Drama vor laufenden Kameras..............

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Greyhound verletzt sich tödlich

Nachdem im Belle Vue-Stadion von Manchester ein Greyhound vor laufenden Kameras lebensgefährlich gestürzt war, erhielten die Mitarbeiter einer Greyhound-Schutzgruppe zahllose Anrufe von empörten und geschockten Zuschauern. Der britische Sender Sky Sports hatte das Rennen live übertragen.

Der Greyhound, ein zweijähriges männliches Tier mit dem Namen Frisby Foreman, erlitt letzten Dienstag während des 20-Uhr-Rennens einen heftigen Sturz und wurde bewusstlos von der Bahn getragen.

Nachdem dutzende Anrufe von Zuschauern eingegangen waren, begann Greyhound Action mit Nachforschungen. Nun ist klar, dass sich der Hund durch den Sturz eine Schulter gebrochen hatte und infolgedessen von einem Tierarzt eingeschläfert wurde. Es war Frisby Foremans allererstes Rennen im Belle Vue-Stadion – und sein letztes.

Aufgrund dieses erneuten Vorfalls ruft die Gruppe wiederholt dazu auf, die Greyhound-Rennen in Belle Vue zu beenden. Sie fordert ferner den totalen Boykott der kommerziellen Profirennen-Branche durch die Öffentlichkeit.

Tony Peters, Koordinator von Greyhound Action in Großbritannien, sagt: „Letzten Dienstag erhielten wir dutzende Anrufe von Leuten, die das 20-Uhr-Rennen auf Sky Sports gesehen hatten und live miterleben mussten, wie ein Hund während des Rennens in Belle Vue sehr schlimm stürzte. Wir kontaktierten umgehend einen unserer Mitarbeiter vor Ort. Der fand heraus, dass der zweijährige Rüde, genannt Frisby Foreman, sich aufgrund des Sturzes eine Schulter gebrochen hatte, von der Bahn getragen und anschließend von einem Tierarzt eingeschläfert wurde.“

„Es ist traurig. Diese furchtbaren Verletzungen, die sich Renn-Greyhounds zuziehen kommen leider nur allzu häufig vor; und wir werden oft von Leuten angerufen, die Zeugen solcher Unfälle geworden sind. Jedes Jahr kommen tausende dieser Verletzungen vor; manche sind sehr ernst. Der Hauptursache sind die jeweiligen Beschaffenheiten der Rennbahnen, die mit schnellen Geraden in enge Kurven führen und somit eine sehr gefährliche Umgebung für Greyhounds darstellen.

Auch unter widrigen Bedingungen werden Rennen so gut wie nie abgesagt, weil die Rennbahnbetreiber fürchten, Geld zu verlieren. So werden Rennen auch unter ungünstigsten Voraussetzungen gestartet und das wiederum erhöht das Risiko, dass die Hunde sich verletzen. Das scheint auch letzten Dienstag der Fall gewesen zu sein, als das Rennen trotz der sintflutartigen Regenfälle fortgeführt wurde.

Die Verletzung von Frisby Foreman war offensichtlich sehr schlimm, aber wir bezweifeln, ob es nötig war ihn einzuschläfern. Gebrochene Schultern bei Greyhounds können behandelt und geheilt werden, und die Tiere können danach ein langes und glückliches Leben führen.

Offensichtlich ist so ein Hund nicht mehr länger für Profirennen zu gebrauchen. Und wir glauben, dass dem Leben von Frisby Foreman aus diesem Grunde ein Ende gesetzt wurde – aus einem kommerziellen Grund heraus, und nicht, weil man um sein Wohlbefinden besorgt war.

Traurig, aber wahr: Sogar weniger ernste Verletzungen, die der Zuschauer gar nicht wahrnimmt, führen häufig dazu, dass Greyhounds eingeschläfert werden. Immer dann, wenn der finanzielle Aufwand, sie wieder fit fürs Rennen zu machen größer ist als der Preis für die Todesspritze.

Ex-Renn-Greys leiden in ihrem späteren Leben oft erheblich an den unnatürlichen Belastungen, denen ihre Körper durch die Rennen ausgesetzt waren.

Noch schwerwiegender als die große Zahl der verletzten Renn-Greys ist die Tatsache, dass tausende Greyhounds jedes Jahr getötet werden, weil sie in den Augen ihrer Halter für die Rennen untauglich sind.

