Ein schöner blauer Greyhound musste wochenlang Vernachlässigung und Hunger durchleiden, bevor sein Leben auf dem Rücksitz eines RSPCA*-Vans ein jähes Ende nahm und seine Besitzer kommen bis heute ungestraft davon.
(*RSPCA = „The Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals“ in Großbritannien)
Soweit die RSPCA informiert ist, wird die Angelegenheit nun abgeschlossen und dem fraglichen Ehepaar kann nicht verboten werden, weitere Haustiere zu halten.
Diese tragische Geschichte betrifft schon wieder einen Greyhound, der vom kommerziellen Hunderennen ausgemustert wurde, aber dieser Hund wurde nicht ausgesetzt oder wie das so oft der Fall ist irgendwo anders vom Trainer untergebracht.
Dieser Greyhound wurde dem Retired Greyhound Trust (RGT) anvertraut und Barbara Townsend, die die Organisation “ReHome a Geryhound” in Marshland St James repräsentiert, erhielt die verantwortungsvolle Aufgabe, für diesen Hund ein neues Zuhause zu finden.
Im Herbst vergangenen Jahres dann wurde ein Ehepaar aus Wisbech Besitzer des Greyhounds, und bald danach waren Nachbarn alarmiert über die Behandlung und den Gesundheitszustand des Hundes.
Ein RSPCA-Kontrolleur besuchte das Anwesen im November und forderte die Besitzer auf, den Greyhound von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Sowohl die Gesundheit des Hundes, als auch die wenig hundgerechten Umstände im Haus waren Gegenstand seiner Bedenken.
Als der Kontrolleur Anfang Januar erneut einen Besuch abstattete, musste er den Greyhound konfiszieren, weil sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert hatte. Der anschließende Besuch beim Tierarzt ergab, dass der Hund nur noch eingeschläfert werden konnte.
Barbara Townsend, selbst eine Trainerin für Hunderennen, behauptet, sie hätte das Gelände mehrfach besucht, auch kurz vor Weihnachten, als sie den Hund in gutem Zustand antraf; und so scheint es, dass die Wahrnehmung von Frau Townsend deutlich abweicht von der des RSPCA-Kontrolleurs.
GREYHOUNDWATCH ist der Auffassung, dass dieser Greyhound nicht verantwortungsvoll in ein neues Zuhause vermittelt wurde.
Ferner ist die Tatsache bedenklich, dass Frau Townsend erst durch die Information eines Bürgers darüber Kenntnis bekam, dass der Greyhound dem Ehepaar wieder abgenommen worden war.
Für jeden neuen Hund, der am Rennen teilnimmt, wird ein anderer den Anforderungen nicht mehr gerecht und wahrscheinlich getötet. Es ist das gleiche Schicksal vieler Greyhounds, die im Wettkampf gegeneinander angetreten sind und nicht alle werden von einem Tierarzt human eingeschläfert.
Als dieser Greyhound dem RGT anvertraut wurde, hatte er die Chance auf eine sichere Zukunft, aber er starb einen viel zu frühen Tod, weil alle Beteiligten versagt haben. Er war schätzungsweise vier bis fünf Jahre alt.
Was dieses Tier in den letzten Wochen seines Lebens durchgemacht hat ein Leben, das scheinbar gar nichts zählt ist jenseits unserer Vorstellungskraft.
Antwort vom RGT:
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Der RGT hat zwischen 2005 und 2007 für annähernd 12.000 Greyhounds ein neues Zuhause gefunden.
Der RGT ist abhängig von freiwilligen Helfern und offen gesagt, könnten wir ohne sie nicht arbeiten.
Barbara Townsend arbeitet seit vielen Jahren mit Greyhounds. In den letzten zwölf Monaten hat sie für über 30 Greyhounds ein neues Zuhause gefunden.
Normalerweise findet immer, wie auch in diesem Fall, eine Vorkontrolle statt, aber die Umstände in einem Haus können sich ändern. Barbara hat den Greyhound kurz vor Weihnachten 2007 gesehen und es ging ihm gut. Der RGT sieht keinen Grund, an Barbaras damaliger Beurteilung zu zweifeln.
Der RGT und die RSPCA sind Mitglieder des Verbandes „Association of Dogs and Cat
Homes“ (ADCH). Die Mitglieder des Verbandes haben vereinbart, den RGT/NGRC zu verständigen, wenn sie einen Greyhound in ihre Obhut nehmen.
