| Gesunde Hunde werden getötet |
| 15. Juli 2007 von James McCarthy, Wales On Sunday Fünf skrupellose Killer schlachten in Wales jedes Jahr Hunderte gesunder Rennhunde ab, so berichtet eine Tierschutzorganisation. Aktivisten von Greyhound Rescue Wales sagen, sie würden die Personalien der Schlächter kennen und haben sie an die RSPCA weitergeleitet, welche die Praktiken des Einschläferns von Hunden, die nicht länger wettbewerbsfähig sind, untersuchen will. In der Welt der Hunderennen und des großen Geldes kratzen die Buchmacher an den 2 Billionen Pfund, während die Schatzmeister der Regierung von über 70 Millionen Pfund profitieren. Tierschützer sagen allerdings, dass wenig davon für die Versorgung der Tiere aufgewendet würde, von denen viele im Alter von 4 Jahren aus dem Geschäft genommen werden und dann noch weitere 10 Jahre zu leben haben. Während die Tötungen generell als unmoralisch angesehen werden, sind sie nicht unbedingt illegal. Seit 1997 kann jeder, der ein Bolzenschußgerät besitzt, Tiere ohne weitere Genehmigung töten und nur im Falle einer inhumanen Tötung belangt werden. Alain Thomas, Gründer von Greyhound Rescue Wales, sagte: “Ungefähr 500 Hunde erfahren jedes Jahr ein inakzeptables Schicksal. GRW wurden die Namen von fünf Personen genannt, die für die Tötung der Hunde verantwortlich sind. Diese Personen kaufen große Mengen an registrierten Hunden, testen sie unauffällig und behalten dann die schnellsten und besten ein oder zwei Hunde einer Lieferung. Sie entledigen sich der anderen drei oder vier, indem sie sie erschießen und ihre Körper verbrennen.“ Die Organisation behauptet darüber hinaus, dass die Killer durch die Tötung von Greyhounds und Lurchern anderer Leute einen Nebenverdienst von rund 10 Pfund pro Hund haben. Mr Thomas sagte: “Sie verdienen daran, die unerwünschten Hunde anderer Besitzer zu erschießen und zu verbrennen. Dies führte zu der Etablierung eines informellen aber gut organisiertem und kommerziellen System der Tötung und Verbrennung von Greyhounds.“ Ein Bericht der Assembly aus dem Jahre 2003 besagte, dass Wales eine Abladeplatz für Hunde sei, die nicht länger schnell genug sind, um auf registrierten Bahnen in England zu laufen. Lorraine Barrett AM. Vorsitzende der Assembly's All Party Animal Welfare Group, sagte: „Ich habe für Menschen, die einen Hund erschießen, nur weil er nicht mehr bei Rennen eingesetzt werden kann, gar nichts übrig. Ich würde solche Menschen gerne auf der Anklagebank sehen. Das Tierschutzgesetz, welches Ende des Jahres in Kraft treten wird, sieht für alle Rennbahnen einen Dienst habenden Tierarzt vor. Ich bezweifle sehr, ob sie überleben können, wenn sie einen anwesenden Tierarzt bezahlen müssen.” „Es ist die Frage, was aus den Greyhound Rennen in Wales werden wird. Viele Menschen würden sie gerne verschwinden sehen. In einer perfekten Welt möchte ich kein Tier sehen, das für Unterhaltung ausgenutzt wird. Allerdings würde ich lieber Regularien einsetzen, als die Rennen in die Illegalität rutschen zu sehen.“ John Rabaiotti, vom Swansea's Fforestfach Greyhound Stadion, einer der beiden verbleibenden Rennbahnen in Wales ohne Regularien (die andere ist Valley in Ystrad Mynach), behauptet die Schätzungen der getöteten Hunde seien übertrieben. Er sagte: “Greyhounds werden gerne als Aufhänger für eine gute Story genommen- wenn man den Zahlen glaubt, werden mehr Hunde getötet als überhaupt auf den Bahnen laufen.” „Ich sage nicht, dass keine Tötungen stattfinden, denn das tun sie. Aber ich denke, die Zahlen sind verfälscht. Ich denke nicht, dass das Problem auch nur annähernd so groß ist, wie es die Tierschützer sagen.” “Die Täter sollten einfach eine viel härtere Strafe bekommen, als es in der Vergangenheit der Fall war.” Ein Sprecher der RSPCA, die von 12.000 verschwundenen und unberichteten Greyhounds pro Jahr in Großbritannien spricht, sagte, sie würden sich die „Angelegenheit in Wales näher ansehen”. July 15 2007 by James McCarthy, Wales On Sunday FIVE ruthless killers in Wales are slaughtering hundreds of healthy racing dogs every year, Campaigners at Greyhound Rescue Wales say they know the identity of the executioners and have passed their names to the RSPCA, which has pledged to investigate the practise of putting down dogs who are no longer fast enough to compete. In the big money world of dog racing, bookies annually rake in more than £2bn while the Governments coffers benefit from more than £70m. But welfare activists say little goes back into caring for dogs, many of whom are retired aged four but have another 10 years of active life. While the killings are widely regarded as immoral, they are not necessarily illegal. Since 1997, anyone can own a bolt gun to kill animals without a licence but can be prosecuted if the animals are put down inhumanely. Alain Thomas, founder of Greyhound Rescue Wales, said: "About 500 dogs are meeting some kind of unacceptable fate here every year. GRW has been given the names of five individuals who are responsible for killing the dogs. The organisation also claims the killers make an extra living out of putting down other peoples greyhounds and lurchers at around £10 a go. Mr Thomas said: "They make money from charging other owners to shoot and incinerate their unwanted dogs. This has led to the establishment of an informal but well organised and commercially-based system to shoot and incinerate greyhounds." A report produced by the Assembly in 2003 found Wales was a dumping ground for dogs no longer fast enough to race on registered tracks in England. Lorraine Barrett AM, who chairs the AssemblyŽs All Party Animal Welfare Group, said: "I have no time at all for anyone who is prepared to shoot a dog just because it is no longer needed for racing. "I would like to see those people prosecuted. "The Animal Welfare Act, which will come into effect at the end of the year, will mean that "There is an issue about what will happen to greyhound racing in Wales. A lot of people would like to see an end to it. In a perfect world I would not like to see any animal used for entertainment. However I would like to see it regulated rather than go underground." John Rabaiotti, from Swansea's Fforestfach greyhound stadium, one of Wales two remaining and unregulated tracks, the other being Valley in Ystrad Mynach, claimed the estimates of dogs killed were exaggerated. He said: "Greyhounds tend to be picked on as it is a good story - if you believe the figures, there are more dogs killed than race. "I´m not saying killings don´t happen because they do. But I think the figures are distorted. I don´t think the problem is anything like it is quoted by animal rights organisations. "The way to deal with it is to hit the perpetrators with a lot harder penalties than have been used in the past." |