Sanftmütige Hunde ihrem traurigen Schicksal überlassen
Viele Anhänger des sogenannten „Sports“ beklagen die unmittelbar bevorstehende Schließung des Londoner Walthamstow Stadions und der Greyhound-Rennbahn. Aber machen sie sich auch Gedanken um das Schicksal der Hunde, die sie dort haben rennen sehen?

Loyal Honcho war der beeindruckende Gewinner letzten Samstag, einer der vielen von Top Honcho in Irland gezeugten Hunde. Aber wo wäre er gelandet, wenn er nicht so schnell gewesen wäre? Oder was wäre mit ihm geschehen, wenn er aufgrund einer Verletzung nicht mehr hätte rennen können, so wie viele andere Hunde?

Ich bin stolze Besitzerin einer Halbschwester von Loyal Honcho – ein schönes, elegantes, sanftmütiges und liebevolles Mädchen, das man im letzten Jahr auf den Straßen von South Yorkshire gefunden hatte. Wie ist die dort gelandet? Sie wurde einfach ausrangiert, weil sie für ihren Besitzer nicht mehr nützlich war. Sie war eine der Glücklichen, die von einer Tierschutzorganisation aufgenommen und in ein neues liebevolles Zuhause vermittelt wurde. Viele aber haben nicht so viel Glück. Sobald ihre Tage auf der Rennbahn vorbei sind, werden sie erschossen, aufgehängt oder einfach rausgeworfen – kilometerweit entfernt von vertrautem, heimatlichen Territorium.

Da alle Rennhunde mit Identitätsmarken im Ohr versehen sind, werden ihnen in manchen Fällen die Ohren abgeschnitten, damit man sie nicht wieder erkennen kann. Schauen Sie sich irgendeine Tierschutzseite für Greyhounds im Internet an und Sie sehen die bemitleidenswertesten Bilder von furchtbar misshandelten Hunden. Und dies alles darf geschehen, weil der „Sport“ gewinnbringend für die Besitzer, für die Buchmacher und für die Regierung ist, aber die kommerzielle Profirennen- Branche ist ja „selbstregulierend“ und keiner wird zahlen, um die Bedingungen für Ex- Renngreys zu verbessern – für die 99 %, die nicht gewinnen.

BARBARA WILLIAMS, Wrenthorpe, West Yorks

Die Greyhound Crusaders/SWAP team erhielten diesen Leserbrief, der heute in der Daily Mail erschienen ist von einem ihrer Freunde. Bitte an alle weiterleiten!

Alles Gute

Greyhound Crusaders/SWAP team


PLEASE FORWARD WIDELY TO ALL GROUPS


Greyhound Crusaders/SWAP team have received from one of our friends and
supporters a copy of a letter in today's Daily Mail (UK). Please see below.
Best wishes to all Greyhound Crusaders/SWAP team

Gentle Hounds Abandoned to a Pitiful Fate
MANY involved with the 'sport' are lamenting the imminent closure of
Walthamstow Stadium and its greyhound racing track. But do they also worry
about the fate of the dogs they see racing there?
Loyal Honcho was an impressive winner last Saturday, one of many hounds
sired by Top Honcho in Ireland. But where would he have been if he hadn't
been so fast or had suffered an injury which prevented him from running,
like so many other dogs?
I'm the proud owner of one of Loyal Honcho's half-sisters, a beautiful,
graceful, gentle and loving girl, found wandering the streets of South
Yorkshire last year. How did she end up there? No longer useful to her
owners, she was simply discarded.
She was one of the lucky ones, taken in by a rescue centre and given a new
and loving home. Many aren't so fortunate. They're shot, hanged or simply
thrown out, miles from familiar territory, as soon as their racing days are
over.

As all racers have identifying tattoos in their ears, in some cases these
are cut off to make the dog untraceable. Look at any rescue greyhound site
on the web and you'll see pitiful pictures of terribly abused dogs.
This is allowed to happen because the 'sport' makes money for the owners,
the bookmakers and the Government, but the greyhound industry is
'self-regulating' and no one will pay to improve conditions for ex-racers -
the 99 per cent of dogs who don't win.

BARBARA WILLIAMS Wrenthorpe, West Yorks.