| 53 Tage im neuen Zuhause | |
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KLARA Update (was bisher geschah!)
53 Tage (am 19.02.) haben wir nun hinter uns. Das Klaramädchen wiegt jetzt 18,9kg und gedeiht prächtig. Sie hat mich einige Male mit einem wilden Sprint über die Wiese überrascht und eins ist ganz klar - sie steht ihren "normalen" Artgenossen in gar nichts nach! Und wenn sie im tiefen Schnee etwas besonders leckeres findet, hält sie nichts davon ab es mit einem Beinchen auszubuddeln! Herrlich, dies mitanzusehen. Zu Hause rast sie von einer Couch auf die andere, um stehts den besten Platz zu ergattern :-) Klara ist allmählich auch in ihrem Rudel aufgetaut und scheut nicht davor, ihre Meinung zu sagen :-) So hatte sie vor Kurzem einen kleinen Disput mit Lilli, meiner 8-jährigen Mischlingshündin mit ungarischen Temperament. Lilli kann wirklich sehr wild werden im Spiel und dann trampelt sie auch schon mal über die anderen drüber. Klara hat sich das einige Minuten angeguckt bis es ihr aber zu viel des Guten war : -) Sie hat nach Lilli geschnappt! Natürlich hatte sie zuvor ausgiebig beschwichtigt, nur merkte Lilli in ihrem Räuberakt nichts davon. Ordentlich erschrocken hat sie Klara an der Nase angestupst. Lilli bedauerte Klaras fehlende Begeisterung für ihre geliebten Unsinntaten deutlich. Mit einem schüchtern wedelnden Schwanz legte sie sich dann jedoch neben Klara auf die Couch. Nun ist Klara kein stiller Begleiter mehr, sie ist eine Persönlichkeit und Mitglied eines Rudels, meines Rudels. Sie ist angekommen :-) Ich bin stolz auf mein Mädchen. Die große ärztliche Untersuchung hat sie mit einer bemerkenswerten Gelassenheit über sich ergehen lassen. Die OP-Wunden sind ohne Komplikationen verheilt und alles andere ist mit: "ohne besonderen Befund" unterzeichnet worden. Die Tage, bis Ergebnisse der Blutuntersuchung gekommen sind, waren schon ein wenig belastend, dafür der Anruf meiner Ärztin dann umso erleichternder! Alle Reisekrankheiten Südspaniens NEGATIV!!!!! Juhu!! Auf Klaras Rezept stand nur: "Gutes Futter und vieeeel Liebe" :-)
So, die Kennenlernphase, die Rudelsfindung und die ärztliche Untersuchung haben wir nun hinter uns. Die anfängliche Sorge den Bedürfnissen eines behinderten Hundes gerecht zu werden ist, dank Klaras Mithilfe, vollkommen verflogen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Klaras Geschichte anderen helfen würde vorhandene Bedenken/ Ängste, einen behinderten Hund aufzunehmen, abzubauen. Ich stehe auch gerne zur Verfügung, falls jemand von euch sich gerade mit dieser Entscheidung beschäftigt - Klaras Lebensfreude ist die beste Bestätigung! Ich würde jederzeit wieder JA sagen. |
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