Greyhound Watch fordert ein Ende der Rennen
Aus www.dogmagazine.net – Mansfield, England, UK

Greyhound Watch fordert ein Ende der Rennen

Von Clive Ellis

Windhundrennen werden heute als ein Vergnügen für die ganze Familie verkauft, um den Niedergang der Industrie aufzuhalten, aber dieses Image ist weit entfernt von der Realität des so genannten Sports.

Für jeden Windhund, der Rennen läuft, gibt es einen weiteren, der es nicht auf die Rennstrecke schafft und mit großer Wahrscheinlichkeit getötet wird. Dasselbe Schicksal ereilt die vielen Hunde, die früher Rennen gelaufen sind, und längst nicht alle werden mit einem Mindestmaß an Würde vom Tierarzt eingeschläfert.

Der Bedarf der britischen Rennstrecken führte zur Züchtung von 23.000 und mehr Windhunden im Jahr 2007 und von mehr als 26.000 im Jahr davor (die Mehrheit wurde in Irland gezüchtet).

Die Neuregistrierungen von Windhunden, die auf Rennstrecken eingesetzt werden, die der Aufsicht des National Greyhound Racing Club (NGRC) unterliegen, belaufen sich auf ungefähr 10.000 im Jahr (9.751 im Jahr 2007). Geschätzte 10% kommen noch einmal für die unabhängigen Rennstrecken hinzu, die im Vergleich nicht sonderlich stark ins Gewicht fallen.

Leider führt der Wunsch nach Tieren, die Höchstleistungen erbringen, zur Überzüchtung – viele Windhunde sind aber ganz einfach zu langsam oder sie sind bissig oder haben keinen Jagdtrieb.

Jährliche Angaben zu Windhunden, die dauerhaft untergebracht werden, belegen, dass deren Zahl zwar steigt, aber es handelt sich dennoch nur um einen Bruchteil der Neuzüchtungen; 7.000 wäre eine realistische Schätzung für das Jahr 2007 (von denen ungefähr 70% aus NGRC- Rennstrecken ausgeschieden sind).

Darunter fallen auch zunehmend Hunde, die von ihren Trainern/Besitzern an beliebige Personen abgegeben werden, ohne Rücksicht auf das künftige Wohl des Tieres; dieses Vorgehen steht in Widerspruch zur NGRC- Regel 18-1-E und verdankt sich allein der Notwendigkeit, Windhunde so billig und schnell wie möglich loszuwerden.

Viele dieser Hunde werden von Halter zu Halter weitergegeben und so mancher wird später vernachlässigt, misshandelt und ausgesetzt aufgefunden.

Das Durchschnittsalter der Windhunde, die ihre Rennkarriere beenden, liegt bei 3,5 Jahren und sie haben ungefähr 50 Rennen hinter sich. Die Dauer ihrer Laufbahn variiert allerdings stark und nicht selten endet sie abrupt und auf bittere Weise durch Verletzungen.

Nachforschungen haben ergeben, dass eine fünfstellige Zahl von Windhunden jährlich auf NGRC-Strecken verletzt wird und Hunderte von Hunden eingeschläfert werden müssen – viele ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen. Das ist eines der heikelsten Themen bei Windhundrennen und Vertreter der Industrie geben sich darüber stets zugeknöpft. Die Behauptung (die die Industrie offiziell verbreitet), dass die Windhunde bestens umsorgt würden, ist – außer vielleicht für Landesmeister – geradezu grotesk.

Die Angaben der RSPCA geben Einblick in die Behandlung der Tiere: Windhunde werden „normalerweise während ihrer gesamten Rennkarriere für 23 Stunden und länger am Tag im Zwinger gehalten, meist sind es zwei Hunde in einem kleinen Zwinger, die sich ein Lager teilen. (Und) um Kämpfe in den überfüllten Käfigen zu vermeiden, tragen die Hunde dauerhaft einen Maulkorb.“

Die Industrie hat auf ganzer Linie versagt, für das Wohl der Hunde zu sorgen, und seit 1926 (als kommerzielle Windhundrennen in Großbritannien eingeführt wurden) sind Tausende von Windhunden getötet worden.

Um die skandalöse Ausbeutung und Misshandlung dieser wunderschönen und sensiblen Hunde zu beenden, rufen Tierschutzgruppen aus ganz Großbritannien die Öffentlichkeit dazu auf, Windhundrennen zu boykottieren.

From www.dogmagazine.net Dog Magazine dot net - Mansfield,England,UK


Greyhound Watch Calls for end to Racing

Posted By Freelance Writers Date: 3/11 Posted Under: Animal Welfare
Written by Clive Ellis

Greyhound racing is now marketed as a fun night for all the family to try
and halt the industries demise but the image presented is far removed from
the reality of this so called sport.

For every greyhound that enters racing another will not make the grade and
s likely killed. It is the same fate for many dogs that have competed on
the track and not all are humanely put-to-sleep by a vet.

The British tracks fuelled the breeding of 23,000 plus greyhounds in 2007
and in excess of 26,000 the previous year (the majority bred in Ireland).

New registrations, however, for greyhounds to compete on tracks that come
under the regulation of the National Greyhound Racing Club (NGRC) is about
10,000 annually (9,751 in 2007). Perhaps an additional 10% can be added to
the above figure for the independent (flapping) tacks that are minor players
in comparison.

Sadly, the desire for only the highest performing animal leads to over
breeding, and many greyhounds are simply too slow or fight or will not
chase.

Annual statistics for greyhounds homed are slowly increasing but they remain
only a fraction of breeding figures; 7,000 would be a realistic estimate for
2007 (about 70% having retired from NGRC tracks).

It is a figure that includes a growing number of greyhounds that are given
to anyone by their trainer/owner with no regard shown for the future welfare
of the animal; a practice in breach of NGRC rule 18-1-E, and driven by a
need to off-load greyhounds as cheaply and quickly as possible.

Many of the above dogs see a quick succession of ownership and many are
later found neglected, abused and abandoned.

The average age for a greyhound to retire from racing is about 3 ½ years
after competing in approximately 50 races. Length of career, however, varies
greatly and is frequently brought to an abrupt and sometimes horrific end
through injury.

Research indicates a five figure number for injuries incurred annually on
NGRC tracks, resulting in hundreds of greyhound’s PTS - many solely on
economic grounds. It is one of the most sensitive subjects within greyhound
racing and one that industry officials remain very tight-lipped about.

And the notion (perpetuated by industry officials) that racing dogs are
lavished with care is, for all but national champions, ludicrous.

The words of the RSPCA provide an insight into their treatment: Greyhounds
are “generally kennelled for 23 hours a day for their entire racing life, if
not longer, usually two dogs per small kennel, sharing one bed. (And) to
avoid fighting in cramped kennels, dogs are muzzled as a long-term
solution.”

In all aspects of welfare the industry has failed dismally and since 1926
(when commercial greyhound racing began in Britain) hundreds of thousands of
greyhounds have been killed.

To end the appalling exploitation and abuse of these beautiful and sensitive
dogs, animal protection groups throughout Britain are calling on the public
to boycott greyhound racing.