| Die Ekel erregende Seite der Greyhoundrennen |
| Die Ekel erregende Seite der Greyhoundrennen Artikel aus der Daily Mail vom 7. Juli 2007 Paul Bracchi Moet und Chandon Champagner für 58 Pfund die Flasche. Fein geräucherter Lachs und Hummer für das Menü. Glücksspieler, die in den VIP - Boxen auf der klimatisierten Haupttribüne auf Zigarren kauen (die großen dicken Sorten). Willkommen zum Derby - zum Greyhound - Derby, das nebenbei bemerkt, heute Nacht im Wimbledon Plough Lane Stadium stattfindet. Die Hundestars wie Westmead Lord, Loyal Honcho and Dilemma´s Flight werden vor voraussichtlich 6.000 Zuschauern agieren und der Gewinner wird einen Scheck in Höhe von 100.000 Pfund erhalten. Aber hinter der Bühne? Nun das ist eine ganz andere Geschichte; eine, von der die Rennindustrie lieber möchte, dass du nichts über sie liest. Die Elitehunde wie Westmead Lord, heißer Favorit des Derbys, gehören zu den wenigen glücklichen. Nach dem Ende ihrer Karrieren werden sie zur Zucht verwendet. Aber für den Rest - die Mehrheit - wird das kurze, überaus schlechte Leben mit einem brutalen und unnötigen Tod enden. Die meisten werden ein ähnliches Schicksal erleiden wie diejenigen, die in einem Massengrab in der Nähe von David Smith´ Bungalow auf einem einsamen Gelände in Durham vergraben wurden. Die Tötungsmethode für diese unglücklichen Tiere war ein Bolzenschussgewehr, eine Waffe, die einen Metallstab mit genug Kraft abfeuert, um den härtesten Schädel zu zerschmettern. Smith hatte über 15 Jahre einen Hundetötungsservice für 10 Pfund pro Hund für Teile der Greyhound - Rennindustrie zur Verfügung gestellt. Es ist einfacher und billiger sich der Greyhounds zu entledigen, deren Karrieren durch das Alter begrenzt sind - oder die für ihre Besitzer kein Geld mehr einbringen, weil sie nicht mehr schnell genug rennen, als sie in neue Zuhause zu vermitteln. Es ist vergleichbar damit, dass man einen Afghanen oder einen Cocker Spaniel umbringen würde, nur weil ihr Fell nicht länger glänzend genug ist, um an einem Wettbewerb wie „Crufts“ teilzunehmen. Der wahre Umfang dieses Skandals kam ans Licht, als Mr. Smith überführt wurde Verordnungen der Umweltbehörde gebrochen zu haben und zu Beginn dieses Jahres zu 2.000 Pfund Geldstrafe verurteilt wurde. Es ist illegal tote Greyhounds in deinem Garten zu vergraben, aber es ist nicht illegal ihnen einen Metallbolzen in den Kopf zu jagen. Hunderte, wohlmöglich tausende Kadaver liegen immer noch unter sauber gepflanzten Reihen von Bohnen, Rhabarber, Porree und Zwiebeln auf Mr. Smiths Land. Als ein Symbol für die Grausamkeit die Greyhounds in ganz Großbritannien zugefügt wird, kann dies nicht niederschmetternder sein. Wenigstens ist ein Bolzenschussgewehr schnell - es ist dem Todprügeln, Vergiften mit Rattengift oder dem in den Fluss geworfen werden, beschwert mit Steinen, vorzuziehen. Dies sind einige der anderen Möglichkeiten, so sagen Tierschützer, wie ungewollte Greyhounds gewöhnlich umgebracht werden. Es gibt, und das ist nicht zu leugnen, einen skrupellosen Faktor bei den Greyhoundrennen. Einigen Hunden wird Kokain gefüttert um zu verhindern, dass sie zu Topform auflaufen: betrügerische Spieler kassieren zusammen mit Trainern und Besitzern bei Wetten, wenn die gedopten Hunde verlieren. Aber es ist das Abschlachten der ungewollten Tiere, das am meisten erschreckt. Ein kürzlich erstellter Bericht des Parlaments sagte, dass letztendlich 4.700 Greyhounds jedes Jahr unnötig getötet werden. Und die Zahl, so sagt der Bericht, könnte eine erheblicheUntertreibung des Problems sein. Dies ist der beunruhigende Hintergrund zum verbalen Angriff der Schauspielerin Annette Crosbie auf die Industrie, berichtete die Mail diese Woche. Miss Crosbie, die Victor Meldrews leidende Gattin Margret in dem TV - Stück „Ein Fuß im Grab“ (One Foot In The Grave) spielt, besitzt drei Greyhounds und ist Mitglied des Retired Greyhound Trust. Bei einer öffentlichen Gesprächsrunde attackierte sie leidenschaftlich jene, die wie sie sagt, jedes Jahr tausende Hunde misshandeln und umbringen. „Hunderte von Greyhounds werden in der Hoffnung gezüchtet einen „Gewinner“ zu bekommen“, sagt sie. “Der Rest ist ein Überschuss im Bedarf und hat keine Zukunft.