Die Geschichte von Freddie
Die Greyhound Crusaders haben heute diese tragische Geschichte von einem ihrer Unterstützer erhalten. Bitte lesen Sie die herzergreifende Geschichte von Freddie, einem Greyhound, der von der fantastischen Hilfsorganisation „Tailends“ aufgenommen wurde, damit man dort für ihn sorgen konnte. Aber Freddie ist nun über die Regenbogenbrücke gegangen. Lesen Sie über die wunderbare Arbeit, die Tailends leistet und, wenn Sie können, unterstützen Sie bitte die Organisation: http://www.tailends.co.uk/gifts.htm
Tailends, 10.02.0819.03.08
Am Sonntag, den 10. Februar, traf Freddie mit seinem Bruder Jack bei Tailends ein. Er war ein zwölf Jahre alter Greyhound mit schwerer Arthritis und Nervenschäden im Rücken. Seine Hinterläufe waren sehr schwach und wackelig. Bluttest zeigten, dass er unter einer leichten Nierenschwäche litt, aber die Werte waren noch nicht Besorgnis erregend.
Freddie wurde in einem Renn-Zwinger in Lancashire geboren, wo er sein ganzes Leben verbrachte. Er hatte nie die Chance auf ein eigenes Zuhause oder irgendwelche Annehmlichkeiten, er wurde nicht tierärztlich versorgt oder von seinen Schmerzen befreit.
Es gibt keinen einzigen Nachweis darüber, dass er jemals für Rennen eingesetzt wurde.
Freddie erhielt in Tailends eine dringend erforderliche Zahnreinigung und eine Behandlung seiner Ohren, die von einem offenbar lang andauernden Milbenbefall entzündet waren. Freddie war äußerst anhänglich, aber sehr verwirrt von seiner neuen Umgebung.
Er verbrachte Stunden damit, alles einfach nur anzuschauen. Er liebte seine Spaziergänge, obwohl sie aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität doch eher kurz ausfielen. Wir hofften, dass sich durch die entzündungshemmenden Medikamente, die er bekam, bald eine Verbesserung einstellen würde. Er genoss seine Mahlzeiten und nachts schlief er gut und träumte von seinen Erlebnissen des Tages. Dieser Hund hatte in seinem Leben nur sehr selten mentale Anreize erfahren, aber jetzt hatte er davon mehr als genug.
Am 26. Februar wurde bei Freddie eine Zahnbehandlung durchgeführt, bei der auch einige verfaulte Zähne gezogen wurden. Davon erholte er sich gut und bald schon genoss er wieder seine Spaziergänge.
Mit sehr schwerem Herzen muss euch nun erzählen, dass Freddie gestern eines tragischen Todes gestorben ist. Seit er am 10. Februar mit seinem Bruder Jack eintraf, war er gerade mal 38 Tage hier. Freddie ging es so gut und ich hatte keine Ahnung, was passiert war. Er fraß gut und obwohl seine Beine wirklich sehr wackelig waren, trottete er immer noch mit seinem Bruder den Pfad entlang und schaute den Kanninchen beim Spielen auf den Feldern zu. Nach langen Jahren im Einzel-Zwinger ohne Beschäftigung oder Spaziergänge, war er von allem, was er sah, fasziniert. Nur wenn sein Zwinger gereinigt wurde, durfte Freddie in einen Paddock, wo er für kurze Zeit mit seinen Bruder zusammensein konnte. Er wünschte sich so verzweifelt ein bisschen Spaß und Wärme und war so ein anhänglicher Junge.
Am Montag, den 17. März fing Freddie an, auf seinen unsicheren Beinen zu schwanken und benahm sich als wäre er betrunken. Andererseits schien er okay und schmerzfrei zu sein, so dass ich anfangs hoffte, er würde sich schnell wieder erholen, doch dann kollabierte er und war nicht mehr in der Lage, aufzustehen. Wir trugen ihn zum Auto und fuhren in die Tierklinik, wo man einen Bluttest machte, ihn untersuchte und an einen Tropf hängte.
Zunächst glaubte man, er leide an einer Rückenmarksembolie, von der er sich hoffentlich in ein paar Tagen erholen würde. Aber am Morgen des 19. März rief mich Simon, Leiter der Tierklinik, an und teilte mir mit, dass er Freddie gründlich untersucht habe und dass alle Anzeichen darauf hindeuten, dass Freddie einen Hirntumor habe. Er sagte, wir könnten ihn so nicht weiterleben lassen, weil es ihm sehr schlecht ginge und es gäbe keine Hoffnung mehr auf Heilung.
Dann haben Jack und ich uns aufgemacht zur Tierklinik, um seinem Bruder ein letztes Mal Auf Wiedersehen zu sagen. Wir verbrachten eine Weile allein mit Freddie und er hob seinen Kopf ein bisschen, um uns anzusehen und er wusste, dass wir da waren. Jack hat seinen Bruder sehr geliebt und es war so unendlich traurig für uns beide. Ich fand es wichtig, dass Jack seinen Bruder noch ein letztes Mal sehen konnte, damit er vielleicht ein bisschen verstand, was passiert war, und damit er zu Hause nicht weiter auf ihn warten würde.
