Zurückgelassen in der Ödnis: Trächtige Greyhoundhündin mit abgeschnittenen Ohren entsorgt

Zurückgelassen in der Ödnis: Trächtige Greyhoundhündin mit abgeschnittenen Ohren entsorgt

Mittwoch, 11. März 2009, 14.21 Uhr

Der Kadaver einer trächtigen Greyhound-Hündin wurde kürzlich auf einem Stück Ödland in Bristol gefunden. Der Hündin waren die Ohren abgeschnitten worden, um ihre Identifikation unmöglich zu machen. Die Hündin trug sechs ungeborene Welpen. Das meldet die RSPCA – die Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (Königliche Gesellschaft zur Verhinderung von Gewalt an Tieren).

Damit die Schuldigen für dieses Verbrechen nie gefunden werden können, wurden der irischen Rennhündin beide Ohren abgeschnitten. Die Tätowierungen in ihren Ohren wären die einzigen Hinweise gewesen, die Rückschlüsse auf die Besitzer und die Verantwortlichen dieses schrecklichen Verbrechens hätten geben können.

Dieser grausame Fund ist Teil einer widerwärtigen Serie von Grausamkeiten, die in Bristol in diesem Monat stattgefunden haben, so die RSPCA. Die Welle der Brutalität ist beängstigend: Man fand einen weiteren Hund tot auf, der einen Tumor in der Große eines Fußballs hatte und zwei Katzen – die eine kam durch den Schuss eines Luftgewehrs ums Leben, die andere wurde mit einer Armbrust getötet.

Der Körper der Greyhound-Hündin wurde am 14. Februar auf einem Stück Ödland in der Nähe vom Dorf Iron Acton, nahe Yate, gefunden. Sie wurde von einem Passanten entdeckt und vom Personal des lokalen Müllentsorgers mitgenommen.

Jo Barr, Sprecher der RSPCA, sagte: „Irische Rennhunde werden mit Tätowierungen im Ohr gekennzeichnet, damit man sie identifizieren kann. Man darf davon ausgehen, dass die weibliche Greyhoundhündin, die hochträchtig war und sechs Welpen erwartete, verstümmelt wurde, damit man die Schuldigen an diesem grausamen Verbrechen niemals ausmachen kann.“

Die Gesellschaft hofft, dass es jemanden geben könnte, der die Hündin wiedererkennt. Sie ist schwarz mit weißen Platten unterm Kinn und einer weißen Blesse zwischen den Vorderläufen sowie zwei weißen Punkten am Hals.

Es ist noch ungeklärt, wie die ca. vierjährige Hündin ums Leben kam. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass sie bereits ca. 24 Stunden dort gelegen haben musste, bevor man sie fand.

Ihre Ohren waren mit einem scharfen Messer abgetrennt worden und sie lag am Fundort eingewickelt in ein weißes Laken.

RSPCA-Inspektor John Atkinson sagte: „Der Tot der Hündin ist für alle Beteiligten sehr schmerzlich und wir werden alles tun, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können. Wenn irgendjemand gesehen hat, wie die Hündin dort abgelegt wurde oder jemand die Hündin aufgrund der Beschreibung wiedererkennt, möge er sich bitte umgehend bei der RSPCA melden.“



Greyhound dumped in Bristol 'with ears cut off'

Wednesday, March 11, 2009, 14:21

23 readers have commented on this story.

Click here to read their views.

The body of a greyhound pregnant with six pups was dumped in Bristol with its ears cut off in a bid to protect the culprits, the RSPCA said.

The Irish racing dog was discovered with both ears sliced off so her identity tattoos, which could lead back to her owners, would not be read.

The gruesome find on in Bristol is part of a "sickening catalogue" of cruelty incidents in the city this month, the charity revealed.

The spate of savagery includes the dumping of another dog with a "football-sized" tumour and the shootings of two cats with a crossbow and an airgun.

The greyhound's body was found dumped on February 14 on wasteland in the village of Iron Acton, near Yate. It was discovered by a member of the public. The local authority cleansing department collected the body.


RSPCA spokeswoman Jo Barr said: "Irish racing greyhounds are tattooed in the ear for identification purposes, and it is thought that the dog, a female greyhound who was heavily pregnant with six pups, was mutilated in order to prevent the culprits in this horrific case from being traced."

The charity is hoping someone will recognise the dog, who is black with white markings under her chin and a white blaze between her forelegs as well as two white spots on her throat.

It is not yet clear how the dog, thought to have been about four years old, died. A vet's examination suggested the body was dumped within 24 hours of when it was found. Her ears had been removed with a sharp blade and she was found wrapped in a blanket.

RSPCA inspector John Atkinson said: "This is a very distressing incident for all involved and we are investigating every possible avenue.

"If any member of the public saw people dumping the dog, or know of a dog answering this description, I would urge them to contact the RSPCA at once."