| 12 Greyhounds frei für ein neues Zuhause |
| Herausgegeben von Laura Patricia 8. Juni, 2010 Viele von Ihnen werden von der Stiftung für ausgediente Greyhounds (RGT) gehört haben und vermutlich Kenntnis von dieser guten Arbeit haben, indem sie den Vorzug anpreisen einen Greyhound, welcher am Ende seiner Rennkarriere ist, aufzunehmen. Was viele Leute aber nicht realisieren ist, das diese Zahl lediglich ein viertel der Greyhounds repräsentiert, welche gezüchtet worden sind, um den Bedarf an Greyhounds für die britischen Rennbahnen zu decken. Die anderen ¾ werden entweder eingeschläfert, nicht immer human, oder von anderen Besitzern übernommen. Der Grund hierfür ist einfach finanziell begründet. Die RGT muss den Eigentümern eine Schutzgebühr belasten, um die Hunde vor der Vermittlung anzusehen für Dinge wie Kastrationen, Futter und administrative Kosten. Und wenn man bedenkt, dass ein Tierarzt ca. 35 Pfund nimmt um einen Hund einzuschläfern, ist die Attraktivität einem Greyhound ein neues Zuhause zu geben offensichtlich gering. Ebenso ein Tier zu erschießen ist ohne Kosten und endet vielleicht in disziplinarischen Aktionen. Und mit dem Fortbestand von zunehmenden Rennen, abhängig von professionellen Trainern, und dem Fortbestand der zunehmenden Trainern aufgrund einer großen Anzahl von Hunden, sind solche Kosten eine Schlüsselüberlegung. Die Gewinnspanne ist auch für erfolgreiche Spieler sehr knapp, ein Punkt welchen der Oxford Champion Trainer Michael Peterson in einem Gespräch im letzten Jahr erwähnt hat, „die Finanzen in diesem Sport sind arm. Eine große Anzahl von Trainern kann lediglich die Kosten decken und ist so wie ich, glücklich damit. Ich mache keine Bündel von Geld, ich habe eine junge Familie und acht bis neuen Hunde, welche ich versorgen muss.“ Das Ergebnis ist häufig, die unabhängige und unüberlegte Vermittlung von Greyhounds. Aber Besitzer, die ihre Hunde auf diesem Weg vermitteln denken nicht an das Interesse des Hundes. Nicht überraschend, dass viele dieser Hunde zwar schnell vermittelt, aber etwas später vernachlässigt, ausgesetzt und misshandelt werden. In dem verschlafenen Städtchen Leiston haben im Mai Kunden eine Anzeige in einer Tierhandlung in der Stadt gesehen, in dem 12 Windhunde frei für ein neues Zuhause wären. Die Anzeige bot verschiedene Geschlechter, sowie eine Variation an Farben an und alle wären von exzellentem Wesen. Wonach nicht gefragt worden ist, war der Charakter der Menschen, die für diese Hunde angerufen haben. Ein Reporter rief diese Nummer an, um zu sehen, wie ihre Anfrage behandelt würde. „Der Trainer fragte mich nicht nach meiner Situation wie Arbeit, Zuhause oder Garten. In der Theorie könnte ich in der obersten Etage eines Mehrfamilienhauses wohnen, in dem Tierhaltung verboten ist. Und während er darauf hingewiesen würde, dass ich vorher noch nie einen Greyhound hatte, wurde lediglich ein kleiner Hinweis gegeben.“ Die Anzeige für die Greyhounds in dem oben genannten Zoogeschäft wurde von einem örtlichen Trainer herausgegeben. Wenn Interesse daran gezeigt wurde, dass 2 von diesen Hunden übernommen würden, schien der Trainer entzückt. Keine Vorkontrolle wurde gemacht und es auch nicht für nötig befunden, dass einer dieser Greyhounds vor der Vermittlung kastriert würde. „ Er hatte die unheimliche Begabung, anhand meiner Stimme urteilen zu können, dass die Hunde bei mir gut behandelt würden“ und die Möglichkeit, dass er einen davon loswerden könnte, evtl. zwei, mit keinerlei Kosten war alles was ihn interessierte. Die Rennregeln der Greyhoundvereinigung von Großbritannien ( GBGB) sagen, dass wenn ein Greyhound verkauft wird oder ein neues Zuhause für ihn gefunden wurde, diese Aktion verantwortungsbewusst ausgeführt werden soll ( Regel 18, 1e). Es ist aber nicht definiert, was dies genau beinhaltet. Eine simple Ergänzung der Regel 18, welche zu den Regularien von 2007 genommen wurde, würde helfen, solche Skandale zu vermeiden. Die Offiziellen ohne Zweifel sind sich der Schwierigkeiten, welche die Trainer haben bewusst und es passt der Industrie die Augen zu verschließen. Und ein Greyhound, welcher wahllos vermittelt wurde, ist immer noch ein vermittelter Greyhound und insgesamt erfährt die nationale Zahl der Vermittlungen einen Aufschwung ohne jegliche Unterstützung der Industrie. Diese Daten können genommen werden, um Greyhoundrennen weiter zu promoten. Die Trainer gewinnen, die Industrie gewinnt und niemand kümmert sich um das Wohlergehen der Greyhounds. Quelle: http://www.dogmagazine.net/archives/5644/12-greyhounds-free-to-good-home/ |