“ „Dies ist, grob gesagt, ein Situationsbericht, der wenig Ruhm auf Großbritannien wirft, als so genannte Nation von Tierliebhabern. Ich muss das erwähnen, weil keiner sich drum kümmert.“ Der Zeitpunkt ihrer Stellungnahme - vor einer Zuhörerschaft, die 16 Pfund bezahlt hat um sie über ihre glänzende Schauspielkarriere sprechen zu hören - mag anfechtbar sein, aber sicher nicht ihre Meinungen. Sie werden von vielen innerhalb und außerhalb der Hunderennszene geteilt, welche auf den 29 lizenzierten Rennbahnen in Großbritannien unglaubliche 2,3 Billionen Pfund durch „off-course Wetten“ und mehr als 87 Millionen Pfund durch „Tote on-course Wetten“ umsetzen. Einige „Insider“ sind darauf vorbereitet sich zu äußern. In der heutigen Welt kommen die meisten Menschen dem Fernsehbildschirm am nächsten. Greyhounds selbst sind auf dem Bildschirm nur ein flüchtiger, nebelhafter Eindruck, wie sie den künstlichen Hasen verfolgen. Aber, im Gegensatz zu Pferderennbahnen, haben Hunderennbahnen fast etwas Kämpferisches. „Es war üblich eingeschnittene Ohren, Verstauchungen, Löcher in Gesichtern, angerissene Muskeln, abgerissene Krallen oder aufgerissene Zehen zu sehen“, sagte Louise, 22 Jahre alt. „Es war meine Aufgabe sie zu baden und ihre verwundeten Krallen zu behandeln. Die Krallen konnten herausgerissen werden, wenn sie rannten und die Hunde würden trotzdem mit Schaum vor dem Maul zurückkommen.“ Die Einstellung des Trainers, der sie beschäftigte war: “flick sie zusammen und schick sie wieder raus“, besser als einen Tierarzt zu bezahlen um die verletzten Tiere zu behandeln. „Er hatte keine Achtung vor seinen Hunden und damit stand er nicht alleine“, sagt Louise. „Einmal sah ich einen Hund der als Welpe verletzt worden war, als er gezwungen wurde über eine Hürde zu springen und er war immer noch nicht ganz genesen. Als er sich über die Bahn kämpfte, stürzte er bei der letzten Hürde schwer und wurde hinausgetragen, während er vor Schmerzen schrie. Ich fand am nächsten Tag heraus, dass der Hund umgebracht worden war. Dauernd werden Hunde umgebracht. Wenigstens ein Hund wurde pro Woche in diesem Stadion umgebracht, weil das Tier nicht länger in der Lage war an Rennen teilzunehmen. Der Tierarzt kam um sie umzubringen. Es gab einen besonderen Raum mit einer blauen Tür in dem sie getötet wurden. Jeder wusste, dass, wenn ein Hund in diesen Raum ging, er nicht mehr zurückkommen würde. Jede Woche war es das Gleiche, ein anderer Hund ging. Es war üblich. Die Person, für die ich arbeitete, war nur daran interessiert mit seinen Hunden Geld zu verdienen. Wenn ein Hund nicht länger Rennen bestreiten konnte, wollte er ihn loswerden. Ich war einem bestimmten Greyhound sehr zugetan und begleitete ihn über ein Jahr. Ich hing nur noch in dem Job herum und wartete darauf ihn zu adoptieren, wenn er mit den Rennen aufhören würde. Aber es sollte nicht sein. Die Schulter des Hundes wurde in einem Rennen zerschmettert. Später kam die „rechte Hand“ des Zwingerleiters mit der Leine des Hundes in der Hand zurück. Ich fragte wo der Hund ist. Sie sagte nur: „mach deine Arbeit“, das ist eine Familienangelegenheit. Marie, 30 Jahre alt, arbeitete für einen anderen Trainer. In einem Fall, sagt sie, wurde ein Hund umgebracht, nur weil er sich an der Pfote verletzt hatte. „Der Hund hatte seit einiger Zeit keine Rennen mehr gewonnen und ich glaube deshalb wollte der Trainer ihn loswerden“, erklärt sie. Sie fügt hinzu. „ Er verletzte sich nur seine Pfote - sie war noch nicht einmal gebrochen. Aber er wurde rücksichtslos umgebracht. Schließlich waren diese unnötigen Tötungen zu viel für mich und ich musste gehen.