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Die Vorwärts- und Aufwärts-Pläne für den Vorsitzenden des Bord na gCon Neilan
von John Martin
Dienstag, der 26. Juni 2007
Die vorläufige, vom neuen Management des Bord na gCon herausgegebene, allgemeine Wahlvorlage für das Ministerium für Kunst, Sport und Tourismus ist ein einfallsreiches Dokument.
Für diejenigen unter uns, die mit der Aufgabe der Vorhersage von Rennsiegern betraut sind, hebt die Vorlage die Kunst des Hellsehens auf ein neues Level. Anscheinend ahnt sie die Bildung einer neuen Regierung und die Einsetzung eines neuen Ministers in der relevanten Abteilung voraus.
Dieses „White Paper“ für die Zukunft der Greyhound - Rennindustrie hat überall die Zeichen auf “grün” stehen. Es ist das erste Dokument dieser Art, das Tierschutzangelegenheiten ernsthaft anspricht und ihre Bedeutung für den Sport reflektiert.
Der Entwurf setzt kein Wissen über die Greyhound Rennen seitens des neuen Amtsinhabers der Abteilung voraus, und Sport-Supremo Seamus Brennan wird auf seinem Tisch in der Kildare Street einen klaren, präzisen Plan darüber vorfinden, worum es dieser halb staatlichen Einrichtung geht und wo sie sich hin zu bewegen hofft.
Es gibt keine Garantie, dass Brennan ausreichend beeindruckt sein wird, um seine Großzügigkeit gegenüber dem Sport zu zeigen, so wie es sein Vorgänger John
O'Donoghue tat.
Doch während andere Sportfunktionäre in den folgenden Monaten beständig an der Tür des Ministers klopfen werden, hat das Bord na gCon bereits einen Fuß darin.
Vorlage:
Die Vorlage macht detaillierte Angaben zu den Leistungen des vorangegangenen Jahrzehnts, als 90 Millionen in Großprojekte investiert wurden.
Andere Erfolge betreffen den Totalisator der Rennbahnen, der einen Sprung von 6.7 Millionen in 1995 auf 50.5 Millionen in 2006 (654% Zunahme) verzeichnen konnte. Die Buchmacher auf den Bahnen erreichten in derselben Zeitspanne einen Zuwachs von 22.2 Millionen auf 93.2 Millionen (320% Zunahme).
Es gab einen Sprung bei den Preisgeldern von 2.4 Millionen auf 12 Millionen (400%), Sponsorengelder entwickelten sich von 610.000 auf 2 Millionen (227%), die Zuschauerzahlen sprangen von 686.000 auf 1.33 Millionen (94% Zunahme); das Zubehör wuchs von 1,736 auf 2,138 (ein Plus von 23%).
Wichtige Grundlage dieses Wachstum war das Darlehen des „Horse and Greyhound
Fund“, welches die Regierung 2001 bewilligt hatte und welches noch bis Ende 2008 läuft. Das Bord na gCon versucht nun nicht nur, das Darlehen zu verlängern, sondern auch die Finanzierung für zahlreiche Projekte bis 2012 zu sichern.
Der neue Vorsitzende des Bord na gCon Adrian Neilan, Autor des Berichts, schreibt in seiner Präambel über die Herausforderungen, denen sie sich gegenüber sehen: “Die Enstehung harter Ansichten im Tierschutz; eine Verringerung des Greyhound Marktes in Großbritannien und weltweit, Gedanken um die Sicherheit und Wartung der Rennbahnen, verlangsamtes Wachstum des Totalisator-Umsatzes, verlangsamtes Wachstum der Zuschauerzahlen, die Notwendigkeit, die Mitarbeitermoral zu stärken und klare Strukturen mit eindeutigen Verantwortlichkeiten auf allen Ebenen zu schaffen, die wachsende Bedrohung durch Wettbörsen und angrenzende Konkurrenz (Casinos): Insgesamt erreicht der Gewinn der Rennbahnen keine überdurchschnittlichen Bereiche.“
Neilan fügt weiter hinzu:“Auf lange Sicht muss die Industrie so unabhängig wie möglich werden, doch dieses Ziel kann ohne große Investitionen und die Unterstützung der Regierung bezüglich der Ausweitung unseres Geschäftsbereiches nicht erreicht werden.“
Neilan, der aus Ardfert, Grafschaft Kerry stammt, wurde im Juni 2005 Mitglied des Bord na gCon als IT-Chef, bevor er dieses Jahr zum CEO befördert wurde.