Der RGT wird die RSPCA anschreiben und um eine Begründung bitten, warum der RGT in diesem Fall nicht kontaktiert worden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ivor Stocker
Direktor Retired Greyhound Trust
Antwort der RSPCA:
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich bin sicher, Sie werden mir zustimmen, dass die RSPCA rechtlich verpflichtet ist, die Datenschutzgesetzte einzuhalten.
In dieser Hinsicht sind wir nicht in der Lage, Informationen zu vergangenen oder laufenden Untersuchungen an irgendjemand anderen als an die Person weiterzugeben, die ursprünglich ihre Belange an uns berichtet hat.
Mit freundlichen Grüßen
RSPCA Enquiries Services
GREYHOUNDWATCH hat mit dem Bevollmächtigen des Informationsbüros gesprochen. Laut diesem sind Fragen, die an die RSPCA gerichtet wurden, nicht Gegenstand des Datenschutzes.
Kontakt:
Barbara Townsend
http://www.fenlandcitizen.co.uk
RGT. 0208 335 3016
RSPCA. 0300 1234 555
GREYHOUNDWATCH 07900 442963
No Justice for Greyhound
A beautiful blue greyhound was to endure weeks of neglect and suffering
before his life was ended in the back of an RSPCA van, and yet the
owners are facing no charges.
As far as the RSPCA are concerned the matter is now closed and the
couple in question are not prevented from owning another pet.
This tragic story concerns yet another greyhound disposed off by the
racing industry but this dog was not abandoned or homed independently by
the trainer as is often the case.
The greyhound was put up for adoption with the Retired Greyhound Trust
(RGT) with responsibility for homing of the animal given to Barbara
Townsend who represents ReHome a Greyhound, Marshland St James.
During the latter part of last year a couple in Wisbech took possession
of the greyhound and soon afterwards neighbours became very worried
about the animals treatment and welfare.
An RSPCA inspector visited the property in November and advised the
owners to have the greyhound examined by a vet. Both the health of the
dog and suitability of the home were of concern.
The inspector again visited early January and removed the greyhound
because the animal’s condition had deteriorated greatly. Following
consultation with a vet it was felt necessary to euthanize the dog and
this was carried out by the inspector.
Townsend, a trainer herself, states having visited the premises several
times including shortly before Christmas when she believed the animal
was fine, and so it would appear her perception differs greatly from
that of the inspector.
It is the view of GREYHOUNDWATCH that this greyhound was not homed
responsibly.
Of further concern is the fact Townsend was only aware the greyhound had
been removed from the property when informed be a member of the public.
For every dog that enters racing another will not make the grade and is
likely killed. It is the same fate for many greyhounds that have
competed on the track and not all are humanely put-to-sleep by a vet.
This greyhound, however, was given the chance of a secure future when
placed with the RGT but suffered a premature death also due to failures
on the part of all concerned. It is thought he was about 4-5 years old.
What the animal endured in his last weeks of life - a life that it would
seem counts for nothing - does not bear thinking about.
Response from the RGT:
Thank you for your e-mail. The RGT has found homes for nearly 12,000
greyhounds in the period 2005-2007.
The RGT is very dependant on the volunteers and quite frankly the RGT
couldn't operate without them Barbara Townsend has been involved with greyhounds for many years. In
the last 12 months Barbara has found homes for over 30 greyhounds.
A home inspection is normally carried out as it was in this case but
circumstances in the home can change. Barbara did see the greyhound just
before Christmas 2007 and he was fine. The RGT has no reason to doubt
the assessment Barbara made at this time.
The RGT and the RSPCA are members of the Association of Dogs and Cat
Homes (ADCH). The members of the association have an agreement to notify
the RGT/NGRC when a greyhound comes into their care. The RGT will write
to the RSPCA to ask for a report on the incident and why the RGT was not
contacted.
Regards
Ivor Stocker
Director - Retired Greyhound Trust
Response from the RSPCA:
Thank you for your enquiry.
As I am sure you will appreciate, the RSPCA is legally required to
comply with the requirements of the Data Protection Act.
As such, we are unable to provide any information relating to
previous/current investigations to anyone other than the person who
originally reported their concerns to us.
Kind regards
RSPCA Enquiries Services
GREYHOUNDWATCH has spoken with the Information Commissioners Office who
said questions that were put to the RSPCA are not covered by the Data Protection Act.
Contact numbers:
Barbara Townsend.
http://www.fenlandcitizen.co.uk/news/Greyhounds-are-looking-for-love.3689930.jp01945 430311/07717 217347
RGT. 0208 335 3016
RSPCA. 0300 1234 555
GREYHOUNDWATCH 07900 442963
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