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Warum "(k)einen Greyhound?
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Leider werden die Greyhounds bei vielen Interessenten auf der Suche nach einem neuen windhundartigen Hausgenossen oftmals einfach verkannt. Doch warum ist das so? Gelten sie zwar nach wie vor als die „Könige der Windhunde“, so sind sie bei weitem nicht so kompliziert, wie man ihrem Ruf nach vermuten würde. 1. Vorurteil: Die, die diese erste Selektion überleben, haben die nächsten Monate (meist bis sie 1 Jahr alt sind) ein relativ „gutes“ Leben, da man sich "Potential" verspricht, auf das gut aufgepasst wird. Der derzeit Top Deckrüde auf den Insel hat „nur“ 26 Rennen gelaufen, bevor er in die Zucht überging. Für die weniger "Guten" heißt es jedoch (Das sind "zig" Tausende!!!): Haben sie Glück, kommen sie hier bereits in einer der wenigen Organisationen unter, die sich für die Greyhounds von den Rennbahnen einsetzen. Ein sehr gut laufender Greyhound wird natürlich vermehrt an Rennen teilnehmen, ein mittelklassiger Greyhound weniger. Viele kleinere Verletzungen, die sich die Greyhounds auf den Rennbahnen zuziehen können (Kapselriss, Sehenüberdehnungen, Halsmuskel,- oder Sehnen Verletzungen etc.) verheilen meist unter Schonung so gut, dass die Greyhounds in ihrer Eigenschaft als reine Familienhunde sehr gut damit klar kommen und man von der Verletzung nichts zu spüren bekommt. 2.Vorurteil: Es steckt so tief in den Köpfen der Menschen Aber es wird immer wieder nicht daran gedacht, dass Greyhounds absolute Kurzsprinter sind. Sie legen auf der Rennbahn für wenige Sekunden einen Sprint hin und dies sollte, wenn das Tier nicht verheizt werden soll, nicht jeden Tag sein, sondern 1 2 mal in der Woche höchstens. Wenn sie einen kleinen eingezäunten Garten, mit ebener weicher Fläche (Rasen, Sand) haben, wird der Greyhound wenn er Lust hat!!! und das auch nur wenn ihm das Wetter angenehm ist für ein paar Sekunden ausgelassen herumtoben, meist mit einer Beute in Form eines Stofftiers.
Oder für Leute die keinen Garten haben, aber die Möglichkeit da ist den Greyhound mal in die Reithalle mit zu nehmen , ist dies auch eine wunderbare Angelegenheit für Ihren Ex- Racer! Aber eigentlich bevorzugt er das angenehme ruhige Leben im Haus, im Kreise seine Familie (Rudel) und normale Spaziergänge (auf keinen Fall am Fahrrad)!!! Vielleicht haben wir ihnen mit diesen kurzen Erörterungen die Bedenken in Bezug auf einen Ex- Renngrey genommen bzw. die Greyhounds in die Wahl ihres nächsten Windhundes einzubeziehen. Dies würde uns natürlich sehr freuen, für alle Fälle können wir sie gerne beraten und zu jedem unserer Schützlinge etwas Näheres erzählen.
Es ist auch kein Problem das der Altersunterschied so groß ist. Sie lieben ihre Spaziergänge von bis zu 2 Std. und genießen das kurze Spiel im Garten,mehr möchten sie gar nicht. Wenn ich denke sie müssten doch noch etwas mehr toben dann werde ich immer wieder eines besseren belehrt: Der Greyhound möchte keine langen ausgiebigen Spiele, er tobt und spielt kurz und geht dann auf die Couch zum schlafen und sich auszuruhen für den nächsten Spaziergang.
Nina Jordan/Barbara Normann |