Perrera Linares (Andalusien) (3)
Wie Sie bereits Anfang dieser Woche lesen konnten, wird die Perrera in Linares (Andalusien) gerade gesäubert. Diese Säuberungsaktion hat ca. 60 Hunden das Leben gekostet – darunter 20 Welpen und 20 weitere Hunde, die bereits reserviert waren und nur noch darauf warteten, in ihr neues Zuhause umziehen zu können.

Aber das ist nicht das Ende dieser Horrorgeschichte! Es geht weiter.

In der Zwischenzeit sind ca. 20 neue Hunde angekommen (siehe Bilder), darunter fünf Galgos, von denen eine Hündin in dieser Woche Welpen geworfen hat.

Die Leiterin der Perrera wird am 1. August in den Urlaub gehen, und bis dato will sie die Perrera „sauber“ und „ordentlich“ haben – das teilte sie selbst einer Frau mit, die in Linares eine Tier-Schutzstation betreibt. Wir alle wissen, was das bedeutet!

Wir müssen ganz dringend in dieser kurzen Zeit ein Refugio für diese 20 Seelen finden – ansonsten werden diese Hunde noch bevor die Leiterin in den Urlaub geht ihrer Säuberungsaktion zum Opfer fallen.

Ich frage mich, ob diese Frau ihren Urlaub genießen kann, wenn sie weiß, dass der Preis für ihre Ferien das Leben von mehr als 60 Hunden ist. Unter Umständen werden es 90 Hunde sein und Ende August vielleicht schon 100?

Sie kennt die Höhe des Preises wahrscheinlich sehr gut – denn diese Leute kümmern sich nicht um das Leben eines Hundes, auch nicht um das Leben vieler Hunde! Sie machen ihren Job für Geld, aber sie haben keinen Anstand, kein Mitleid oder irgendwelche Gefühle. Wie rau und unsensibel ein Mensch sein kann! Das Ganze spiegelt eine unglaublich grausame Haltung wider – die der Perrera und die der Leiterin. Ich mag sie nicht!

Cobie