Greyhound erschossen und in den Straßengraben geworden....
Ein Zeitungsbericht der „Scottish Daily Mail“

Ein Greyhound wurde in den Kopf geschossen und in einen Straßengraben geworfen, nur einige Stunden nachdem er ein Rennen verloren hatte.

Jamiedan Flyer wurde Letzter bei einem Wettkampf Anfang dieses Monats, obwohl er von den Spielern hoch favorisiert worden war.

Später in dieser Nacht hörte ein Paar ein schreckliches tierisches Heulen und fand ihn später gegen einen Baum gelehnt in einer Blutlache. In dem Versuch dem Hund zu helfen wurde ein ortsansässiger Tierarzt geholt, aber er war so schwer verletzt, so dass er eingeschläfert werden musste.

Letzte Nacht, so sagte die Tierärztin Lorna Lazenby, war sie angeekelt von dem Bild, als sie kam um dem verwundeten Tier zu helfen, das in einem Graben in der Nähe von Dalrymple, Ayrshire lag.

Sie sagte:“ Als ich dort ankam litt der Hund unter schlimmsten Qualen und heulte, er war völlig außer sich. Er hatte nur ein kleines Loch in der Schläfe, als sei mit einem Luftgewehr auf ihn geschossen worden, und da war jede Menge Blut.

Es war so traurig, da ich nichts für ihn tun konnte um ihm zu helfen. Ich war nur froh, dass ich ihm sein Leiden erleichtern konnte, indem ich ihn einschläferte.“

Später wurde der Hund durch ein Tattoo in seinem Ohr als Jamiedan Flyer identifiziert, und es kam heraus, dass er am 8. Juli im Ayr Greyhound Stadium Letzter geworden war.

Ein Mitarbeiter der Rennbahn sagte:“ Es waren hohe Wetten auf den Hund abgeschlossen worden und viel Geld ist verloren worden. Es gab Gerüchte, dass dies geschehen würde und jeder auf der Bahn war angeekelt als wir erfuhren, was passiert war.“

Alan Shaw, der Besitzer des Hundes, wurde von den Rennen in Ayr ausgeschlossen.

Gestern sagte der Bauarbeiter Mr. Shaw außerhalb seines Hauses in Dalrymple, dass er den Hund nur einige Wochen besessen und nach dem Rennen verkauft habe. Er fügte hinzu:“ Ich war angewidert als ich herausfand, was mit ihm geschehen war. Der einzige Grund, warum ich ihn verkaufte war, dass ich in meinem Garten hinten einen neuen Stall baute, um meine Greyhounds zu halten.“

Mr. Shaw weigerte sich zu verraten, an wen er das Tier verkaufte.

Ein Sprecher der Rennbahn sagte, dass alle Hunde von Mr. Shaw, wegen noch ausstehender Untersuchungen, von weiteren Rennen ausgeschlossen seien.

Es ist zu befürchten, dass dieser entlegene Ort in South Ayrshire über eine lange Zeit als Exekutionsplatz für Verlierer bei den Hunderennen genutzt wurde.

Einige Tage nach der Attacke fanden Mitarbeiter von Greyhound Rescue Scotland die Überreste eines zweiten Hundes nur einige hundert Meter weiter auf dem Grund desselben Straßengrabens.

Die Tierschützerin Carol Scott sagte:“ Es sieht so aus, als sei dieser Hund ebenfalls zu diesem Straßengraben gebracht worden, um ihn zu töten und er scheint den gleichen Tod erlitten zu haben. Er wurde weiter unten und in der Nähe eines Baches gefunden, als wenn er dort hin gekrabbelt wäre, um einen Schluck Wasser zu trinken.

Wir arbeiten so hart daran die Greyhounds in neue Zuhause zu vermitteln, und die meisten Besitzer wollen mit uns zusammen arbeiten, um für ihre Hunde ein gutes Zuhause zu finden, wenn ihre Renntage vorüber sind.

Es ist sehr bedrückend, dass einige Besitzern weder mit uns zusammen arbeiten, noch ihre Hunde human töten können“

Ein Sprecher der SSPCA (Scottish Society for the prevention of cruelty to animals) sagte, man könne nichts unternehmen, da der Körper des Hundes entsorgt worden sei, bevor eine Untersuchung hätte eingeleitet werden können. Er fügte hinzu:“ Bei jedem Verdacht auf Gewalt gegen Tiere würden wir den Körper als Beweis aufbewahren. Unglücklicherweise hat die Polizei den Tierarzt angewiesen den Körper zu entsorgen, so dass wir nichts weiter unternehmen können.“

Tierschützer vermuten, dass tausende von Greyhounds jedes Jahr getötet werden, sie leben während ihrer Rennzeit nur wegen der Gewinne, die sie einbringen.



Scottish Daily Mail Newspaper Report:

A greyhound was shot in the head and dumped in a ditch only hours
after losing a race.

Jamiedan Flyer came last at a meeting earlier this month, despite
being heavily favoured by punters.

Later that night, the terrified animal's howls were heard by a
couple who later found him lying against a tree in a pool of blood.
A local vet was called in an attempt to help the dog, but it was so
badly injured it had to be put down.

Last night vet Lorna Lazenby said she was disgusted when she arrived
to help the stricken animal as it lay in the ditch near Dalrymple,
Ayrshire.

She said "when I got there, the dog was in real distress and was
howling-he was completely out of it. All he had was a little hole in
his temple, as if he had been shot by an airgun, and there was a lot
of blood.

It was so sad because there was nothing I could do to help him. I
was just glad I was able to ease his suffering and put him down."

Later the dog was identified as Jamiedan Flyer, from a tattoo on his
ear and it emerged that he came last at Ayr greyhound stadium on
July 8th.

An insider at the track said "There had been heavy betting on the
dog and a lot of money was lost. There were rumours this was going
to happen and everyone at the track was disgusted when we found out
what had happened."

Alan Shaw, the owner of the dog, has since been banned from racing
at Ayr.

Outside his home in Dalrymple yesterday, construction worker Mr Shaw
said he only had the dog for a couple of weeks and sold it after the
race. He added "I was sickened when I found out what had happened to
him. The only reason I sold him was because I was building a new
shed in my back garden to keep my greyhounds."

Mr Shaw refused to reveal to whom he sold the animal.

A spokesman at the track confirmed that all of Mr Shaw's dogs had
been banned from future race cards pending further inquiry.

It is now feared the remote spot in South Ayrshire has been used as
an execution site for failed racing dogs over a long period of time.

Days after the attack, workers at Greyhound Rescue Scotland found
the remains of a second dog lying just a few hundred yards away at
the bottom of the same ditch.

Charity worker Carol Scott said "It looks like this dog had also
been taken to this ditch to be killed and that it died the same way.
It was found further down and close to a stream, as if it had been
crawling to get a drink of water.

We work so hard to rehome greyhounds and most owners will work with
us to get their dogs a good home when their racing days are over.
It is very distressing that some owners cannot work with us or even
have their dogs put down humanely."

A spokesman for the SSPCA said it could not take any action because
the body of the dog had been disposed of before a post mortem
examination could be carried out.

He added "In any potential case of animal cruelty, we would advise
that the body is kept as evidence. Unfortunately the police advised
the vet to dispose of the body and there was nothing further we
could do."

Charities estimate that thousands of greyhounds are killed every
year, they outlive their racing usefulness