Bevor der Plan vorgelegt wurde, fanden Meetings mit Vertretern aller Bereiche der Greyhound Industrie statt.
Das Motto im Hauptquartier des Bord na gCon in Limerick ist in diesen Tagen, das Wachstum auch ohne die Überschüsse und freien Geldern aus anderen Zeiten erreicht werden soll.
Kurzfristiger Nutznießer dieser Sparrichtlinien und Regierungsgelder wird die Rennbahn in Limerick sein, die ein hohes Potential hat, gefolgt von Kilkenny und Clonmel. Neilan sagt:“Dies sind die absoluten Prioritäten und der Schlüssel zum Erfolg des 5-Jahres-Geschäftsplanes. Diese Entwicklungen werden direkt von denen von Mullingar und Enniscorthy gefolgt.“
Er sagt weiter:”Momentan zeigt die „unterentwickelte“ Bahn von Limerick einen jährlichen Verlust von 50.000 Euro wohingegen das moderne Stadion von Cork jedes Jahr 800.000 Euro zur Industrie beisteuert.”
Zur internen Organisation sagt Neilan:”Das Board plant die Prüfung der organisatorischen Strukturen, so dass es in der Position ist, zentrale Umsatzströme zu unterstützen und Maßnahmen zur Kostenreduktion zu erkennen.”
Neben der Anforderung, den bereits vorhandenen Besuchern einen Abend bei den Hunden als Zuschauer und gastronomischer Gast so attraktiv wie möglich zu gestalten, so dass sie regelmäßige Besucher werden, beschäftigt das Board weiterhin die Frage nach einer breiteren Nutzung seiner Stadien.
Neilan erklärt:”Die kommerzielle Nutzung der Anlagen für weitere Veranstaltungen außer den Greyhoundrennen wird durch das Greyhound Racing Gesetz von 1958 eingeschränkt.“
“Viele Anlagen des Boards liegen ideal für alternative Veranstaltungen wie Bingo, welches in Großbritannien in den letzten Jahren eine Wiederbelebung durch bedeutsame Investitionen der großen Betreiber wie Gala und Mecca erlebt hat.“
“Das Board bemüht sich um eine breitere kommerzielle Nutzung seiner Anlagen, um eine alternative Einkommensquelle zu erschließen an den Abenden , an denen keine Rennen stattfinden.”
“Die finanzielle und kommerzielle Strategie wird sich stark am Oireachtas-Ansatz zum Glücksspiel orientieren.”
“Die Überlegungen des Komitees zu den Richtlinien für Kasinos sind noch nicht veröffentlicht und jede Erweiterung der Lizenz für weitere Formen des Glücksspiels, insbesondere Casinos, werden einen deutlichen ungünstigen Effekt auf die Zuschauerzahlen und den Umsatz der Totalisatoren in den Greyhound Stadien haben.”
“Belege aus der Vergangenheit und ökonomische Modelle zeigen, dass die Lizensierung von Casinos und elektronischem Glücksspiel in Irland eine Verringerung der Totalisator Wetten in den Greyhound Stadien von über 40% oder 20 Millionen Euro pro Jahr und eine Reduzierung der Zuschauerzahlen um 25% nach sich ziehen würde.”
“Dementsprechend muss das Board in diesem Fall mit der Möglichkeit ausgestattet werden, in seinen Räumen daraus Kapital zu schlagen und sein Geschäft so zu reformieren, dass das Angebot eines Casinos darin integriert werden kann.”
“Wenn der betriebliche Aufgabenbereich des Boards nicht erweitert wird und auch keine alternative Finanzierungsquelle gefunden wird, wie in den USA, Kanada und Australien, wird die Existenz all derer, die für die Greyhound Industrie arbeiten oder auf andere Art und Weise involviert sind, negativ betroffen sein.
