Die Wähler in Massachusetts haben heute einen Gesetzesvorschlag angenommen, der das Ende der Hunderennen im Staat vorsieht



Christine Dorchak, Präsidentin von Grey2K USA, einem Windhundschutzverein, feierte auf einer Party für Unterstützer des Verbots von Hunderennen in einem Bostoner Nachtclub mit Kathy Estridge, Leslie Scheideler und Tracy Casner.

Von Stephanie Ebbert, Globe-Redakteurin

Die Wähler in Massachusetts haben heute einen Gesetzesvorschlag angenommen, der das Ende der Hunderennen im Staat vorsieht, und damit die Argumente der Hundehalter abgewiesen, dass das Verbot in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Schutz der Hunde höher bewerten würde als den Verlust von Arbeitsplätzen.

Der angenommene Gesetzesvorschlag wurde hart umkämpft und von beiden Seiten mit emotionalen Werbekampagnen begleitet. Die Befürworter stützten sich auf Bilder von traurig blickenden Windhunden, die, wie sie behaupten, auf unmenschliche Weise eingesperrt und bis zu Verletzungen gehetzt würden. Die Gegner legten den Schwerpunkt hingegen auf die Angestellten der Rennstrecken und den Verlust von Arbeitsplätzen, sollte der Vorschlag angenommen werden.

.s ist nicht fair den Hunden gegenüber“, sagte Dulce Fajardo, 41, eine Demokratin aus Roxbury, die dem Vorschlag zustimmte. „Ich liebe Tiere. Und für mich ist das grausam. Sie können sich nicht verteidigen, also müssen wir das für sie tun.“

Associated Press gab das Ergebnis kurz nach 22 Uhr bekannt.

Das Komitee zum Schutz der Hunde behauptete, dass Rennhunde unmenschlich behandelt würden – die meiste Zeit des Tages verbringen sie in Käfigen und oft verletzen sie sich, wenn sie zur sportlichen Unterhaltung des Publikums zum Rennen gezwungen werden. Die Kampagne berief sich auf die Angaben der staatlichen Rennkommission seit Mitte des Jahres 2002, die mehr als 800 Verletzungen bei Windhunden belegt.


Das Komitee – gegründet von Grey2K USA, dem Tierschutzverein der Vereinigten Staaten, und der Society for the Prevention of Cruelty to Animals in Massachusetts – gab ca. 500.000 $ bis zum 15. Oktober aus, dem Zeitpunkt, zu dem die Finanzierung der Kampagne offengelegt werden musste, und erhielt ungefähr 144.000 $ an Zuwendungen. Die Aktivisten schätzen, dass 500 Freiwillige heute bei der Umfrage im Einsatz waren, einige mit ihren Windhunden zur Seite.

?Wir haben überraschend positive Rückmeldungen bekommen, mein Hund und ich“, sagte Christine Dorchak, stellvertretende Vorsitzende des Komitees, die während der Abstimmung mit ihrem Hund Zoe aktiv um Unterstützung warb. „Wir haben das Gefühl, als könnte dies tatsächlich das Jahr des Windhundes werden.“

Die Massachusetts Animal Interest Coalition – gegründet vom Raynham-Taunton Greyhound Park – rief eine emotional geführte Gegenkampagne ins Leben und argumentierte, dass sich die Angestellten der beiden Hunderennstrecken des Staates nichts vorzuwerfen hätten. Ganz im Gegenteil, die Arbeiter der Rennstrecke sagten, dass sie den Bestimmungen gefolgt seien, die nach der letzten, gescheiterten Abstimmung von der staatlichen Rennkommission ausgegeben worden sind. (Sie geben zu bedenken, dass sie selbst leichte Verletzungen melden müssen.) Die Coalition vertrat den Standpunkt, der Gesetzesvorschlag werte die Bedürfnisse der Hunde höher als die der Menschen – darunter gut 1.000 Angestellte der zwei Rennstrecken des Staates, die ihre Arbeit verlieren würden.

Nach dem jetzt vorliegenden Vorschlag ist das Ende der Rennen für das Jahr 2010 vorgesehen, damit den Angestellten genügend Zeit bleibt, eine neue Arbeit zu finden. Die Besitzer der Rennstrecken und Hundezuchten ließen dies Argument jedoch nicht gelten, da ein Verbot der Rennen auf jeden Fall Arbeitsplätze vernichten und zu einem Ausfall von Steuereinnahmen führen würde, und das zu einer Zeit, in der beides dringend benötigt würde.

