- Wir geben die Hunde nach bestem Wissen und Gewissen ab.
- Im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten lassen wir sie von Tierärzten untersuchen und behandeln.
- Es wird ein mediterranes Blutbild, je nach Herkunft (Nordspanien, Südspanien, etc), der Hunde erstellt.
Bei unklaren oder schlechten Ergebnissen werden weitere Untersuchungen durchgeführt.
- Im Verdachtsmoment wird eine Ultraschallaufnahme des Herzens gemacht.
- Die Zähne werden entsprechend der Maßgabe der Tierärzte saniert(Zahnstein entfernen, Zähne ziehen, Füllungen einbringen, etc).
- Im Bedarfsfall werden Röntgenaufnahmen der einzelnen Organe oder Extremitäten gemacht.
Dies alles finanzieren wir aus Spendengeldern. Daraus resultierend werden wir nie so viele Hunde in Pflege nehmen können, wie die meisten anderen Vereine, auch wenn sich die Interessenten mehr „Auswahl“ wünschen.
Wir stehen unseren Adoptionseltern immer bei, wenn sie wegen etwaiger Tierarztkosten, die durch einen unserer Hunde verursacht wurden, in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Gemeinsam haben wir bisher immer eine Lösung gefunden und ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Auch wenn viele Menschen speziell diese unsere Bemühungen als selbstverständlich ansehen, kaum ein anderer Tierschutzverein oder gar Züchter engagiert sich über die Vermittlung hinaus so intensiv wie wir.
In diesem Zusammenhang bitten wir aber auch zu verstehen, dass wir alle für GPI ehrenamtlich arbeiten und ab und an einer bezahlten Arbeit nachgehen müssen. Falls Sie uns also nicht auf Anhieb telefonisch oder per Mail erreichen, bedeutet das nicht, dass wir gerade feiern, weil wir jetzt endlich den Hund an Sie „losgeworden“ sind ;o)))
Bedenken Sie bitte, dass Sie von uns einen Hund bekommen haben, der eine Vergangenheit hat. Wir „verkaufen Ihnen kein „Mängelexemplar“, sondern wir vertrauen ein Lebewesen Ihrer Obhut an, an dessen Weiterentwicklung wir sehr interessiert sind.
Bei all unseren Bemühungen, Vorbereitungen und Untersuchungen erkennen auch wir manchmal nur augenscheinliche Erkrankungen.
Vor kurzem sagte uns ein Biologe:“ Ein Blutbild ist kein Blutbild, eine ärztliche Meinung ist keine Meinung!“ Deshalb ist es ratsam, bei Unklarheiten eine zweite ärztliche Meinung einzuholen.
Ist der Hund z. B. bei seiner Untersuchung etwa gestresst und aufgeregt, so verfälschen diese Umstände manchmal schon das Untersuchungsergebnis. Und auch der „beste“ Tierarzt kann anhand seiner Untersuchungen unzutreffende Diagnosen stellen.
Hierzu noch ein Beispiel:
Ein Tierarzt soll bei der Untersuchung das Gesamtbild eines Hundes, in unserem Fall eines Windhundes, beurteilen. Wir, die wir uns seit Jahren mit Windhunden beschäftigen wissen, ein typisches Anzeichen von Stress ist beim Windhund eine starke Schuppenbildung. Bei der Untersuchung eines unserer Hunde deutete die Tierärztin die Schuppenbildung als unzureichend gepflegtes Haarkleid.
Wir tun unser Möglichstes, um Ihrem Hund, aber auch Ihnen selbst die Sicherheit zu geben, dass alles getan wurde, um Ihnen beiden den besten Start in ein gemeinsames Leben zu ermöglichen. Hierzu ist aber von beiden Seiten auch ein ausreichender Informationsaustausch nötig. Wir möchten sehr gerne den weiteren Kontakt zu Ihnen und Ihrem neuen Tier, auch nach der Vermittlung, halten. Nur so können wir Ihnen bei eventuell auftretenden Problemen helfen.
Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die von uns gestellten Hilfeleistungen, wie Verhaltens - oder Gesundheitsberatung, Ergebnisse unserer langjährigen Erfahrungen sind. Sie sind auf keinen Fall Ersatz für die Konsultation eines Tierarztes oder eines Verhaltenstherapeuten. Bitte gehen Sie mit dem nötigen „gesunden Menschenverstand“ vor! Beobachten Sie Ihr Tier sehr genau. Es kann durchaus sein, dass Ihr Hund versucht Unwohlsein, Stress oder Schmerz vor Ihnen zu verbergen, da dies im neuen „Rudel“, also bei Ihnen zu Hause, Schwäche bedeuten würde.
Überspitzt formuliert würden wir sagen: Ein Hund, der seit 3 Tagen an Durchfällen leidet, benötigt nicht unsere Hilfe, sondern die eines Tierarztes.
Zusammen mit dem Vertrag haben Sie ein Informationsblatt mit den Adressen von Tierärzten bekommen, die Windhund erfahren sind oder sich mit Mittelmeerkrankheiten auskennen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und nicht alle der genannten Tierärzte sind von uns selbst bereits konsultiert worden. Sie soll Ihnen als Hilfestellung bei der Wahl eines Tierarztes dienen, da sich viele Tierärzte nicht oder nur unzureichend mit den, auch medizinischen, Besonderheiten von Windhunden auskennen. Wir möchten verhindern, dass Diagnosen aufgrund fehlerhafter Interpretationen der Untersuchungsergebnisse gestellt werden.
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