Umdenkprozeß in Spanien |
Wer regelmäßig einen Blick auf unsere Homepage oder die der Streunerhilfe Katalonien (www.streunerhilfe-katalonien.de) wirft, kann sich sicher noch an die Galgos „Sharima“ und „Lea“ erinnern. Aufgrund der hügeligen und waldreichen Landschaft setzen die Jäger in Katalonien keine Galgos zur Jagd ein. Galgos sind Sichtjäger, die auf kargen, weitläufigen Ebenen Wild hetzen. Daher landen in katalonischen bzw. nordspanischen Tierheimen auch nur selten
Galgos. Wenn wir vor ca. 8 Jahren mit unseren Galgos in Spanien an der Leine spazieren gingen, wurden mit bösen Blicken gestraft und mit üblen Kommentaren bedacht. Heute dagegen sieht man immer mehr Einheimische, die mit ihren Galgos in Manresa oder Barcelona spazieren gehen. Auch wenn dieser Prozess nur langsam fortschreitet, so scheint sich die Einstellung
der Spanier zu dieser wunderbaren Rasse doch positiv zu verändern. Der Galgo bekommt
ein anderes Image, er wandelt sich vom reinen Nutztier zum Familienhund. Besonders glücklich sind wir darüber, dass selbst die behinderte „Sharima“ mit ihren 3 Pfötchen in Spanien ein schönes Zuhause gefunden hat, um nochmal auf die eingangs erwähnten beiden Hunde zu kommen. Ohne das selbstlose Engagement von Marc und all den anderen Tierschützern, die trotz aller bürokratischer Hürden und finanzieller Engpässe nicht aufgeben und immer wieder Galgos aus Tötungsstationen freikaufen, hätte sich im Bewusstsein der Spanier sicher nichts verändert. Unser Dank gilt Marc und allen anderen, die sich nicht entmutigen lassen Nina Jordan
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