|
www.thisisthenortheast.co.uk
Die Welt der Greyhound - Rennen außerhalb der Regeln, die die Tiere schützen sollen
Nachdem der Fall David Smith die Greyhound - Industrie ins Licht der Öffentlichkeit gerückt hat, hat sich die Aufmerksamkeit jetzt kleineren unabhängigen Rennbahnen zugewandt, von denen die sporteigenen Gremien zugeben, dass sie keine Kontrolle über sie haben. Stuart Arnold berichtet.
Weit entfernt von der Welt der großartigen Greyhound - Rennen, findet man das wirkliche „Herz“ dieses Sports.
Über das ganze Land verstreut findet man, oftmals versteckt, kleine Greyhound - Stadien oder - Rennbahnen, solche wie in Easington und Wheatley Hill, im County Durham und Cambois, in Blyth, nahe Newcastle, die nicht unter der Aufsicht des Hauptvorstandes im Greyhound Rennsport, dem National Greyhound Racing Club (NGRC) stehen.
Hier müssen viele Hunde, die die Qualifikation für die NGRC Rennbahnen nicht erreichen, bei Veranstaltungen laufen, die bei den Wetterbegeisterten gleichermaßen bekannt sind, bei denen die Geldeinsätze jedoch geringer sind.
Aber gerade wegen des Mangels an Reglementierung oder der Aufsicht durch nur einen Beamten konzentrieren sich die Bedenken der Tierschutzorganisationen nicht nur auf das Wohlergehen der Hunde, sondern auch auf seine „Nachweisbarkeit“.
Kritiker sagen, Greyhounds können erfolgreich von der Bildfläche verschwinden, da sie nicht unter der Fahne des NGRC stehen.
Traditionell werden Greyhounds in Zuchtstammbüchern registriert, mit deren Hilfe man das Tier identifizieren kann, da sie die wichtigen Einzelheiten enthalten, wie etwa die Markierungen/Fellzeichnungen und weitere Charakteristika, sowie andere Papiere bezüglicher der Geburt.
Aber keine dieser Nachweise werden auf den nicht zum NGRC gehörenden Rennbahnen kontrolliert, die bekanntermaßen in diesem „Geschäft“ als „flapping tracks“ bezeichnet werden.
Janice Lakey, Sprecherin von Greyhound Action North - East sagte:“ Die Sicherheitsstandards, die für die Hunde auf den NGRC - Bahnen gelten werden auf den „flapping tracks“ nicht angewandt. Sie arbeiten ohne irgendeine Art der Aufsicht durch Behörden.
Viele dieser Hunde enden, nachdem sie nur einige Male gelaufen sind, einfach in Tierasylen und viele Menschen, die mit der Rettung dieser Hunde beschäftigt sind, wissen nur zu gut die Anzahl der Hunde in diesen Asylen.“
Als die Behauptungen um Smith an die Öffentlichkeit drangen begann der NGRC die Erfolge einer Anzahl von Trainern zu untersuchen und bat sie alle Greyhounds aufzulisten, die ihre Rennkarriere beendet hatten und sicher zu stellen, dass alle notwendigen Papiere in Ordnung waren.
Wie auch immer, solche Folgen zeigten sich bei den unabhängigen Rennbahnen nicht.
Noel Thompson, der Sicherheitsberaterkoordinator des NGRC sagte:“ Die unabhängigen Rennbahnen sind nicht beim NGRC unter Vertrag und so gibt es keine Durchführungsbestimmungen.
Einige Leute wollen eben nicht das rote Band, dass sie mit einschließt.
Wir tun unsrer Bestes, wenn es zu Überprüfungen kommt, aber wir können niemandem verbieten seinen Greyhound an einen anderen Tierbesitzer zu verkaufen, und wenn sie sich entschließen den Greyhound an Rennen der unabhängigen Rennbahnen teilnehmen zu lassen, dann gibt es nichts, was wir dagegen tun könnten.
Sehr oft haben die Hunde keinen Zwinger, sie haben nicht unbedingt einen Tierarzt zur Pflege und die Greyhounds nehmen nicht unter den gleichen Bedingungen an den Rennen teil wie auf den bahnen des NGRC.
Es gibt auch keine anerkennende Form, um diesen Hund im Rekordbuch aufzunehmen.
Wir wissen um die Schwierigkeiten auf diesem Gebiet und sie werden intensiv auf der nationalen Ebene und im Parlament diskutiert.
Ein Befürworter der unabhängigen Greyhound - Rennen, der mit dem Northern Echo unter der Bedingung sprach, dass er nicht namentlich genannt wurde, erklärte dass die Unabhängigen eine Verbindung mit dem NGRC nicht wollten und die unabhängigen Rennbahnen und den Mangel an Reglementierung verteidigen würden.
Er sagte:“ Die Grundidee der unabhängigen Rennbahnen ist die, dass der Mann von der Straße einen Greyhound besitzen und rennen lassen kann ohne zu professionellen Trainern gehen zu müssen.
Du hast Papiere für deinen Hund aber, ja, Rekorde entsprechen nicht peinlich genau denen des NGRC. Wir prüfen nicht die „Logbücher“ der Hunde und bringen sie auf den neuesten Stand. Das ist die Natur des Sports bei uns. Es ist dein Hund und du kannst ihn rennen lassen wo du willst, wenn du es willst.
