| Sultan |
| ZUHAUSE GEFUNDEN Gestatten, mein Name ist Sultan, und ich möchte mich kurz vorstellen: ![]() Ich bin ein ca. 5 jähriger Galgo, und man sagt, ich sei ein stattlicher Bursche (70 cm gross, 30 kg schwer), mit schwarz- glänzendem Fell, weissem Hals und 4 weissen Strümpfen an meinen langen Beinen. Ich bin von meinem Besitzer wortlos bei Scooby abgegeben worden und ich hatte Glück am Leben bleiben zu dürfen. Trotzdem verstand ich die Welt nicht mehr, weil ich nicht wusste, warum ich hierher gebracht wurde. Während der 14 Monate dort hatte ich zwar keinen Hunger und auch einen Schlafplatz, aber der Bezug zu einem Menschen fehlte mir sehr, so dass ich die Hoffnung aufgegeben habe, während dieser langen Zeit je noch mal eine Beziehung zu lieben Menschen aufbauen zu können. An meinem Blick konnte man mir regelrecht ein Misstrauen ablesen. Doch dann geschah etwas, was meinem Leben eine entscheidende Veränderung verleihen sollte! Mit vielen meiner Artgenossen gingen wir auf eine lange Reise und zwar in die Schweiz. In einer schönen Unterkunft (eigentlich schon luxuriös) wurden wir alle untergebracht. Die Ortschaft befindet sich nahe der Grenze zu Deutschland. Es kamen viele Menschen vorbei, um uns alle anzuschauen, aber mein Misstrauen habe ich aufrechterhalten. So lebte ich dort von Januar 2005 bis Anfang April in völliger Zurückgezogenheit gegenüber diesen Besuchern. Doch am ersten Samstag im April kamen 3 Frauen und 1 Mann und es war irgendwie ganz anders. Die eine Frau hatte einen Fotoapparat dabei, machte von allen Hunden Bilder, die Andere einen grossen Zettel in der Hand, und redete immer mit der „Fotofrau“. Mit grosser Argwohn beobachtete ich aus sicherer Entfernung dieses Treiben. Die andere Frau und diesen Mann sah ich nur, wie sie uns alle betrachteten. Nach einiger Zeit, konnte ich es mir aber doch nicht verkneifen, diesen Frauen etwas näher zu kommen, einen „Sicherheitsabstand“ aber zu wahren. Die Stimmen dieser Besucher waren mit eigentlich sympatisch, aber mein Misstrauten einfach zu gross. Die eine Frau kam dann mir gefährlich nahe, da sie aber eine mir so angenehme Stimmte hatte, ganz ruhig und lieb mit mir redete, duldete ich den Annäherungsversuch. Sie berührte mich ganz sanft. Nach einiger Zeit, dieser mir nicht mehr so unangenehmen Berührung, hielt sie mich am Halsband fest und der Mann näherte sich mir. Wäre ich bloss nicht auf die hereingefallen. Dieser Mann sprach ganz leise zu mir, streckte mir seine Hand ganz langsam vor meine Nase, und streichelte mich ganz behutsam. So ging das eine ganze Weile und Hoffnung keimte in mir auf, dass es vielleicht doch noch Menschen gibt, denen auch ich vertrauen kann. Bei seiner Verabschiedung von mir habe ich meinen Kopf an seinen Arm gerieben, um ihm zu signalisieren: Mit dir würde ich gerne eine Beziehung aufbauen! Auch habe ich gespürt, DER kann sich nur sehr schwer von mir trennen. Aber ER ging weg. Mein feines „Galgo-Feeling“ sagte mir, der oder die kommen wieder, obwohl deren Stimmen sagten, es geht nicht, es sind schon 3 andere Hunde da, ein Urlaub stünde an etc. ------------------- ich war traurig und hoffnungsvoll zugleich. Es vergingen Wochen des Bangens und des Hoffens!
Hallo ihr Menschen! DAS LEBEN KANN SOOOOOOOOOO SCHÖN SEIN!!!!!!!!!!!!! Durch meine Erfahrungen in Spanien weis ich was ich da behaupte!! |