbindung:
IBAN: ES29 0128 3467 71 0103853927
BIC: BKBKESMM
Bank: Bankinter,
Calle María de Molina Nº 7
47001 VALLADOLID
SPANIEN
Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, bitten wir Sie eine zweckgebundene Spende auf das Vereinskonto von Greyhound Protection International e.V. zu überweisen. Wenden Sie sich bitte an Frau Barbara Wurm, 2. Vorsitzende, damit sie zur Ausstellung der Quittung Ihre volle Anschrift bekommt.
Banküberweisung:
Zahlungsempfänger: Greyhound Protection International
Bankverbindung: Kreissparkasse Heinsberg
Kontonummer: 7 556 301
Bankleitzahl: 312 512 20
e.mail: bambiwildlife@arcor.de
Fax: 02241/3019505
Jede Spende hilft!!!
Herzlichen Dank im Namen der unschuldigen Hunde !
Greyhound Protection hat 1.500 Euro zur Soforthilfe überwiesen.
Nina Jordan, 1. Vorsitzende
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