Alles was du tun musst ist deinen Hund an einem Abend vorzustellen und mit den Regeln des jeweiligen Stadiums einverstanden sein.“
Der Befürworter sagte er glaube, dass das Fehlen eines zuständigen Tierarztes auf diesen Bahnen die einzige „Schattenseite“ sei.
Er sagte:“ Das ist das Hauptproblem. Ein zuständiger Tierarzt wäre das perfekte Szenario, wenn ein Hund sich selbst verletzen würde, aber das ist für uns nicht zu leisten.
Die Tierärzte müssen von der Defra (Department of the Enviroments, Food and Rural Affairs) empfohlen worden sein, das kann 70 Pfund die Stunde kosten und dann sind es schnell 700 bis 800 Pfund die Woche, das ist unmöglich aufzubringen.“
Er beschrieb die Menschen, die ihre Hunde auf diesen Bahnen laufen lassen, als „begeisterte Menschen“, die mit dem Herzen bei der Sache seien.
Er sagte:“ Der NGRC hat die professionellen Normen, wir sind die Amateure oder die „Teams der Sonntagmorgen - Liga“, wenn man so will.
Ja, die Möglichkeiten sind hier nicht die Gleichen, aber das liegt daran, dass wir nicht die Geldunterstützung bekommen, die die großen Bahnen, weiß Gott woher, bekommen.
Aber es liegt in unserem Interesse zu versichern, dass wir um die Sicherheit unserer Hunde bemüht sind und das die Bedingungen, unter denen sie rennen, akzeptabel sind.“
A world of racing out of reach of rules to protect animals
With David Smith throwing the greyhound industry under the spotlight, attention has now turned to smaller, independent tracks with the sport's own regulatory body admitting it has no control over them. Stuart Arnold
reports.
AWAY from the world of "big time" greyhound racing, lies the real heart of
the sport.
Up and down the country, often tucked away, are smaller greyhound stadiums
or tracks, such as those at Easington and Wheatley Hill, County Durham, and
Cambois, in Blyth, near Newcastle, which are not regulated by the main
governing body, the National Greyhound Racing Club (NGRC).
Here, many dogs that wouldn't make the grade at NGRC tracks are raced at
meetings which prove equally popular with many punters, but where the
monetary stakes on offer are less.
But because of the lack of regulation, or a single governing body, concern
from animal welfare groups not only centres on the well-being of the dogs,
but their "traceability".
Critics say greyhounds can effectively disappear off the radar since they
are not under the banner of the NGRC.
Traditionally, greyhounds are registered with a "stud book" which identifies
the animal, and includes details such as its markings and other
characteristics, and also carry other papers from their birth.
But none of these identifiers are checked at non-NGRC tracks, which have
been traditionally known in the business as "flapping" tracks.
Janice Lakey, a North-East spokeswoman for the Greyhound Action Trust, said:
"The same safety net for dogs at NGRC tracks doesn't apply to flapping
tracks. They are totally unregulated.
"From here, many dogs - once they are raced a few times - simply end up in
dog pounds and many people involved in rescue know only too well the numbers
in such pounds."
When the Smith allegations came to light, the NGRC began examining the
records of a number of trainers, asking them to account for any retired
greyhounds and to ensure all relevant paperwork was up to date.
However, no such trawl took place in the independent greyhound arena.
Noel Thompson, the NGRC's security co-ordinator, said: "They the independent
tracks are not policed by the NGRC and there is no regulation.
"Some people just don't want the red tape that involves.
"We do our best when it comes to monitoring, but we cannot stop any person
from selling a greyhound to another pet owner and, if they decide to run
that greyhound at independent race tracks, there is nothing we can do about
it.
"Very often, the dogs don't have kennels, they don't necessarily have vets
in attendance and the greyhounds are not raced under the same conditions
that they race with the NGRC.
"There is also no recognised form for that greyhound to be put into the
record books.
"We know of the difficulties in this area and they are being actively
discussed at a national level and in Parliament."
An independent greyhound racing promoter, who spoke to The Northern Echo on
condition that he was not named, said they would not wish to join the NGRC
and defended the independent tracks and their lack of regulation.
He said: "The whole idea of independent greyhound racing is that the man in
the street can own and race a greyhound rather than going to professional
trainers.
"You still have the papers for your dog, but, yes, records are not
meticulously kept to NGRC standards. We don't inspect and update the log
books. That is the nature of the sport here. It is your dog and you can run
it where you want when you want.
"All you have to do is produce the dog one evening and run within the rules
of a particular stadium."
The promoter said he believed the lack of an onsite vet at such tracks was
the only "down side".
He said: "That is the main issue. A vet onsite would be the perfect scenario
if a dog hurts itself, but it is not viable for us.
"The vets have to be recommended by Defra (Department for the Environment,
Food and Rural Affairs) which can cost £70 an hour, and then you are looking
at £700 to 800 a week, which is impossible."
He described people racing dogs at the tracks as "enthusiastic people" who
had their best interests at heart.
He said: "The NGRC have the professional standards, we are the amateurs or
the Sunday morning league teams if you like.
"Yes, facilities are not the same here, but that is because we do not get
the injection of cash that the bigger tracks get from elsewhere.
"But it is in our interests to make sure that we ensure the safety of the
dogs and that things like the surfaces they run on are acceptable."
9:47am Saturday 17th March 2007
|