Englische Windhundrenn-Branche poliert ihr Image auf
Englische Windhundrenn-Branche poliert ihr Image auf

Der „Greyhound Star“ ist weiterhin ein nützliches Barometer, wenn es um die Stimmung in der kommerziellen Windhundrennen-Branche geht, besonders seit den Image-Rückschlägen, die die Branche letztens hinnehmen musste.

Ein Artikel der Mai-Ausgabe trägt die Überschrift „Radio-Kampagne startet landesweit“ und beschreibt, wie der BGRB (British Greyhound Racing Board) diese Kampagne inszeniert und welche Ziele damit verfolgt werden.

Richard Hayler, Generalsekretär des BRGB, sagt über die Kampagne: „Unser Zielpublikum sind diejenigen, die das erste Mal zu einem Hunderennen gehen. Die BGRB-Kampagne richtet sich daher eher an die Leute, die mit ihrer Clique ausgehen und weniger an die gut informierten Insider. Aber so muss das sein, wenn man auf nationaler Ebene arbeitet. Die Marktforschung zeigt, dass die Menschen lieber in der Gruppe unterwegs sind, wenn sie irgendwohin kommen, wo sie sich noch nicht so gut auskennen. Damit ist unsere Kampagne am besten geeignet, die ‚Uneingeweihten’ anzuwerben.“

Hayler meint weiter, dass „Radiowerbung der effektivste Weg ist, Interesse zu wecken und die Leute zu begeistern, die zum ersten Mal oder bisher nur selten zu einem Rennen gehen.“

Den Verzicht auf Fernsehwerbung erklärt Hayler so: „Im Jahr 2008 wurde unser Werbebudget zugunsten der steigenden Preisgelder und für Tierschutzprojekte zusammengestrichen.“

Diese Aussagen aus dem Innersten der kommerziellen Windhundrennen-Branche verdeutlichen, dass der Tierschutzaspekt eine abträgliche Wirkung auf dieselbe gehabt haben muss, was für unsere Zwecke hervorragend ist! Es unterstreicht zugleich unseren Standpunkt, dass Windhundrennen und Tierschutz sich gegenseitig ausschließen.

Darüber hinaus zeigen diese Aussagen, dass die Branche es nötig hat und Anstrengungen unternehmen muss, neue Kunden zu gewinnen. Außerdem sollen Gelegenheitsbesucher mit besonderen Angeboten (Junggesellenabende, Jungesellinnenabschied, Firmenveranstaltungen etc.) zu Stammkunden gemacht werden.

Es wäre hilfreich, wenn jeder, der einen dieser Radiospots hört, uns darüber informiert. Wir können dann an die Radiosender schreiben und versuchen, sie davon zu überzeugen, dass sie keine weiteren Spots mehr ausstrahlen. Natürlich leben Radiosender von den Einnahmen aus Werbung, aber auf lange Sicht werden sie vielleicht ihre Haltung überdenken. Schließlich ist ihr guter Ruf schnell dahin, wenn erst alle Grausamkeiten der Branche ans Tageslicht gekommen sind. Wer will dann noch dafür Werbung machen? Glücklicherweise hat die Windhundrennen-Branche selbst die Basis für ihre eigene Zerstörung gelegt.


The 'Greyhound Star' continues to be a useful barometer of the greyhound racing industry’s reaction to its recent indifferent fortunes and the measures it has taken to turn the tide. An article in the May edition entitled “Radio Campaign to go nationwide” describes how the BGRB is funding a national radio advertising campaign. Richard Hayler, BGRB General Secretary is quoted as saying of the campaign, “the target audience is….the first time or occasional racegoer. (My italics) BRGB campaigns tend to focus on the ‘six packer’ rather than the informed punter but that’s the way these things have to be when you’re working on a national scale.”

All the market evidence shows that people like to go out in groups….when they’re visiting somewhere that’s unfamiliar to them, so that’s bound to be the most effective way to promote the ‘uninitiated’.

Hayler also said, “radio advertising....is considered to be far and away the most effective way of generating interest and attracting first time racegoers.

Explaining a move away from television advertising, he said, “In 2008 the national marketing budget was notably reduced as spending priorities turned to increasing prize money grants and to other welfare-related projects.”

It is clear from this and other comments coming from inside the industry that the Animal Welfare Bill has had a deleterious effect on the industry, which for our purposes is excellent. It also underlines our contention that greyhound racing and greyhound racing are mutually irreconcilable.

It further demonstrates that the industry’s efforts are now directed towards attempting to woo a new customer base, by transforming some of the one-off punters (stag nights/hen nights/office outings etc) into regulars.

It would be helpful, therefore, if anyone hears an advert, to let the rest of us know. We could then write to the radio station involved and try to persuade them not to accept any further adverts. We may not, of course be successful, since radio stations are not in the business of turning away business, but in the long term, any suggestion – in these ethically aware times – that a particular activity is dodgy or distasteful, can be very effective in damaging a reputation. Whispering campaigns are a wonderful weapon and fortunately for us, the greyhound racing industry has done all the groundwork for bringing about its own destruction.

Sent from Yahoo! Mail.

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