“ Was Louise und Marie beschreiben, lassen die Verordnungen des National Greyhound Racing Clubs, dass das Töten der Hunde nur ein letzter Ausweg wäre und nur unter Beisein eines Tierarztes stattfinden würde, zum Hohn werden. Tatsächlich, Louise behauptet, dass ihr Chef sogar manchmal dafür gesorgt hat, dass die Hunde außerhalb der Bahn getötet wurden. In solchen Fällen werden den Hunden die Ohren abgeschnitten, da man die Besitzer durch die Nummern der Tattoos in den Greyhoundohren identifizieren kann. „Er erzählte mir, er habe die Hunde vergraben, aber ich glaube er verbrannte sie“, sagte sie. Diese Woche entdeckte „The Mail“ zahlreiche weitere Geschichten von weit reichenden Grausamkeiten; Hunde, die in jedem Alter getötet werden, als Welpen ertränkt, weil sie keine Anlage für eine Rennkarriere zeigen, oder als ausgewachsene Hunde getötet, weil sie ihren „Pflichten“ nicht mehr nachkommen können. Uns wurde von einem Mann berichtet, der ungewollte Hunde in seinem Lastwagen sammelte, von allen Rennbahnen Irlands, sie mit nach Hause nahm und mit dem Bolzenschussgewehr erschoss. Jenen, die versuchten den Skandal zu veröffentlichen, wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht. Eine ist Pauline Harrison, eine Greyhoundbesitzerin aus Barnsley, die mit Ausflüchten und Lügen konfrontiert wurde, als sie versuchte heraus zu finden, was ihrem Rennsieger „Stormy Silver“ zugestoßen war. Er war fünf Jahre alt, als sie 2002 beschloss ihn von den Rennen abzuziehen. Ein registrierter Trainer bot an, für eine Gebühr von 10 Pfund, für „Stormy Silver“ ein neues Zuhause zu finden. „Er war ein wunderbarer Hund, aber ich hatte schon vier Greyhounds zu Hause und ich hatte keinen Platz mehr für einen anderen“, erzählte Mrs Harrison der Zeitung „The Mail“. „Der Trainer versicherte mir, er würde in ein sicheres Zuhause ziehen, deshalb stimmte ich zu, weil es das Beste war. Aber als ich einige Wochen später versuchte heraus zu finden, wie es „Stormy Silver“ ging, wich er mir aus. In der Tat, der Trainer hatte ihn an eine Frau weitergegeben, die er kannte. Schließlich konnte ich mit diesem angeblichen neuen Besitzer sprechen und sie sagte mir, dass es „Stormy Silver“ gut gehe und er sich auf dem Sofa zusammengerollt habe um TV zu sehen. Aber „Stormy Silver“ fehlte ein Zeh und als ich sie fragte an welchen Fuß, wusste sie es nicht. Sie sagte, sie würde zurückrufen, tat es aber nie. Ich versuchte sie zu erreichen, aber unter der Nummer meldete sich niemand. Ich benachrichtigte die Polizei und die RSPCA, aber die konnten mir nicht helfen. Man muss kein Genie sein um sich auszumalen, dass „Stormy Silver wahrscheinlich den gleichen Weg gegangen ist, wie so viele andere Greyhounds, die ihre Rennkarriere beendet haben. Besitzer von weiteren 52 Hunden, die dem gleichen Trainer vertraut haben, möchten ebenfalls wissen, wo ihre Hunde sind. Der fragliche Mann musste vielleicht seine Lizenz zurückgeben, aber Besitzer wie Mrs Harrison wissen immer noch nicht, wo ihre Hunde abgeblieben sind. Man vermutet, dass sie unter David Smith´s Gemüsegarten im County Durham vergraben worden sind. Vier weitere Leute haben ihre Trainerlizenz verloren, da sie von Mr. Smiths Angebot Gebrauch gemacht haben. Zurück nach Barnsley, die Neuigkeiten helfen Mrs Harrison nicht weiter. „Ich habe die Greyhoundrennen danach aufgegeben“, sagt sie. „Ich bin seither nicht wieder auf einer Rennbahn gewesen. Jene armen Hunde werden nur gebraucht und dann umgebracht. Ich bin sicher, dass das, was im Nordosten des Landes geschieht, geschieht überall im Land. Ich wünschte, ich hätte „Stormy Silver“ behalten.“ Stephen Rea, Sprecher der Greyhound Racing Association sagte:“ Jeder Greyhound wird bei seiner Ankunft auf der Rennbahn von einem Tierarzt untersucht, und dann noch einmal, kurz bevor das Rennen beginnt. Anzudeuten, dass professionelle Trainer, die für den Erwerb ihres Lebensunterhaltes auf die Greyhounds angewiesen seien, deren Leben derartig aufs Spiel setzen würden, dass die Besitzer ihnen weiter vertrauen und es erlauben würden, und letztlich ein Tierarzt ihre oder seine Karriere gefährden würde, indem er dies durchgehen lässt, ist , offen gesagt, zu lächerlich um es in Worte zu fassen.