Dies alles haben wir Ihren Spenden zu verdanken!
Ihre Spenden haben diesen außergewöhnlichen Transport und dazu noch die Erstattung eines Teils der horrenden Tierarztkosten für Klara in Spanien ermöglicht.
KLARA und wir, das Team von "GPI" sind Ihnen unendlich dankbar dafür.
Danke an Dich liebe Maren!! und an alle Anderen, die mitgeholfen haben, Klara aus dem Heim zu holen!!
Aber lesen sie bitte selbst, wie Maren sich in Madrid "durchschlug".
Nachfolgend eine Zusammenfassung des E-Mail Kontaktes zwischen Maren und dem Team………………..
Ankunft in Madrid:
"Leider habe ich hier einige Schwierigkeiten gehabt, zum Hotel zu kommen. Eigentlich sind es nur 3 Stationen mit dem Bus (ich war so froh die passende Bushaltestelle so schnell gefunden zu haben), aber der nette!!!! Busfahrer wollte mich nicht mit der Hundebox mitnehmen in seinem Bus…. War sooo sauer. Habe auf den nächsten gewartet, aber leider der gleiche Busfahrer und das gleiche Problem.
Ich bin also zu den Taxen gegangen. Immer mit der sperrigen Box dabei. Jeder hat dort hineingeschaut, aber gab leider noch nichts zu sehen. Sogar auf dem Gepäckband hat jeder reingeguckt, als ob man einen Hund mit Box auf das Gepäckband stellt… Jedoch weiter mit der Story. Bei den Taxen angekommen, versuchte gleich der 1. Taxifahrer die Box in den Kofferraum zu bekommen. Passte nicht. Da habe ich gefragt und gezeigt: „Geht es nicht auf der Rückbank?“ Entsetzte Augen!!! No!!!! Eine Traube von Taxifahrern, alles nur spanisch sprechende Männer, hat sich um mich versammelt. In alle Taxen die vorne standen, sollte es nicht herein passen. Man verwies mich auf den Bus… Ich habe versucht zu erklären, dass der mich nicht mitnimmt, aber man verstand mich nicht.
Laufen war leider auch zu weit. So musste ich nun leider den Shuttleservice für 35!!!!!! Euro in Anspruch nehmen. Ich hoffe, ihr seid nicht böse. Habe wirklich alles versucht. 2 Stunden lang. So bin ich nun vor einer halben Stunde, nass geschwitzt, im Hotel angekommen. Hoffe, ich bekomme für Morgen ein Großraumtaxi oder so organisiert. Werde nicht noch mal so viel bezahlen…"
Tag des Rückflugs:
Hallo Nina… bin gestern ganz früh eingeschlafen, konnte also nicht mehr antworten. Wir haben die Box zu Hause schon mit Decken präpariert, damit es Klara ganz weich hat. Die Decken sind an der Seite mit Kabelbindern an den Gitterfenstern (die im oberen Teil der Box sind) festgemacht. Deswegen war es gestern nicht möglich, die Box auseinander zu nehmen. Hätte es alleine nicht mehr so hinbekommen (man muss in die Box kriechen und jemand anders muss die Kabelbinder von Außen annehmen). Denke, Klara sollte es weich auf dem Rückflug haben. Deswegen diese Variante. Werde heute es noch mal mit dem Bus versuchen und mir sonst ein Taxi vom Hotel aus bestellen, wo die Box reinpasst (wird ja auch Kombis bei den Taxen hier geben!!!). Werde da nicht locker lassen.
Döse jetzt noch ein Bisschen, um nachher fit zu sein. Ist schon alles sehr aufregend!!! Habe von hieraus noch Isabel geschrieben, dass ich da bin und die Box mithabe. Sie sagte, Klara hätte eine Verletzung am Ohr. Sie würde einen Verband um den Kopf tragen!!! Arme Klara… Rute, Ohr, Bein!!! Aber jetzt werden bessere Zeiten kommen!!!!"
Am Flughafen von Madrid:
"Klara ist toll. Sie hat am Flughafen aus meinem kleinen Zahnputzbecher Wasser getrunken, hat Leckerchen genommen und mit ihrer Nase nach mehr davon gesucht. Sie ist klein und sehr dünn, aber sie hat einen starken Willen.
Der Flug zurück verlief reibungslos und am Flughafen beim Einchecken mit Klara war man sehr nett zu mir. Der Herr von Air Berlin erzählte mir von seinen 2 Hunden und Klara nahm er sehr vorsichtig an die Leine, damit ich den Gepäckwagen mit Box schieben konnte. So konnte Klara noch bis zum Ende laufen und wurde erst ganz zum Schluss in die Box getan.
Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Als ich mit Klara in der Schlange zum Einchecken gewartet habe, stellte sich hinter mich eine junge, spanische Frau, sah Klara an, guckte mich mit einem besonderen Blick an (es war ein anderer Blick als von den tausend anderen, glotzenden Menschen am Flughafen), um dann wieder Klara anzugucken. Dann hat sie ganz leise ein sehr trauriges Lied gesungen. Ich habe geweint. Ich glaube, sie hat für Klara gesungen."
Der Rückflug:
"Auf dem Flug von Palma nach Düsseldorf saß eine ältere Dame neben mir. Als ich die Stewardess nach dem Hund im Gepäckraum fragte, bekam diese Dame es mit und fragte nach. Ich erzählte ihr meine und Klaras Geschichte und sie war sehr gerührt. Sie erzählte mir, dass sie schon öfter Flugpatin für Hunde und Katzen war und immer selber Katzen aus dem Tierschutz hatte und ein Tierheim in Düsseldorf unterstützt. Wir redeten fast den ganzen Rückweg über Tierschutz und die Dame wollte Klara unbedingt noch sehen. Der Weg vom Flugzeug zur Gepäckausgabe war sehr lang und die Dame sehr langsam. Aber ich wollte auch nicht unhöflich sein und schneller gehen. Dies war sehr schwer, denn ich wollte ja sehen wie es Klara geht und wäre am liebsten gerannt. Die Dame freute sich so sehr, Klara zu sehen. Sie gab mir ihre Telefonnummer und bat darum, ihr zu berichten, wie es Klara geht und wie sie sich entwickelt. Sie wusste nichts über das Schicksal der Galgos und konnte es gar nicht fassen, was diesen lieben Wesen angetan wird."
Ankunft im neuen Zuhause:
"Autofahren findet Klara klasse, lag ganz entspannt in der Box. Nur die Nase und ein Beinchen guckten heraus und die Augen waren zu. Im Garten hat sie dann Pipi gemacht und dann sogar die 2 Stufen der ersten Treppe von alleine genommen. Danach wurde sie die restlichen Stufen hoch getragen und hat ganz stillgehalten.
In der Wohnung hat sie die beiden anderen Hunde kurz beschnuppert und alles lief ganz ruhig ab. Wir haben ihr den Verband vom Kopf entfernt, da sie sich ständig versucht hat zu jucken und zu schütteln und dabei fast umgefallen ist. Er war sehr stramm gebunden und geklebt. Die Ohrspitze war zusätzlich noch verklebt, dass haben wir dran gelassen. Kann also nicht sagen, was für eine Verletzung sie am Ohr hat.
Maren Hasse (Flugpatin von Klara)
Der erste Tag....




Nach einigen Tagen.....Klara genießt sichtlich den Schnee!