Neilan ist vorsichtig, die aktuellen Wachstumszahlen des Plans, der an das Ministerium gesendet wurde, zu veröffentlichen, “aber es wäre unrealistisch eine Wachstumsrate wie bei den vorherigen Zunahmen zu erwarten”.
Die Mitglieder der Grünen im Kabinett werden es zu schätzen wissen, dass ein großer Teil des Umsatzes des Boards an wohltätige Zwecke gehen soll.
Neilan sagt:”Die öffentliche Wahrnehmung der Industrie wird bestimmt durch die Behandlung unserer Greyhounds.”
“Eine negative Sicht der Öffentlichkeit wird ernsthafte Folgen auf allen Ebenen haben und unseren Erfolg beeinflussen.“
“Um diesen Bereich sinnvoll zu gestalten, wird eine Reihe von zentralen Initiativen entwickelt und in den Ablauf des Plans integriert.”
“Die Ergebnisse des tierschützerischen Management Systems wird zeigen, dass die Irische Greyhound Industrie ihre Pflichten erkannt hat und einen proaktiven, geplanten Ansatz für diesen Bereich hat.”
Er gelobt, einen neuen Start der Initiative für Greyhounds als Haustiere einzuführen: ”Das Board setzte den Retired Greyhound Trust ein, um einen Mechanismus zu haben, durch den Eigentümer ihre Greyhounds in ein gut organisiertes Vermittlungsprogramm geben können.”
“Wenn ein Greyhound seine Rennkarriere beendet hat, obliegt es der Industrie, Möglichkeiten für seine Vermittlung zu finden und zu bezahlen.”
Abschließend soll eine spezielle Website zu allen Aspekten dieses Problems erstellt werden.
- John Martin
Onwards and upwards the plan for Board chief Neilan
By John Martin
Tuesday June 26 2007
THE pre-general election submission made by the new management at Bord na
gCon to the Department of Arts, Sport and Tourism is an inspired document.
For those of us entrusted with the task of predicting race winners, the
submission takes the art of the clairvoyant to a new level by seeming to
anticipate the make-up of the new Government and the installing of a new
Minister in the relevant department.
This white paper on the future of the greyhound industry has 'green' written
all over it. It is the first report of its kind to seriously address animal
welfare issues and how these reflect on the sport.
The layout also presumes no knowledge of greyhound racing by the new
incumbent at the Department, and sports supremo Seamus Brennan will find on
his desk in Kildare Street a clear and concise blueprint of what this
semi-State body are about and where they hope to go.
There is no guarantee that Brennan will be sufficiently impressed as to
match the generosity toward the sport shown by his predecessor John
O'Donoghue.
But while other sports administrators will invariably come knocking on the
Ministerial door in the months to come, Bord na gCon already have a foot in.
Submission
The submission details the achievements of the previous decade when over
�90million was invested in capital projects.
Other achievements saw the Totalisator at dog tracks in the Republic jump
from �6.7m in 1995 to �50.5m in 2006 (654% increase); on-course bookmaking
went, in the same period, from �22.2m to �93.2m (320% increase).
There was a leap in prizemoney from �2.4m to �12m (400% increase);
sponsorship went from �610,000 to �2m (227% increase); attendances shot from
686,000 to 1.33m (94% increase); fixtures went from 1,736 to 2,138 (23%
increase).
Fundamental to that growth has been the grant from the Horse and Greyhound
Fund which the Government set up in 2001 and which runs to the end of 2008.
Bord na gCon are now looking not just for a continuation of that fund but to
copper-fasten the financing of a number of projects up to 2012.
New Bord na gCon chief executive Adrian Neilan, the author of the report,
writes in his preamble of the challeges they face: "Emergence of strong
animal welfare views; reduced UK and international greyhound market;
concerns about racing track safety and maintenance procedures; slowing Tote
revenue growth; slowing attendance growth; the need to boost employee morale
and provide a clear organisational structure with defined accountability at
all levels; emergence of threats from betting exchanges as well as possible
entry of adjacent competition (eg casinos): overall track operating profits
not achieving above-average goals."