“ Heute Nacht werden Mitglieder einer Gruppe, genannt „Greyhound Action“, mit Plakaten vor der Rennbahn in Wimbledon demonstrieren. Die Plakate werden sagen: Der Bericht verlangt, dass die Regierung es für alle unter Strafe stellt, einen Greyhound zu töten, außer es ist ein Tierarzt. Auch ruft sie die Vorstände der Sportgemeinschaften auf, mit Tierschutzgruppen wie Dogs Trust oder Retired Greyhound Trust zusammen zu arbeiten, bei denen Annette Crosbie ein engagiertes Mitglied ist. Wie Mrs Crosbie sagt:“ Greyhounds beginnen ihre Rennkarriere im Alter von 15 Monaten. Sie müssen bei jedem Wetter und unter allen Bedingungen auf Bahnen laufen, die man von gut bis schrecklich bezeichnen würde. Sie werden Verletzungen erleiden, die nicht behandelt werden und in etwa 18 Monaten wird ihre Karriere vorbei sein. Man wird es als zu teuer ansehen, sie wieder „zusammen zu flicken“ und die Besitzer werden sie loswerden wollen. Einige werden als Haustiere gehalten, einige mehr werden zu freiwilligen Helfern nach Hause gehen, aber die meisten werden getötet werden. Jedes Jahr werden etwa 30.000 gezüchtet, aber nur 15.000 werden registriert. Keiner weiß, was mit den anderen 15.000 geschieht!“ The sickening side of greyhound racing- Daily Mail article 7th July 2007 Drugged, mistreated, then shot through the head. The sickening side of Moet and Chandon champagne at £58 a bottle. Sweet cured salmon and Welcome to the Derby - the Greyhound Derby, that is, which gets under But behind the scenes? Now that's a different story altogether; one the We're supposed to be a nation of animal lovers, after all. This "love", The elite - dogs like Westmead Lord, hot favourite for the derby - are As for the rest - the majority - a short, miserable life will be Most will suffer a fate similar to those buried in a "mass grave" next The method of execution for those unfortunate animals was a bolt gun, a Smith had been providing a £10-a-time canine killing service for It's easier, and cheaper, to dispose of greyhounds whose careers are It's the equivalent of putting down an Afghan Hound or Cocker Spaniel The true scale of the scandal came to light when Mr Smith was convicted It is illegal to bury dead greyhounds in your garden, but not to put a As a symbol of the cruelty inflicted on greyhounds all over Britain, it At least a bolt gun is quick - and preferable to being battered to These are some of the other ways, say animal charities, that unwanted There is, undeniably, a ruthless element in greyhound racing. Some dogs are even fed cocaine, preventing them from running on top And the figure, it said, could be a "significant underestimation" of the This is the disturbing background to actress Annette Crosbie's outspoken Miss Crosbie, who played Victor Meldrew's long-suffering wife Margaret At a public speaking event, she launched a passionate assault on those "Hundreds of greyhounds are bred in the hope of getting a winner," she "It is, bluntly, a state of affairs which reflects little glory on The timing of her comments - before an audience who had paid £16 to hear "It was common to see cut ears, sprains, holes in faces, dropped The attitude of the trainer who employed her was "patch them up and send "As he struggled round the track, he fell badly at the last hurdle and "Dogs were put down all the time. At least one a week was put down at "The vet would come in to put them down. There was a special room with a "Every week it was the same thing, another dog gone. It was very common. "I was very attached to one particular greyhound and walked him for a "The dog's shoulder was shattered in a race. Afterwards, the head kennel Marie, 30, worked for a different trainer. On one occasion, she says, a She adds: "He only injured his paw - it wasn't even broken. But he was Indeed, Louise claims her boss sometimes even arranged for dogs to be "He told me he buried the dogs but I think he just burned them," she said. Those who have attempted to expose the scandal have been thwarted. One He was five years old when she decided to retire him in 2002. A "The trainer told me he would make sure he went to a safe retirement The man in question was eventually stripped of his licence, but owners |