| Ein Bericht der britischen Tierschutzorganisation Greyhoundaction den eine unserer Mitarbeiterinnen mit einem persönlichen Schreiben an die ARD sendete |
| Ein Bericht der britischen Tierschutzorganisation Greyhoundaction den eine unserer Mitarbeiterinnen mit einem persönlichen Schreiben an die ARD sendete, nachdem ein Bericht über die Schließung der Windhundrennbahn in Walthamstow ausgestrahlt wurde, in der die Hunde als „ nur eine Nebensache“ bezeichnet wurden, was auf den Inhalt der Berichterstattung schließen lässt. Beatrice Tenhaef Das tragische Leid der Windhunde begann 1920, als durch die Sportwetten die Greyhound-Rennen zu einem profitablen Geschäft wurden. Von da an war das Schicksal dieser sanften und anmutigen Rasse besiegelt. Greyhounds wurden zu Rennmaschinen degradiert und waren nur noch Mittel zum Zweck, an dem ihre Eigentümer schnell das Interesse verloren, sobald sie Rennen nicht mehr gewinnen konnten. Heute wird das Leben eines Renn-Greyhounds nur noch von wirtschaftlichen Interessen bestimmt. Wenn ein Welpe zu langsam ist oder die Voraussetzungen für einen Rennhund nicht erfüllt, wird er getötet oder an Universitäten für Sezierung oder Forschung verkauft. Die Tierschutzorganisation RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) berichtet, dass viele der Greyhounds, die es schließlich auf die Rennbahnen schaffen, unter entsetzlichen Bedingungen gehalten werden. Die Hunde sind in der Regel über ihre gesamte Rennkarriere hinweg bis zu 23 Stunden pro Tag in ihrem Zwinger eingesperrt, wenn nicht gar länger. Normalerweise sind zwei Hunde in einem kleinen Käfig gepfercht und teilen sich ein Bett. Zur Vermeidung von Kämpfen tragen die Hunde einen Maulkorb als Langzeitlösung? Nur sehr wenige Greyhounds zählen zur Elite und bekommen z. B. das Futter, das für Athleten ihrer Art geeignet ist oder werden mit den entsprechend teueren tierärztlichen Behandlungen versorgt. Verletzt sich ein Greyhound während eines Rennens, wird er häufig direkt auf der Rennbahn umgebracht, wenn die Verletzung „unwirtschaftlich“ ist und die Kosten für eine Behandlung den Nutzen übersteigen. So wird das Töten von hunderten von Greyhounds, die sich nur gering verletzt haben, legitimiert Jahr für Jahr. Sobald Windhunde nicht mehr wettbewerbsfähig und/oder nicht mehr für die Zucht geeignet sind, werden sie häufig einfach ausgesetzt, getötet oder für andere Zwecke ausgebeutet. Aus dem Beweismaterial der kommerziellen Rennbranche selbst, das der „All Parliamentary Group for Animal Welfare“ (Parlamentarische Gruppe für den Tierschutz) zur Verfügung gestellt wurde, geht hervor, dass statistisch gesehen, mindestens 20 Windhunde pro Tag einfach verschwinden, vermutlich getötet werden. Darunter sind Welpen, die es auf die Rennbahnen nicht schaffen würden oder Hunde im Alter von drei bis vier Jahren, die „ausrangiert“ wurden. Obwohl Greyhounds normalerweise ein Alter von 14 Jahren erreichen, haben die Windhund-Rennen ihre Lebenserwartung drastisch reduziert und sie auf erschreckende Art bar jeder Vorstellung in eine trostlose und düstere Umgebung katapultiert. Das Jahr 2008 markiert den 2. Jahrestag, an dem man David Smith entlarvte den Mann, der 15 Jahre lang gegen Bezahlung mehr als zehntausend Renn-Greyhounds mit Bolzenpistolen getötet und dann auf einem Acker hinter seinen Haus verscharrt hat. Smith ließ sich für seine Dienste von Trainern oder Eigentümern zehn Pfund pro Hund bezahlen. Und heute, zwei Jahre später, ist das Einzige, das sich geändert hat, der Preis. Anfang dieses Jahres enthüllte die Sunday Times, wie gesunde Windhunde systematisch getötet und ihre Körperteile an das Royal Veterinary College verkauft werden. Für das „Töten ohne lästige Fragen“ bezahlen Trainer und Besitzer einen vergünstigten Preis von 30 Pfund und der RVC erzielt allein für jedes Organ mindestens 30 Pfund. Gegenwärtig werden 99 % aller Wetten auf Windhund-Rennen während des nachmittags beim Bookmakers Afternoon Betting Service (BAGS) platziert, das die Wetten übers Fernsehen zu Wett-Büros und live über das Internet veröffentlicht. Diese Rennen fast 70 pro Tag und es werden immer mehr sind keine gesellschaftlichen Anlässe oder „Zuschauer-Sport“, sondern sie sind der bare Missbrauch von Greyhounds, die gezwungen werden als Medium von Sportwetten für Glücksspieler herzuhalten. Im 21. Jahrhundert ist dieser schöne Begleiter für den Menschen, dieses sanfte und unschuldige Wesen mit Abstand die am meisten ausgenutzte Rasse in Großbritannien. Diese wundervollen Tiere rennen heute buchstäblich für den Preis einer Wette in den Tod, jeden Tag jede Woche jedes Jahr. Weitere Informationen zu den professionellen Greyhoundrennen und der kommerziellen Rennbranche finden Sie z. B. hier: http://www.greyhoundaction.co.uk/ Trudy Baker The downfall of the greyhound began back in the 1920's when betting If a puppy is too slow or won't perform, the puppy will be culled or When a greyhound sustains an injury while racing, many are euthanased at Once greyhounds are no longer competitive and not suitable for breeding 2008 marks the 2nd anniversary of the exposure of David Smith, Presently, 99% of all money bet on greyhound racing is during the In the 21st century, this beautiful companion to man and womankind, this Weitere Hintergrundinformationen zu den professionellen Greyraces und http://www.greyhoundaction.co.uk/ Trudy Baker |