Ist der Gebrauch von Bolzenschusswaffen gesellschaftlich gerechtfertigt?
Der Journalist Nick Mays hat einen exzellenten Artikel für das Magazin "Ihre Hunde" geschrieben, in dem er fragt, ob der Gebrauch von Bolzenschusswaffen gesellschaftlich gerechtfertigt ist, um Hunde zu töten. Eine legale Methode, bei welcher der Schlächter kein formelles Training oder eine Lizenz benötigt, um etwas zu besitzen, was effektiv eine gefährliche und tödliche Waffe ist.

Eine zwölfmonatige Kampagne von "Viele Tränen Tierhilfe" und "Deutsche Shephard Hilfe" hat nach einer Vernichtung von 10 Deutschen Shephard Hunden die RSPCA aufgefordert, dieses anzuzeigen und den Gebrauch der Bolzenschusswaffen außer Kraft zu setzen.

Greytexploitations hat einen Artikel dazu beigetragen mit einem Bericht eines Greyhounds, welcher eine traumatische Verletzung erlitten hatten - was unserer Meinung nach ein verpfuschter Versuch war diesen mit einem Bolzenschussgewehr zu erschießen.


Miltons Geschichte

Am 07. Januar letzen Jahres, nahm Joanne Page - eine professionelle Trainerin zugehörig zu der Henlow Greyhoundrennbahn - vier gesunde Greyhounds mit zu einem Tierarzt, um sie zu vernichten. Durch scheinbare Fügung haben freiwillige einer lokalen Tierschutzorganisation von der bevorstehenden Tötung der Hunde gehört und flehten Frau Page an, ihnen die Hunde zur Vermittlung zu überlassen. Dieses Flehen wurde ignoriert und die Hunde unverzüglich getötet.

Diese Unschuldigen wurden später bekannt als die “Hitchen Vier”.

Am 17. Februar wurde Frau Page auf lokaler Ebene verwarnt und behielt ihre Lizenz, um weiter Greyhounds gemäß ihrer „Fürsorge“ für die Glücksspielindustrie zu trainieren.

Trotzdem war Frau Page erfreut -durch Druck von außen - ihre ausgedienten Greyhounds verantwortungsvoll zu vermitteln, indem sie diese an Greyhounds-Rettungssstellen aushändigte.

Als Ergebnis wurde eine Anzahl von Greyhounds - 12 - in einer schnellen Folge vermittelt und mit ihnen kam eine Serie von Gesundheitsausgaben, welche tausende von Pfund für Tierarztbehandlung benötigt, ebenso für 2 von diesen Greyhounds, welche notfallmäßig operiert werden mussten.

Harrishill Flyer, ein Schwarz-weißer Rüde - welcher lediglich 2 Monate vorher gerannt und von Rennbahntierarzt als fit für das kommende Rennen beurteilt war - mussten 38 Zähne gezogen und Teile seines Kieferknochens aufgrund von 2 unbehandelten Abzessen entfernt werden.

Mitch Who - ein schwarzer Rüde - wurde mit verwahrlosten Zähnen gefunden und ihm mussten 19 Zähne gezogen werden.
Aber bei einem dritten Greyhound - Milton - wurde während der Untersuchung entdeckt, dass ein kleines Loch direkt durch seinen Schädel lief.


'Milton'

Der Tierarztbericht

Der Betreuer des Hundes hat berichtet, dass er einige Male Nasenbluten hatte.

Bei der Untersuchung wurde entdeckt, dass der eine infektiöse Wunde in seinem Kopf hatte. Bei näherer Untersuchung waren wir entsetzt, dass unter einer Klappe einer absterbenden, infektiösen Haut ein großes Loch auf dem Hundeschädel war. Die Wunde wurde mit steriler Kochsalzlösung ausgewaschen und diese Lösung, zusammen mit dem Blut und Eiter, begann durch die Nasenlöcher des Hundes zu fließen, was bestätigte, dass das Loch in der Stirnhöhle war, welche normalerweise mit den Nasengängen in Verbindung stehen. Glücklicherweise war die Schädelhöhle des Hundes, welche das Gehirn enthält, nicht betroffen. Die Wunde war offensichtlich eine ältere und die Haut um die Wunde herum began bereits zu heilen und eine Infektion war zu sehen. Der Hund wurde geröngt, um festzustellen ob irgendwelche nicht sichtbaren Verletzungen vorhanden waren, und Knochenfragmente in der Höhle waren oder irgendwelche andere Anzeichen eines SchussesNichts wurde gefunden, die Wunde wurde erneut gereinigt und die Hautkanten genäht. Dem Hund wurden Antibiotika verordnet, um die Infektion zu kontrollieren und Schmerzmittel, um bei den Schmerzen zu helfen. Es ist klar für mich als ich Milton untersuchte, dass diese Verletzung hauptsächlich durch einen traumatischen Schlag auf den Kopf verursacht wurde und sehr schmerzvoll und erschreckend für den Hund gewesen ist. Gottseidank wurde er erfolgreich behandelt und erholte sich komplett von seinen Verletzungen.


Frau Page wurde zu einer Anhörung letztes Jahr im Juni gebracht und für die Grausamkeiten schuldig gesprochen, welche zu dem unnötigen Leid geführt hatten, die Greyhounds in Bezug auf Mitch Who und Harrishill Flyer aushalten mussten. Die Trainerin erhielt eine Verwarnung und 500 Pfund Strafe und ihre Lizenz wurde für 3 ½ Monate eingestellt. Trotzdem Milton eine schreckliche Verletzung erlitt, war das Delikt nicht als schwer genug erachtet, um offiziell verzeichnet zu werden.

Es gab keine offizielle Stellungnahme seitens des GBGB, als Frau Pages bestehenden „Lizenz-Status“.

Nur letztes Jahr wurde ein zerschmetterter Schädel eines Greyhounds auf einem Land exhuminiert, welches einem Trainer in Irland gehört. Obwohl dieser entsetzliche Fund einem Verantwortlichen der irischen Regierung gemeldet wurde - machte die Irische Greyhound Behörde keinen Versuch dieser Beschwerde nachzugehen.

Das Leben der Renngreys ist gänzlich beherrscht von Wirtschaftlichkeit und wird unzweifelhaft zerstört von solchen, welche erstrebt sind die Ausgaben und den Trubel von Todesspritzen durch einen Tierarzt zu vermeiden - zwecks Maximierung des Profits und Platz zu machen für die jungen, schnellen Hunde, welche benötigt werden um die Wettindustrie zu versorgen.

Es ist eine unvermeidliche Konsequenz von kommerziellem Greyhoundrennen - aufrechterhaltend durch die Rennregeln, welche die Behandlung von Hunden als Gebrauchsgüter sehen - dass tausende von Greyhounds weiter so billig wie möglich zerstört werden und wie wir gesehen haben, manchmal in brutaler und barbarischer Art.

Quelle: greytexploitations.com