Unsere letzte Recherche deutet darauf hin, dass jährlich über 15.000 Greyhounds eingeschläfert werden, nachdem sie als untauglich für die britischen Rennbahnen eingestuft wurden oder nachdem sie ihre „Karrieren“ beendet haben – entweder aufgrund ihres Alters oder aufgrund von Verletzungen.

Das bedeutet, dass jede der 29 großen Hunderennbahnen in Großbritannien für den Tod von durchschnittlich 500 Greyhounds pro Jahr verantwortlich ist.

Gemäß einer Aussage der RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) ‚verschwinden’ pro Tag mindestens 20 Greyhounds; darunter Welpen, die die Voraussetzungen zum Profi nicht erfüllen oder drei- bis vierjährige Hunde ‚im Ruhestand’. Vermutlich werden sie alle umgebracht.

In den vergangenen Jahren haben nationale Medien die Massentötungen von Ex-Renn-Greys aufgedeckt oder über Massengräber berichtet, in denen man die Leichen unzähliger Greyhounds fand, die mit Bolzenschüssen umgebracht worden waren.

Im Jahr 2006 brachte die Sunday Times einen Artikel über Greyhounds, die in dem so genannten „Dogs Home“ in der Stadt Leigh für 30 Pfund pro Hund eingeschläfert wurden. Unzählige Greys sind auf diese Weise vernichtet worden! Darunter befanden sich auch Hunde von der Belle Vue-Rennbahn.

Es gibt lokale Greyhound-Schutzgruppen, die exzellente Arbeit leisten, indem sie für einige der Hunde, die sich im „Rentenalter“ befinden, ein neues Zuhause finden. Aber dies trifft leider nur für eine Minderheit der Hunde zu.

Greyhound-Rennen sind ferner für den Tod von vielen tausend anderen Hunden verantwortlich, die keine Greyhounds sind, denn die Plätze in einem neuen Zuhause oder in Schutz-Zwingern bzw. Pflegestellen sind begrenzt und werden von den vielen Greyhounds, die die kommerzielle Branche aussortiert, belegt. So kommt es, dass es viele „ungewollte Hunde“ gibt, für die kein Platz mehr in den Tierheimen ist und die aufgrund dieser Tatsache eingeschläfert werden.

Die Regeln des National Greyhound Racing Club, der die zentrale Kontrollinstanz der Hunderennen in Belle Vue und der anderen großen britischen Rennbahnen verkörpert, erlauben den Hundehaltern, ihre Tiere wie Einweg-Rohstoffe zu behandeln und sich ihrer auch durch Töten zu entledigen, sofern sie für den Rennsport untauglich geworden sind.

Greyhound Action ist der Auffassung, dass die kommerziellen Profirennen abgeschafft werden müssen, damit diese schrecklichen Verhältnisse endlich ein Ende haben.

In den letzten Jahren haben bereits sechs Staaten der USA die Greyhound-Rennen verboten. Es gibt keinen Grund, warum so ein Verbot nicht auch im Vereinigten Königreich auferlegt werden könnte.

In der Zwischenzeit ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit aufgeklärt wird und die Greyhound-Rennen boykottiert werden. Wenn genug Leute den Hunderennen fern bleiben und das Wetten endlich aufhört, wird dieser „Sport“ aussterben.

Unsere lokalen Aktivisten demonstrieren jeden Samstagabend vor dem Belle Vue-Stadion und verteilen Handzettel und Flyer. Der letzte furchtbare Unfall wird ohne Zweifel dafür sorgen, dass sie ihre Aktivitäten verdoppeln, um den kommerziellen Greyhound-Rennen in Manchester ein Ende zu setzen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Tony Peters (Telefon in UK: 01562 700 043 oder 07703 558724). Bitte schauen Sie auch auf unsere Website: www.greyhoundaction.org.uk



Shock and Outrage as Dog Fatally Injured Live on TV

Posted By Freelance Writers Date: 15/10 Posted Under: Animal Welfare

A greyhound protection group was inundated with calls from concerned viewers after a dog was fatally

injured at Belle Vue Stadium during a race broadcast live by Sky Sports.

The greyhound, a 2 year old male, called Frisby Foreman, fell badly during the 8pm race last Tuesday

and was carried from the track in agony.

After receiving dozens of calls from viewers, Greyhound Action investigated the incident and has now

learned that the dog, who was racing for the first time at Belle Vue, sustained a broken shoulder

and was subsequently “put down” by a vet.