-ie Frage, um die es hier geht, ist eine wirtschaftliche“, sagte Glenn Totten, ein Wahlkampfberater, der die Coalition im Kampf gegen den Gesetzesvorschlag unterstützt. „Ich glaube nicht, dass die Lage in Worcester oder Springfield oder Pittsfield im Jahr 2008 irgendwie besser ist, als sie es 2000 gewesen ist.“

Die Gegner mussten sich ganz auf die finanzielle Unterstützung der Raynham-Taunton-Rennstrecke verlassen – etwas mehr als 206.000 $ bis zum 15. Oktober – und gaben ungefähr 400.000 $ für Fernseh- und Radiowerbung aus. Die Kampagne wurde bei der Abstimmung vor Ort von den Gewerkschaften unterstützt, dazu gehörten Verbände der Elektriker, Schreiner, Polizisten und der Kraftfahrer.


The Boston Globe

Christine Dorchak, president of Grey2K USA, a greyhound advocacy group, cheered with Kathy Estridge, Leslie Scheideler, and Tracy Casner, during a party for supporters of the dog racing ban at a Boston nightclub.

By Stephanie Ebbert, Globe Staff

Massachusetts voters today embraced a ballot question to end greyhound racing in the state, rejecting track owners’ arguments that the ban would cost jobs at a time of economic hardship in favor of protecting dogs from harm.

The contentious ballot question passed amid emotional ad campaigns by both sides. Proponents used images of sad-eyed greyhounds that they say are caged inhumanely and raced to injury while opponents put the spotlight on the track employees who would be put out of work if the ballot question passed.

"It's not fair to the dogs," said Dulce Fajardo, 41, a Roxbury Democrat who voted for the ballot question. "I love animals. And for me this is something cruel. They can't defend themselves so we have to do it for them."

The Associated Press called the outcome shortly after 10 p.m.

The Committee to Protect Dogs argued that racing dogs are treated inhumanely -- kept in cages for most of the day and often injured when they are forced to run for sport. The campaign relied upon data kept by the State Racing Commission since mid-2002 showing injuries to more than 800 greyhounds.

The committee -- formed by Grey2K USA, the Humane Society of the United States, and the Massachusetts Society for the Prevention of Cruelty to Animals-Angell Medical Center -- spent an estimated $500,000 through Oct. 15, the most recent reporting deadline, campaign finance reports show, and received about $144,000 in in-kind contributions. Activists estimated they had 500 volunteers at the polls today, some of them with their own greyhounds by their sides.

"We had an overwhelmingly positive response, my dog and I," said Christine Dorchak, the co-chair of the committee who worked the polls with her dog, Zoe. "We're optimistic that this will, in fact, be the year of the greyhound."

The Massachusetts Animal Interest Coalition -- funded by the Raynham-Taunton Greyhound Park -- launched an emotional counter-campaign arguing that the employees of the state's two dog tracks had done nothing wrong. Instead, the track workers said, they have been following the regulations as handed down by the State Racing Commission after the last ballot question failed. (They note that the injuries they must report to the commission include minor ones.) The coalition argued that the ballot question would put the needs of dogs before the needs of people -- among them, some 1,000 employees of the state's two dog tracks who would lose their jobs.

This time, the ballot question proposed to phase out racing by 2010, leaving workers time to find alternative jobs. But the track and kennel owners fighting the initiative were unmoved by that gesture, saying that a ban on racing would still eliminate jobs and tax revenue at a time when both are sorely needed.

"The real question here is an economic one," said Glenn Totten, a consultant working with the coalition to fight the ballot question. "I don't think things are any better in Worcester or Springfield or Pittsfield in 2008 in comparison to where they were in 2000."

The opposition relied entirely on in-kind contributions from the Raynham-Taunton track of little over $206,000 through the Oct. 15 reporting deadline, and spent about $400,000 since then on broadcast advertising. The campaign was getting help at the polls from union forces, including the electrical workers, carpenters, police, and Teamsters unions. From www.bostonherald.com

Der Boston Globe