Neilan further added: "In the long run this industry needs to be as
self-sufficient as possible but this cannot be achieved without further
capital investments and the support of the government in broadening our
business scope."
Neilan, who hails from Ardfert, Co Kerry, joined Bord na gCon in June 2005
as head of IT, before his elevation to the post of chief executive this
year.
Before embarking on the plan, meetings with representatives of all shades of
greyhound racing opinion were held.
But the over-riding mantra at Bord na gCon headquarters in Limerick these
days is that growth will have to be achieved without the excesses and
free-spending of other days.
Beneficiaries in the shorter-term of the savings policy and Government
funding will be Limerick track, which has tremendous potential, followed by
Kilkenny and Clonmel. Neilan says: "These are absolute priorities and are
key to the overall success of our five-year business plan. These
developments will be closely followed by the developmentof Mullingar and
Enniscorthy."
He reports: "At the moment, the under-developed Limerick is showing a yearly
overall financial loss of �50,000 whereas the state-of-the-art Cork makes an
overall profit contribution of �800,000 per year to the industry."
On internal housekeeping, Neilan says: "The Board plan to review the current
organisational structure so that it is in a position to support the delivery
of key revenue streams and identification of cost-saving initiatives."
Apart from their current customers, and the need to make a night at the dogs
so appealing from a spectator and dining point of view that they will become
'repeat' customers, another question vexing the Board is how to make greater
use of their stadia.
Neilan explains: "The commercial use of facilities on occasions other
thangreyhound racing is limited by the scope of the 1958 Greyhound Racing
Act.
"Many of the Board facilities are ideally located for alternative uses such
as bingo, which has experienced a resurgence in the UK in recent years
through significant investment by the major operators including Gala and
Mecca.
"The Board is anxious to broaden the commercial use of its facilities to
generate an alternative income stream on non-greyhound racing nights.
"The financial and commercial strategy will be very much influenced by the
Oireachtas approach to gaming.
"The deliberations of the committee on the regulation of casinos are yet to
be published and any broadening of the licensing for additional forms of
gaming, in particular casinos, will have a significant adverse effect on
attendances and totalisator turnovers at greyhound stadia.
"Historical evidence and econometric modelling suggest that the licensing of
casinos and electronic gaming in Ireland would result in a reduction in
on-course Tote betting of greyhound stadia in excess of 40 per cent or �20m
on an annual basis and a 25 per cent reduction in on-course attendances.
"Accordingly, if casinos are licensed in Ireland then the Board must be
provided with an opportunity to capitalise on its prime site locations by
reforming its business to incorporate a casino product offering.
"If the scope of the Board's operating remit is not so extended or an
alternative funding method established, as happened in USA, Canada and
Australia, then the livelihoods of all those involved and working in the
greyhound industry will be significantly and adversely affected."
Neilan is coy about actually declaring the percentage increases detailed in
the plan sent to the Department "but it would be unrealistic to expect them
to grow at the rate of previous rises".
Those members of the Green Party at the Cabinet table will appreciate the
fact that much of the Board revenue is to be earmarked for welfare matters.
Neilan says: "The public perception of the industry is determined by how
well we treat our greyhounds.
"A negative perspective by the public will have serious implications at all
levels and impact upon overall strategy success.
"To ensure we manage this area effectively, a number of key initiatives will
be developed and implemented over the life of the plan.
"The outcomes from the welfare management system will demonstrate that the
Irish greyhound industry recognises its obligations and adopts a pro-active
and planned approach in this area."
He pledges to introduce a fresh approach to the promotion of retired
greyhounds as pets: "The Board established the Retired Greyhound Trust to
create a mechanism whereby owners could place their greyhounds in a
well-structured and resourced homing scheme.
"When a greyhound's racing career is complete it is incumbent on the
industry to afford opportunities for homing."
To this end, a dedicated website dealing with all aspects of the problem is
to be set up.
- John Martin
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