Following the incident, the group has renewed it’s calls for an end to greyhound racing at Belle Vue

and for the public to totally boycott the dog racing industry.

Greyhound Action’s UK Co-ordinator, Tony Peters, said: “Last Tuesday evening our office received

dozens of calls from people who’d been watching the greyhound racing on Sky Sports and were shocked

at seeing a dog fall very badly during the 8pm race at Belle Vue.

“We immediately contacted one of our investigators, who has discovered that the greyhound, a 2 year

old male, called Frisby Foreman, broke his shoulder as a result of the fall, was carried from the

track in agony and was subsequently ‘put down’ by a vet.

“Sadly, such horrific injuries to racing greyhounds are all too common and we are often contacted by

members of the public who have witnessed them.

“Thousands of injuries to racing greyhounds occur every year, many of them serious. The main reason

for this is that the shape of the tracks, with fast straights leading into tight bends, creates a

very dangerous environment for dogs to run in.

“Because track owners fear they will lose money through racing being called off, races are quite

often run in unsuitable conditions, which increase the risk of injuries to the dogs. This appears to

have been the case last Tuesday, where the racing was allowed to continue during torrential rain.

“The injury to Frisby Foreman was obviously serious, but we would question the decision to put him

down. Broken shoulders in greyhounds can be repaired and they can go on to live long and happy lives

afterwards.

“Obviously, such a dog would no longer be any good for racing, which is why we believe that Frisby

Foreman’s life was ended for commercial reasons, rather than out of genuine concern for his

well-being.

“Sadly, even less serious injuries, which spectators may not be aware of, can still end up being

lethal, as greyhounds are often “put down”, if it’s considered to be not worth the money to get them

fit for racing again.

“Ex-racing greyhounds often suffer considerably in later life because of the unnatural stresses and

strains imposed on their bodies through racing on the tracks.

“Even more serious than the large number of injuries to racing dogs is the fact that many thousands

of greyhounds get put to death every year, simply because they are considered not good enough for

racing.

Our latest research indicates that over 15,000 greyhounds are “put down” annually after being judged

unsuitable to race on British tracks or when their racing “careers” come to an end, either through

age or injury.

“This means that each of Britain’s 29 major dog tracks, including Belle Vue is, on average,

responsible for the deaths of more than 500 greyhounds annually.

“According to an RSPCA statement ‘at least 20 greyhounds a day - either puppies which do not make

the track, or retired dogs aged three or four - simply disappear, presumed killed’.

“In recent years, national media exposés have highlighted the wholesale slaughter of ex-racing

greyhounds and several mass graves containing the bodies of shot greyhounds have been discovered in

various parts of the country.

“In 2006 the Sunday Times carried a story about large numbers of greyhounds, including many from

Belle Vue, being put to death for £30 a time at a so-called “Dogs Home” in Leigh.

“There are local greyhound rescue groups, who do excellent work in finding homes for some of the

dogs that ‘retire’ from racing at the stadium, but this only amounts to a minority of the greyhounds

disposed of because of the existence of the Belle Vue track.

“Greyhound racing also causes the death of many thousands of other dogs apart from greyhounds, as

places in homes and rescue kennels, which could go to other stray and ‘unwanted’ dogs, are taken up

by greyhounds got rid of by the racing industry, meaning that those other dogs are ‘put down’

because there is nowhere for them to go.

“The rules of the National Greyhound Racing Club, the body that controls dog racing at Belle Vue and

Britain’s other major tracks, encourage greyhounds to be treated as disposable commodities, by

allowing racing owners to get rid of dogs, including having them put to death, once they are no

longer of use for racing.

“Greyhound Action believes that the only real solution to this horrific state of affairs is for

commercial greyhound racing to be ended. Six states in the USA have banned greyhound racing in

recent years, so there is no reason why a ban shouldn’t be imposed in the UK.

“In the meantime it is important to educate the public to boycott greyhound racing. If enough people

refrained from attending greyhound racing and stopped betting on races, then the activity would die

out through lack of support.

“Our local supporters demonstrate and distribute leaflets every Saturday evening out side Belle Vue,

as part of their campaign to end dog racing at the stadium.

“This latest horrific incident will, without doubt, cause them to redouble their efforts to end

commercial greyhound racing in Manchester.”

For more information, contact Tony Peters on 01562 700 043 or 07703 558724.

See also the Greyhound Action website at www.greyhoundaction.org.uk