Greyhounds werden adoptiert, um sie auf ein Zusammenleben mit Menschen vorzubereiten.
Aus: www.theheraldbulletin.com
Veröffentlicht am 25. Januar 2007 16.18 Uhr

Maleah Stringer: Das Programm adoptiert weitere Greyhounds, um sie auf ein Zusammenleben mit Menschen vorzubereiten.

Die Organisation: „The Indiana Chapter of the Second Chance at Life“ hat zum zweiten Male ausgediente Renngreys (17) übernommen und sie wiederum zur Sozialisierung und zum Einführen in das Zusammenleben mit dem Menschen an Inhaftierte in Gefängnissen in Indiana übergeben. Seit Juni haben so 30 Ex-Racer ein liebevolles und endgültiges Zuhause gefunden.
Es ist offensichtlich gewesen, welche Verbindung die Inhaftierten zu den Hunden aufgebaut haben. Ich glaube diese Verbindung entsteht sofort, wenn wir die Hunde aus dem Transporter holen und die Gefangenen sie sehen. Ich muss sagen, dass dieses Rudel an Hunden besonders liebenswert ist. Natürlich sagte ich das auch bei der letzten Gruppe von Hunden. Und auch bei denen davor. Bei jeder Gruppe von Hunden verliebte ich mich letztendlich doch in einen, von dem ich sagte, ich würde ihn übernehmen, wenn ich nicht das perfekte Zuhause für ihn finden würde. Aber bis jetzt ist Bella mein einziger Greyhound. Das Problem ist, dass ich mich dieses Mal direkt in vier Hunde verliebt habe, so ist es wohl besser, wenn ich schnell anfange für sie das geeignete Zuhause zu finden.
Aber ich glaube es ist nur eine Frage der Zeit bis der eine kommt, den ich unmöglich zu jemandem anderen geben kann.

Ich habe Tränen in den Augen meiner männlichen Inhaftierten, die sonst ein Machogehabe zeigen, gesehen, wenn die Hunde sie verließen. Die Frauen in Rockville machen sich keine Gedanken darum, sie weinen einfach ohne sich zu schämen. Zu sehen, wie die Inhaftierten die hunde hergeben müssen, denen sie selbstlos ihre zeit, Liebe und Anstrengungen gegeben haben, ist für mich der schwerste Teil dieses Programms. Die Inhaftierten sind nur um ihrer selbst Willen traurig; sie haben die neuen Besitzer getroffen und sind froh, dass die Hunde nun gute Plätze bekommen. Sie konzentrieren sich schnell auf die „neuen“ Greyhounds.
Als die neuen Hunde nach Rockville kamen,begrüßte uns Missy, ein älterer Hund am Eingang mit ihrer Trasinerin. Ihre Besitzer kamen mit mir herein und waren sehr aufgeregt ihr „neues Baby“ zu sehen und sie nun endlich mit nach Hause nehmen zu können. Missy trug einen wunderschönen Mantel, den die Frauen in Rockville für sie geschneidert hatten, sie sah so überwältigend aus, wie es nur ein Greyhound kann. Es ging ihr gut, bis sie bemerkte, dass diese neuen Menschen, denen sie unter normalen Umständen feundlich zugetan gewesen wäre, sie nun mit sich nehmen wollten.Sie schaute sich immer wieder nach ihren Trainern um . und schrie. Missy schrie. Mein Gott, die Frauen und der Hund weinten.

Die Frauen sagten ihr sie solle ein gutes Mädchen sein, und dass sie sie sehr lieb hätten. Dann wandten sie sich von ihr ab und beschäftigten sich mit den drei neuen Hunden. Ja, ich weiß dass es Missy gut geht, ihre neuen Besitzer sind wunderbare Menschen und werden sie lieben und gut zu ihr sein. Aber dieser Abschied brach mir mein Herz. Ich habe inzwischen erfahren, dass Missy einen neuen besten Freund hat mit dem sie schläft und spielt - ein kleiner Beagle.
Nachdem Missy im Auto saß und auf dem Weg in ihr neues Zuhause war, drehte sich Wendy, ihre Trainerin zu mir um und sagte:“Warum können die Hunde nicht einfach hier bleiben? Warum können sie nicht alle hier bleiben.“ Ich hatte genug Verstand diese Frage nicht zu beantworten. Das Beste, was ich hätte sagen können, wäre gewesen:“ Nun, weil.“ In dieser Antwort hätte nicht viel Trost gelegen. Besonders, seit ich mich dies auch manchmal gefragt habe.

Ich habe nie daran gezweifelt, dass ein starkes Band zwischen Tieren und Menschen besteht, aber manchmal nimmt seine bloße Kraft, seine tiefe seelische Bindung mir den Atem.

Wenn Sie uns unterstützen, oder einen Greyhound von 2nd Chance at Life Greyhound Prison Program adoptieren möchten . .
Program call (765) 278-9435.