Greyhound Watch ruft zur Beendigung der Rennen auf
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Von http://www.dogmagazine.net Dog Magazine dot net - Mansfield,England,UK

Greyhound Watch ruft zur Beendigung der Rennen auf

Posted By Freelance Writers Date: 3/11 Posted Under: Animal Welfare

Geschrieben von Clive Ellis

Greyhoundrennen werden neuerdings als Spaß für die ganze Familie beworben, um damit den Niedergang der Industrie aufzuhalten, aber das vermittelte Bild is fern der Realität dieses sogenannten Sports.

Für jeden Hund, der auf die Rennbahn kommt, gibt es einen anderen, der es nicht schafft und wahrscheinlich getötet wird. Das gleiche Schicksal erleiden viele Hunde, die gelaufen sind und nicht alle werden auf humane Weise von einem Tierazt eingeschläfert.

Die britischen Rennbahnen förderten die Zucht von mehr als 23.000 Greyhounds in 2007 und die enorme Zahl von 26.000 im vorherigen Jahr (die Mehrheit in Irland gezüchtet).

Die Zahl der Neuanmeldungen für Rennlizenzen auf Bahnen unter der Aufsicht des National Greyhound Racing Club (NGRC) beträgt in etwa 10.000 jährlich (9.751 in 2007). Circa zusätzliche 10% kommen noch einmal für die unabhängigen (wilden) Bahnen hinzu, die nur einen kleinen Teil ausmachen.

Es ist traurig, daß das ausschließliche Verlangen nach Hochleistungstieren zu Überzüchtung und viele Greyhounds sind einfach zu langsam, streiten mit anderen Hunden oder wollen nicht hetzen.

Die jährlichen Statistiken über in Zuhause vermittelte Greyhound steigen langsam an, aber sie decken nur einen kleinen Teil der jährlich anfallenden Hunde ab; nach realistischen Schätzungen waren es 7.000 Hunde in 2007 (70% davon von NGRC Bahnen ausgemusterte Rennhunde).

Diese Zahl beinhaltet die steigende Zahl von Greyhounds, die von ihren Trainern und Besitzern praktisch an jeden x-beliebigen abgegeben werden, ohne Nachfragen über ihr zukünftiges Wohlergehen; ein klarer Verstoß gegen die NGRC Verordnung 18-1-E und aus der Notwendigkeit, Greyhounds so billig und schnell wie möglich zu entsorgen.

Viele dieser Hunde wechseln in schneller Folge von einem Besitzer zum anderen und werden später häufig vernachlässigt, mißhandelt oder ausgesetzt aufgefunden.

Das Durchschnittsalter, in dem ein Greyhound seine Rennlaufbahn beendet, ist 3 ½ Jahre, nach etwa 50 Rennen. Die Dauer einer Karriere variiert jedoch sehr und häufig endet sie abrupt durch Verletzungen, manchmal auf schreckliche Weise.

Untersuchungen deuten 5-stellige Zahlen für jährliche Verletzungen auf NGRC Bahnen an, was zur Folge hat, daß Hunderte Greyhounds eingeschläfert werden - aus rein finanziellen Gründen. Dies ist ein äußerst sensibles Thema im Windhundrennen und eines, über das die Offiziellen der Industrie lieber schweigen.

Der Eindruck, den die Vertreter der Industrie gern erwecken, daß man sich rührend um die Hunde bemüht, ist mit Ausnahme der wenigen nationalen Champions, einfach lächerlich.

Aussagen des RSPCA geben einen Eindruck über die tatsächliche Behandlung der Hunde : Greyhounds werden “im allgemeinen während ihrer gesamten Rennlaufbahn für 23 Stunden täglich in Zwingern gehalten, 2 Hunde pro Zwinger, die sich einen Schlafplatz teilen müssen. (Und) zur Vermeidung von Beißereien tragen die Hunde über lange zeiträume einen Maulkorb.”

Die Industrie hat in allen Fragen des Tierschutzes erbärmlichst versagt. Seit der Einführung des kommerziellen Rennens im Jahre 1926 wurden Hunderttausende von Greyhounds getötet..

Um die himmelsschreiende Ausbeutung und die Mißhandlung dieser schönen und empfindsamen Hunde zu beenden, rufen Tierschutzgruppen in ganz Großbritannien zu einem öffentlichen Boykott der Windhundrennen auf.