Freddie hat nicht gelitten und ist einfach eingeschlafen. Ich sagte Jack, dass wir ihn eines Tages wiedersehen werden und dass es Freddie dann gut gehen wird und er mit seinem Bruder spielen kann.
Jack ist sehr traurig und will nicht fressen, aber er bekommt viele Streicheleinheiten und wenn die Zeit gekommen ist, wird er mit der Situation zurecht kommen und lernen, ohne seinen Gefährten zu leben. Das Leben ist so grausam zu diesen Hunden. Freddie wurde alles genommen, just in dem Moment, in dem er sein Leben endlich genießen konnte. Sein Name steht für die Millionen Kreaturen, die wegen der Dummheit, der Ignoranz und Grausamkeit von Menschen leiden müssen.
Wann wird unsere Spezies die Verantwortung übernehmen für das Elend, das wir herbeiführen, wenn wir Tiere gebrauchen und missbrauchen? Freddie hatte ein Recht auf ein Leben mit angemessener medizinischer Versorgung, ein Recht auf Liebe und Fürsorge und ein Recht auf eine seiner Rasse angemessenen Beschäftigung. Es sind diejenigen, die diese Hunde züchten, die verantwortlich gemacht werden müssen für das zukünftige Wohlergehen dieser Tiere.
Greyhound Crusaders have received this very tragic story today from one of
our supporters. Please read below the heart rending story of darling
'Freddie' a greyhound who was taken in by the marvellous 'Tailends' charity
to care for him but sadly he has now passed to rainbow bridge. See this
marvellous charity's work, please support them if you can.
http://www.tailends.co.uk/gifts.htm
FREDDIE (Tailends 10.02.08 - 19.03.08)
Freddie arrived at Tailends with his brother Jack on Sunday 10th February.
He was a 12 yr old fawn greyhound with severe arthritis and nerve damage
within his back. His hind legs were very weak and wobbly. Blood tests
showed that he had early kidney failure but nothing to worry about yet.
Freddie was born in a Lancashire racing kennel where he has lived his entire
life. He has never had the chance of a home or had any comfort or even
received veterinary care or pain relief. There is no record of him ever
racing. He badly needed a dental and received treatment for ear mites in
both ears which have become infected as he has probably had them for some
time. Freddie was very affectionate but bewildered by all his new
surroundings. He spent hours just looking at everything. He loved his
walks though they were quite limited by his impaired mobility. We hoped
that with the anti-inflamatories he should show some improvement in time.
He enjoyed his food and slept well at night on his memory foam bed. This
dog had received little mental stimulation but here he had plenty to occupy
his days. Freddie had a dental on 26th February to clean up his mouth and
extract a number of rotten teeth. He made an excellent recovery and was
soon enjoying his walks again.
It is with a very heavy heart that I have to tell you of the tragic death
yesterday of our dear Freddie. He had been here just 38 days, having
arrived on February 10th with his brother Jack.
Freddie had been doing so well and I had no idea of what was to happen. He
was eating very well and although his back legs were very wobbly, he still
managed to potter along the footpath with his brother to watch the rabbits
playing in the fields. He was fascinated with everything he saw here after
long years of misery in a solitary kennel with no stimulation or walks. He
only saw his brother during the short periods when he was let into a paddock
area while the kennels were cleaned etc. He so desperately deserved some
joy and comfort and was such an affectionate boy.
On Monday 17th March Freddie started to sway precariously and behaved as if
he was "drunk". He seemed otherwise alright and not in pain so I initially
hoped he would make a quick recovery but then he collapsed and was unable to
get up. We carried him to the car and drove to the veterinary hospital
where he was given a blood test and examined prior to being admitted and put
on a drip. It was initially thought that he had suffered a spinal embolism,
from which he would hopefully start to recover after a couple of days.
However on the morning of 19th March I received a call from Simon, the Head
vet at the hospital to say that he had examined Freddie thoroughly that
morning and he was showing all the signs of having a brain tumour. He said
that we should not let him go on as he was in a bad way and there was now no
hope of recovery. So Jack and I set off for the hospital to say our final
goodbye to his brother. We spent a few minutes alone with Freddie and he
raised his head a little to look at us so he knew that we were there. Jack
adored his brother and it was so very sad for both of us. I felt it
important that Jack should see his brother one last time to perhaps
understand a little about what was happening so he would not be waiting for
him to come home. Freddie did not suffer at all and just fell asleep
quietly and without any fuss. I told Jack we would see him again one day
and Freddie would be well then and be able to play with him. Jack is very
sad and does not want to eat but he is getting lots of cuddles and hopefully
given time he will learn to cope without his companion. Life is so cruel to
these dogs. Freddie had everything snatched away just when he was able to
enjoy his life. His name will be added to the millions of creatures who
have suffered because of the stupidity, ignorance or cruelty of humans.
When will our species accept responsibility for the misery we inflict on
those animals we use and abuse. Freddie should have had a right to live out
his life with proper health care, comfort and with proper stimulation
appropriate for his breed. It is those that breed these dogs who should be
made accountable for their future welfare.
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